„Goodbye Deutschland“: Wie geht es Familie Simmerling heute?
Nach dem großen Brand 2021 kämpfte Familie Simmerling bei „Goodbye Deutschland“ um ihre Existenz. So geht es Monika und Torben heute...
Vom Auswanderer-Traum zur Existenzkrise – und zurück ins Glück: Die Geschichte der Familie Simmerling aus Lappland gehört zu den bewegendsten Auswanderer-Schicksalen bei „Goodbye Deutschland“. Ein verheerender Brand zerstörte 2021 ihre Husky-Farm – und damit scheinbar ihre gesamte Existenz. Doch wie geht es Monika Karlsson und Torben Simmerling heute?
Der Traum vom Leben in Lappland
Schon 2004 wagte Monika Karlsson den großen Schritt und wanderte nach Lappland aus. In Lomselenäs baute sie sich eine neue Existenz auf. Nach einer Trennung lernte sie Torben Simmerling kennen, der 2014 zu ihr nach Lomselenäs zog.
Gemeinsam betrieben sie seitdem die Husky-Farm. Sie boten Hundeschlittentouren an, empfingen Touristen aus aller Welt und ermöglichten ihnen unvergessliche Erlebnisse unter den Polarlichtern.
Sieben Jahre lang lief das Geschäft erfolgreich – bis eine Nacht alles veränderte.
Die Brandnacht 2021: „Todesangst in dem Moment“
Im Jahr 2021 brannte das Haupthaus der Familie mitten in der Nacht vollständig ab. Vermutlich war ein Kabelbrand die Ursache. Monika erinnerte sich später bei „Goodbye Deutschland“ an die dramatischen Stunden: „Das ist einfach Todesangst in dem Moment.“
Die Familie konnte sich retten – ebenso wie die rund 80 Hunde der Farm. Doch das Feuer zerstörte nahezu alles: Equipment, Gästebereich, Arbeitsmaterialien und persönliche Besitztümer.
Monika schilderte die Verzweiflung so: „Es ist in dem Moment ja wirklich alles verbrannt, an Equipment, Material, nicht nur für die Gäste, für die Hunde […] Wenn alles weg ist, dann ist man schon am Überlegen: Hat das überhaupt noch Sinn?“
Neben dem emotionalen Schock kam die finanzielle Katastrophe. Die Versicherung übernahm nicht die vollständige Schadenssumme. Rund 150.000 Euro mussten Monika und Torben aus eigener Tasche aufbringen – eine enorme Belastung für die Auswandererfamilie.
Plötzlich stand nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre berufliche Zukunft auf dem Spiel.
Aufgeben war für die Simmerlings nie eine Option
Trotz aller Rückschläge entschieden sich die Simmerlings gegen das Aufgeben. Für Monika war klar: „Es ist das, was man liebt, es ist das, was man kann, es ist das, was man irgendwie fast sein Leben lang macht. Also was gibt es für Optionen?“ Die Antwort: Weitermachen. Kämpfen. Neu aufbauen.
Mit viel Eigenleistung, Durchhaltevermögen und Leidenschaft begannen sie, ihr Leben neu zu strukturieren. Schritt für Schritt entstand ein neues Zuhause – und die Farm wurde wieder aufgebaut.
Mehr als vier Jahre nach dem Brand gibt es ein echtes Happy End: Die Familie hat ein neues Haus gebaut und die Husky-Farm ist weiterhin in Betrieb.
Monika und Torben genießen ihr Leben im hohen Norden – dort, wo sie einst alles verloren haben. Die Natur Lapplands, die Weite und die Polarlichter sind für sie nicht nur Kulisse, sondern immer noch Heimat. Ein echtes Happy End...
„Goodbye Deutschland“, freitags um 20.15 Uhr bei Vox und vorab bei RTL+.







