RTL2-Reportage Hartz und herzlich: Chaos bei Manja und Martin - Kamerateam greift ein

Die TV-Reportage „Hartz und herzlich“ auf RTL2 berichtet vom Leben am Blockmacherring in Rostock. In der aktuellen Folge kommen aber auch die Reporter voll auf ihre Kosten.

 

Im Zentrum stehen neben dem schwangeren Teenager Cindy und Hartz-IV-Empfänger Schmidti auch wieder Manja und Martin. Doch einfaches Beobachten und Dokumentieren ist hier dieses Mal für das Kamerateam nicht mehr möglich und es greift in die Handlung ein. Die 45-jährige Manja leidet an Multipler Sklerose und ist an den Rollstuhl gefesselt. Eigentlich hat ihr ihr Verlobter Martin immer geholfen, ihre Pflege übernommen und das Gröbste erledigt. Doch jetzt sitzt Manja alleine in der zugemüllten Wohnung. Der 30-jährige Martin musste überraschend von einem Tag auf den anderen aufgrund mehrerer Vergehen für sechs Monate ins Gefängnis. Unteranderem wurde er beim Schwarzfahren erwischt und hat seine Strafe nicht bezahlt. „Wer sich nicht um seine Sachen kümmert, der muss dann mit den Konsequenzen rechnen,“ ist alles, was Manja dazu einfällt.

Doch es wird noch schlimmer für die 45-Jährige. Sie will eine wichtige Untersuchung im Krankenhaus absagen, da sie keinen Schlüssel für die Wohnung mehr besitzt und sich aussperren würde. Ein Schlüssel ist nicht mehr auffindbar und den andern hat Martin mit ins Gefängnis genommen. Das ist zu viel für das Kamerateam und es greift kurzerhand ein. Die Reporter fahren ins Gefängnis, besuchen Martin und holen bei ihm den Schlüssel für Manja ab. Allerdings änderte das nicht viel. Manja hat jetzt nur eine Ausrede weniger. Ins Krankenhaus geht sie trotzdem nicht.

„Hartz und herzlich“ läuft immer dienstags um 20:15 Uhr auf RTL2.

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