Hebammenmangel Hebamme warnt: Bloß nicht an Ostern ein Kind zeugen!

Was sich anhört wie ein Scherz, hat einen ernsten Hintergrund: Eine Hebamme warnt davor, an Ostern schwanger zu werden.

"Sie wünschen sich ein Kind? Trotzdem sollten Sie von heute bis ungefähr nach Ostern besser verhüten. Der Grund? Hebammenmangel in Deutschland", schreibt Hebamme Christine Niersmann auf ihrer Facebookseite. Diese Warnung empört sicherlich viele Eltern, aber hat einen ernsten Hintergrund, den die Hebamme den Eltern klar machen möchte.

Der Grund: Wer an Ostern ein Kind zeugt, wird es um Weihnachten herum bekommen. Und an den Feiertagen macht sich der Hebammen-Mangel noch extremer als an anderen Tagen bemerkbar.

Ein schlechter Scherz? Leider nicht! Christine Niersmann meint ihre Warnung ernst! Denn wer möchte schon bei der Geburt nur unzureichend betreut werden. Doch genau das blüht den Müttern, die ihre Kinder an Weihnachten oder Silvester bekommen.

Bereits jetzt haben 40 Prozent aller Geburtsstationen in ganz Deutschland dichtgemacht. Der Hebammenmangel macht sich vor allem auf dem Land bemerkbar. Mütter müssen unter Wehen immer längere Fahrtzeiten auf sich nehmen. Die Folge des Hebammenmangels: Mütter werden bei den Geburten immer schlechter betreut und der Arbeitsaufwand für Hebammen wird immer größer.

Zum Glück kann einem Paar nicht vorgeschrieben werden, wann es schwanger werden soll. Doch die mangelnde Betreuung macht vielen Müttern dennoch Angst. Trotzdem haben auch Hebammen ein Recht darauf die Feiertage mit ihren Familien zu verbringen und Urlaub zu nehmen.

 
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