Heimliche Lust bei der Hausbesichtigung
Bei einer Hausbesichtigung geraten Emil und Pauline in einen Moment, der ihre Lust entfacht und alles um sie verschwinden lässt.
Die alte Villa am Stadtrand von Frankfurt faszinierte Emil und Pauline schon von außen. Ein elegantes, aber in die Jahre gekommenes Haus, dessen verwunschene Atmosphäre einen ganz eigenen Reiz ausstrahlte. Der große Garten war von knorrigen Bäumen umgeben, der Rasen überwuchert, die Hecken wild. Bereits als sie die Auffahrt entlangfuhren, lächelten sie sich an.
Der Makler, Herr Brandt, erinnerte an einen Darsteller aus Selling Sunset: gebleichte Zähne, gegelte Haare, teures Parfum. Er trat ihnen mit einem übertriebenen Strahlen entgegen. „Die Arnolds, willkommen. Ich freue mich, dass Sie Zeit gefunden haben.“
Pauline und Emil schüttelten Herrn Brandt die Hand. Das erste Zimmer, das sie betraten, war der sonnenüberflutete Salon. Schweres Parkett knarrte unter ihren Schritten, der Stuck an der Decke bröckelte. Pauline sog den Geruch nach Holz und alten Tagen ein.
Sie wanderte prüfend mit dem Finger über einen Fensterrahmen. „Man sieht, dass hier seit Jahren niemand mehr gewohnt hat, nicht wahr?“ Emil nickte und beobachtete kritisch eine Stelle, an der sich Tapete löste. „Frische Farbe allein reicht da sicher nicht“, murmelte er, als sie im Esszimmer ankamen.
Herr Brandt zog einen Prospekt aus seiner Mappe. „Mit handwerklichem Geschick und etwas Phantasie wird daraus ein Traumhaus. Übrigens: Wenn Sie sich heute entscheiden, kann ich am Preis noch etwas machen.“ Emil lächelte höflich. „Wir schauen uns erst mal alles in Ruhe an. Die Lage ist natürlich großartig, aber es gibt viel zu tun.“ Pauline warf Emil einen amüsierten Seitenblick zu.
Sie betraten den großen Keller
Das Paar besichtigte Raum für Raum, umrundete knarrende Türen, musterte Wasserflecken an der Decke, begutachtete marode Böden. Schließlich gelangten sie in die Küche; alte Fliesenböden, geblümte Vorhänge, ein Fenster zum wilden Garten.
„Köstlicher Platz für ein langes Frühstück“, bemerkte Pauline verträumt.
Doch Emil lächelte nur leicht und fasste sie an der Hand.
„Könnten wir noch in den Keller sehen?“, fragte er höflich.
„Ja, natürlich“ sagte der Makler als plötzlich sein Smartphone vibrierte. Mit einem missmutigen Blick schaute er auf die Nummer auf dem Display. „Gehen Sie doch zu zweit und nehmen Sie sich einen Moment. Ich bin oben. Das könnte einen Augenblick dauern“, sagte er freundlich.
Pauline schob eine lose Haarsträhne aus dem Gesicht. „Komm, Emil. Ich fand schon als Kind Keller faszinierend und immer ein bisschen gruselig.“
Als Emil die schwere Holztür zum Keller öffnete, umfing sie kühle, leicht modrige Luft. Die schmale Steintreppe führte in einen Gang, der von einer Flackerbirne matt beleuchtet wurde. Ein schmaler Flur, dann öffnete Emil vorsichtig eine Tür am Ende des Gangs. Sie betraten einen größeren Raum mit staubbedeckten Regalen, vollen Kartons, einer abgewetzten Ledercouch und einem alten Waschtisch.
Pauline blieb stehen, blickte sich neugierig um. „Das sind ja richtige Schätze. Schau mal, noch alte Marmeladen sind da vorn hinten.“ Emil grinste. „Vielleicht beherbergt der Keller auch Gespenster.“
„Oder Liebespaare“, erwiderte Pauline augenzwinkernd, und ihr Gesicht bekam diesen verschmitzten Ausdruck, den Emil so mochte.
Pauline ließ die Tür ins Schloss fallen, das Echo hallte dumpf durch die Leere. Einen Moment lang war nichts zu hören außer dem eigenen Atem. Emil lehnte sich an eines der Regale. Er beobachtete, wie Pauline langsam durch den Raum ging, sachte mit den Fingern über den alten Stoff der Couch glitt und stehen blieb.
Sie drehte sich zu Emil um. „Weißt du noch, unsere erste gemeinsame Wohnung? Da hatten wir auch so einen Keller. Vielleicht nicht ganz so unheimlich.“ Emil lachte leise. „Aber dieser hier hätte spätestens nach einer Flasche Rotwein auch einen gewissen Charme.“
Sie traten zueinander, zögernd, wie vor Jahrzehnten. Ohne Absprache war plötzlich eine Spannung im Raum, eine beinahe kindliche Aufregung. Emil legte die Hände auf Paulines Taille, zog sie leicht zu sich. „Ich glaube, wir sind uns einig, dass diese Besichtigung gerade noch ein bisschen spannender geworden ist“, sagte er leise.
Pauline lachte auf, ein offenes, gleichzeitig aber bestimmtes Lachen. Sie schob sich an Emil vorbei, ließ sich rücklings auf die alte Couch fallen, die überraschend wenig Staub aufwirbelte. „Na, Herr Arnold, wagen Sie es, im Gemäuer einer Villa gegen alle Regeln der Hausbesichtigung zu verstoßen?“
Verstohlene Küsse, verspielte Berührungen
Emil sah sie an, durchdrungen von plötzlicher Lust. „So etwas macht man eigentlich nur zu zweit.“
Paulines Kleid war sommerlich leicht, das Licht, das durch ein Kellerfenster fiel, umriss sanft ihre Silhouette. Emil beugte sich zu ihr, küsste sie vorsichtig, erst auf die Mulde zwischen ihrem Schlüsselbein, dann die Lippen. Stirn an Stirn, bis ihre Hände sich fanden, sich ineinander verschränkten.
Es folgten wortlose Minuten voller Nähe, verstohlener Küsse, verspielter Berührungen, die von der dunklen Intimität des Raumes getragen wurden. Paulines Atem wurde schneller, Emil wanderte mit der Hand über ihre Oberschenkel, spürte die feine Gänsehaut auf ihrer Haut. Gelegentlich hörten beide ein Knacken aus der Ferne – vielleicht das Haus, vielleicht bereits die nächsten Interessenten, die oben eintrafen. Doch der Gedanke daran befeuerte die Aufregung, nicht umgekehrt.
Pauline flüsterte: „Wie verrückt bin ich, hier, im Keller eines Hauses, das uns nicht gehört?“
Emil lächelte, küsste sie erneut. „Verrückt genug, dass ich dich heiraten musste.“
Sie lachte herzhaft, schlang ihm die Arme um den Nacken, zog ihn enger auf sich.
Ihre Berührungen wurden fordernder. Emil befreite ihre Schultern aus dem Kleid, fuhr mit den Händen unter den Stoff, spürte die Hitze zwischen ihren Schenkeln. Pauline stöhnte leise auf, als er sie berührte, wo sie es gerade jetzt so sehr wollte.
Schnell wanderten seine Lippen weiter zu ihrer Mitte hinterließen eine heiße Spur auf der empfindsamen Haut, während seine Hände sanft ihren Po umschlossen. Pauline schloss die Augen, ließ sich fallen in die Geschicktheit seiner Berührungen und in das leise Prickeln, das sich durch ihren Körper zog. Sie spürte, wie Emils Atem unregelmäßig wurde, wie sich seine Sehnsucht mit ihrer vermischte, als sie zum Höhepunkt kam.
Er knöpfte seine Hose auf und zog sie noch näher an sich, sodass sie seine Wärme an jeder Stelle spüren konnte. Mit klopfendem Herzen gab öffnete Pauline sich ihm, ihre Finger fanden seinen Nacken, glitten durch sein Haar. Zwischen ihnen herrschte nur noch das Verlangen, das alles andere in den Hintergrund treten ließ.
Ein leiser Laut entfuhr Emil, als Pauline ihn noch näher an sich zog, Körper an Körper. Sie spürte seinen seinen Höhepunkt mit allen Sinnen.
Als sie wieder zu Atem kamen, zog Pauline ihr Kleid wieder glatt, fuhr sich durch das zerzauste Haar. Emil räusperte sich und blickte zu ihr – sie lächelten sich still an.
Wieder oben, als sie Herrn Brandt begegneten, sagte Pauline vergnügt: „Ein beeindruckendes Haus. Besonders der Keller… hat Potenzial.“ Der Makler wirkte etwas verwirrt, nickte aber energisch. Emil warf Pauline einen verschwörerischen Blick zu. Sie verabschiedeten sich und traten hinaus ins Sonnenlicht.
Diese Geschichte wurde von einer Wunderweib-Redakteurin mit Unterstützung von KI geschrieben.








