Liebes-VerratHeimlicher Gigolo: Mein Freund hat uns als Sex-Pärchen verkauft!

Verraten und verkauft: Dieser Mann verkaufte den Sex mit seiner Freundin heimlich an fremde Zuschauer. Wie es zu dem grausamen Liebes-Verrat kommen konnte.

Grausamer Liebes-Verrat: Wenn dein Freund euren Sex heimlich verkauft.
Grausamer Liebes-Verrat: Wenn dein Freund euren Sex heimlich verkauft.
Foto: iStock
Inhalt
  1. Seine sexuellen Fantasien wurden immer befremdlicher
  2. Normalen Sex wollte er nicht!
  3. Der Mann masturbierte, während er uns beim Sex zusah

Sascha und ich hatten Sex, der Mann sah uns zu, masturbierte und als wir fertig waren legte er plötzlich hundert Euro auf den Tisch und sagte: „Das ist ein Zusatz, weil es so gut war.“ Ich verstand im ersten Moment nicht was das zu bedeuten hatte und war geschockt. „Wieso gab uns dieser Mann Geld?“ schwirrte in meinem Kopf rum ...

 

Seine sexuellen Fantasien wurden immer befremdlicher

Anna und Sascha lernten sich vor sechs Jahren über ein Dating-Portal im Internet kennen. Die Mitte 30-jährige war fasziniert von Sascha. Er behandelte sie sehr liebevoll und der Sex war extrem aufregend und fantasievoll - doch Sascha bekam nie genug. Der Sex musste immer heftiger und exzessiver werden. Sex zu Dritt, Fesselspiele, Sex mit Zuschauern ... Sascha wollte immer mehr! Und schließlich wurde Anna klar, warum er immer wieder Sex mit Zuschauern wollte. Sascha verdiente Geld damit, sie als Sex-Pärchen zu verkaufen!

Treue-Expertin Therese Kersten hat mit Anna darüber gesprochen, wie es war, den grausamen Verrat zu entdecken:

Therese Kersten: Liebe Anna, du sagtest, dass dich die gemeinsamen Nächte mit Sascha fesselten. Was war so besonders?

Anna: Bereits in der ersten Nacht mit Sascha hatte ich das Gefühl, dass ich im Mittelpunkt stehe. Jeder Kuss und jede Berührung war ausschließlich an mich gerichtet. Ich konnte mich vollkommen fallen lassen und genoss es wie nie zuvor. Er wusste, wie er mich um den Verstand bringt und das mit einer Selbstlosigkeit, die ich bei anderen Männern nie zuvor gesehen hatte.

Das klingt nach einem Traum für jede Frau. Sascha hatte dann mit der Zeit immer speziellere Wünsche. Was waren das für welche?

Anna: Sascha ließ sich immer wieder neue Sachen einfallen, die unserer Sexleben bereichern sollten, obwohl ich ohnehin schon mehr als zufrieden war. Angefangen hat alles mit aufregenden Rollenspielen, bei denen er uns immer wieder filmte oder erotische Fotos von mir machte. Nach 50th Shades of Grey kam dann eine Phase in der er mich immer wieder fesseln und züchtigen wollte, bis hin zu dem Wunsch, Sex zu Dritt haben zu wollen.

Ich glaube, dass nicht viele Männer den Wunsch nach einem Dreier gegenüber ihrer Partnerin äußern. Wie hast du darauf reagiert?

Anna: Ich war anfangs schockiert und habe mit totaler Ablehnung reagiert. Doch je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr gefiel mir die Vorstellung. Allerdings war meine Bedingung, dass nur Sex mit einer anderen Frau für mich in Frage kommt und er auch nur dabei zusehen darf.

 

Also gefielen dir seine Vorstellungen und das Erlebte oder hast du es nur aus Liebe zu ihm gemacht?

Anna: Alles was ich mit Sascha erlebte war sehr aufregend und hatte durchaus seinen Reiz. In meinen vorherigen Beziehungen wäre es unmöglich gewesen diese Fantasien umzusetzen. Und ich war froh, dass wir gemeinsam seine Wünsche erleben konnten, da ich sonst auch Bedenken gehabt hätte, dass er es anderweitig ausleben wird.  

 

Normalen Sex wollte er nicht!

Hattest du das Gefühl, dass sich euer gemeinsames Leben nur um den Kick nach etwas Neuem und Sex dreht?

Anna: Ich hatte schon das Gefühl, dass es vorwiegend um Sex und der Suche nach neuen sexuellen Abenteuern ging. Seiner Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und normaler Sex hatte meiner Meinung nach keine Bedeutung mehr für ihn. Unser Zusammenleben litt für mich stark darunter. Mein Wunsch war es nicht, dass wir ständig neue sexuelle Erlebnisse haben, auch wenn das eine tolle Erfahrung ist. Mein Wunsch war, dass wir unsere Zukunft festigen, eine Familie gründen und Kinder bekommen.

Wie reagierte Sascha auf deinen Traum von einer Familie und Kindern?

Anna: Nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Er sagte mir immer wieder, dass wir noch Zeit hätten und das eine Schwangerschaft und Kinder nicht in unser Leben passen würden, da er beruflich sehr viel eingespannt war. Er war mindestens zwei Tage in der Woche gar nicht zu Hause und kam manchmal erst spät in der Nacht von der Arbeit nach Hause. Ich redete mir ein, dass er Recht hatte und wollte nicht sehen, dass er es einfach nicht wollte. Spätestens nach dem Satz: „Kinder würden jetzt alles ruinieren!“ hätte ich es wissen müssen.

Im letzten Jahr wurden Sascha selbst und seine Fantasien und Wünsche für dich immer befremdlicher. Was war passiert?

Anna: Sascha entwickelte Erlebnisse, die nur zu Dritt möglich waren. Sein Verlangen danach, dass uns Männer beim Sex zusehen oder ich mit anderen Frauen schlafe und er dabei zusieht bestimmte plötzlich unser Leben. Er wollte es immer und immer wieder aufs Neue erleben.  Bis ich eines Nachts dahinter kam, wieso es ihm so wichtig war.  

 

Der Mann masturbierte, während er uns beim Sex zusah

Was ist in der besagten Nacht passiert?

Anna: Sascha und ich hatten eine Verabredung mit einem Mann, der uns beim Sex zusehen wollte. Sascha traf sich immer zehn Minuten vorher mit den Männern und ich kam dann später dazu. Alles wirkte wie immer-wir unterhielten uns, tranken Cocktails und gingen dann gemeinsam aufs Zimmer. Sascha und ich hatten Sex, der Mann sah uns zu, masturbierte und als wir fertig waren legte er plötzlich hundert Euro auf den Tisch und sagte: „Das ist ein Zusatz, weil es so gut war.“ Ich verstand im ersten Moment nicht was das zu bedeuten hatte und war geschockt. „Wieso gab uns dieser Mann Geld?“ schwirrte in meinem Kopf rum. Als er dann zum Abschied sagte: „Ich hoffe wir sehen uns bald wieder Andreas.“ fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Sascha war Andreas und er verkaufte uns. Als die Tür zufiel war ich außer mir vor Wut und schrie Sascha an, was das alles zu bedeuten hatte. Er sagte mir, dass er selber nicht versteht, was da gerade vor sich ging. Ich glaubte ihm allerdings kein Wort und machte mir tagelang Gedanken darüber, was passiert war und fing an zu recherchieren.

Was hast du unternommen, um herauszufinden, was das Geld und der andere Name auf sich hatten?

Anna: Ich wusste, dass Sascha im Internet auf der Suche nach Leuten für einen Dreier war und schaute mir den Verlauf unseres Browers an. Und was ich da fand ließ alles in mir zusammenbrechen und ich fing an zu weinen. Es war eine Annonce mit Bildern, die er von mir gemacht hatte, mit einer Beschreibung, was wir anbieten und einem Preis. Sascha verkaufte uns für fünfhundert Euro die Nacht. Und er verkaufte auch sich an andere Frauen. Ich verstand plötzlich auf wen ich mich eingelassen hatte: einen Gigolo.

Das muss ein riesiger Schock für dich gewesen sein. Ich nehme an, dass du die Beziehung zu ihm beendet hast? Hast du rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet?

Anna: Als er nach Hause kam hatte ich schon sämtliche Sachen von ihm gepackt und konnte nicht mehr rausbringen, als das er aus meinem Leben verschwinden soll. Das was er mir angetan hatte, hätte er nie und nimmer wieder gut machen können. Er hat mich benutzt, um Geld zu verdienen. Hat mich der gesamten Öffentlichkeit nackt präsentiert. Das hat bis heute Spuren hinterlassen. Aus Angst, dass noch mehr Bilder von mir veröffentlicht werden oder Menschen davon erfahren, die mir viel bedeuten, habe ich ihn dann angezeigt. Das Verfahren läuft bis heute noch und ich hoffe, dass er eine gerechte Strafe bekommt.

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Das Interview führte Therese Kersten:

Geht er oder sie fremd? Die schöne Agenturchefin Therese Kersten findet es mit ihren Treuetestern heraus.
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Foto: Silvia Weiss

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