Heiße Versöhnung im Schlafwagen
Eine Zugfahrt nach Wien wird für Amelia und Pascal nach einem Streit zur prickelnden Reise der Versöhnung.
Mein Zug steht noch da. So schnell ich kann, laufe ich über den Bahnsteig zur ersten Tür, hieve den schweren Koffer in den Waggon und springe hinterher. Keine Minute später schließen die Türen sich, und der Zug rollt langsam los. Erschöpft lehne ich mich an die kühle Wand und zwinge mich, ruhig zu atmen. Mein Blick wandert hinaus auf die vorbeiziehende Landschaft – grüne Hügel, Felder, Dörfer wie aus dem Bilderbuch, während die Dämmerung anbricht. Es ist wirklich passiert. Ich bin auf dem Weg nach Wien. Ohne Pascal.
Wieder steigen mir Tränen in die Augen. Die Worte kreisen wie Gift in meinem Kopf: „Vielleicht tu ich uns beiden einen Gefallen, wenn ich einfach alleine fahre“, hatte ich heute morgen gebrüllt. In vier Jahren Ehe war es der schlimmste Streit, den wir hatten. Wegen der Arbeit – meinst du wirklich, ich mache das aus Spaß?“ hatte er gesagt, als ich ihm mit Tränen in den Augen vorwarf, mich zu vernachlässigen. Ich hatte ihm Vorwürfe gemacht. Pascal war irgendwann einfach gegangen. Und ich hatte, in hingeschleuderter Wut, mein Ticket umgebucht, den Koffer gepackt und ihm meine Abreise angekündigt. Ich schüttle den Kopf, Zweifel und Zorn mischen sich mit Erschöpfung.
„Ich wollte dich nicht fahren lassen“
Das Schlafwagenabteil ist dunkel, als ich eintrete. Leise schließe ich die Tür, schlüpfe aus meinen Schuhen. Plötzlich fällt mir eine Tasche auf dem unteren Bett auf. Hatte ich doch nicht auf das Einzelabteil umgebucht? Wahrscheinlich habe ich, so aufgewühlt wie ich war, doch falsch reserviert. Ich zögere kurz. Resigniert und erschöpft klettere ich die kleine Leiter hoch ins obere Bett. Ein betörender Duft liegt in der Luft. Bevor der Fahrgast zurückkommt ziehe ich mir noch schnell mein Schlafshirt an und decke mich zu. Irgendwann nimmt die Erschöpfung mich einfach mit in den Schlaf.
Tief in der Nacht wache ich verschwitzt auf. Im Abteil ist es so warm, dass ich kaum atmen kann. Vorsichtig steige ich die Leiter hinunter, öffne das Fenster einen Spalt. Genau in dem Moment ruckelt der Zug, und ich verliere das Gleichgewicht – lande im unteren Bett. Ich will hastig aufspringen, aber plötzlich hält mich eine starke Hand fest. Geschockt will ich reagieren, als seine Stimme mir ins Ohr flüstert: „Ich bin es, Amelia“ Pascal?!
Noch wütend drehe ich mich halb um. Er lächelt im Dunkeln, seine Augen glänzen. „Ich wollte dich nicht fahren lassen“, sagt er leise und berührt meine Wange. Ich will protestieren, aber er zieht mich sanft an sich, küsst meinen Hals, diese eine empfindliche Stelle, die nur er zu treffen weiß. Gänsehaut läuft meinen Rücken hinab, Ärger und Sehnsucht tanzen unter meiner Haut.
Seine Hände gleiten erkundend über meinen Rücken. Ein Fingerspiel, ein sanfter Druck – dann hält er inne, streicht langsam unter mein Shirt. Mein Atem stockt, als er spielerisch meine Brustwarze umkreist. Ich schließe die Augen. Alles an ihm ist mir so vertraut, jede Bewegung, jeder Kuss, und doch fühlt es sich heute neu, aufregend verboten an. Die Nähe, das leichte Schwanken des Zuges, sein schneller Herzschlag.
Pascal küsst meinen Nacken, beugt sich zu mir, beißt leicht hinein und flüstert meinen Namen. Mein Körper reagiert, öffnet sich. Ich presse mich an ihn, spüre seine Erregung an meinem Po.
„Wolltest du wirklich einfach weg?“, raunt er heiser, als er mit einer geschickten Bewegung meine Unterwäsche beiseite schiebt und seine Finger zwischen meinen Beinen tanzen. Ich will antworten, erklären, mich entschuldigen – stattdessen entweicht mir ein Stöhnen als seine Finger spielend meinen Rhythmus finden. Der Raum, das Bett, die ganze Welt wird zu einem einzigen Sog aus Lust.
Er küsst mich, berührt mich, als wollte er sich für alles entschuldigen, was uns je getrennt hat – dann dringt er langsam in mich ein. „Lass mich nie wieder los“ flüstere ich heiser.
Alles an ihm ist vertraut und doch prickelnd neu; meine Hände krallen sich an ihn, mein Körper windet sich seinen Bewegungen entgegen. Schritt für Schritt steigt das Verlangen wie eine Spirale immer höher. Ich verliere jedes Zeitgefühl, jeder Stoß bringt mich näher an den Abgrund, bis ich, leise seinen Namen rufend, explodiere.
Eine Weile liegen wir einfach nebeneinander, hören das gleichmäßige Rattern der Schienen und unser verflogenes Herzklopfen. Endlich drehe ich mich ganz zu Pascal um. Unsere Finger verschränken sich.
„Du bist verrückt“, lächle ich.
Er grinst und küsst mich auf die Stirn: „Alles für dich, Amelia. Ich lasse dich nicht gehen.“ Diesmal, in diesem Zug entschuldigten wir uns ohne Worte. Irgendwann dösten wir wieder ein, eng umschlungen.
Später am Morgen sitzen wir Arm in Arm am Zugfenster, Wien rückt näher. Streit, Eifersucht, Zweifel – all das, was zwischen uns lag haben wir in dieser Nacht aus der Welt geschafft. Und die Versöhnung war himmlisch.
Diese Geschichte wurde von einer Wunderweib-Redakteurin mit Unterstützung von KI geschrieben.








