Erschütterndes Geständnis

Ingrid Steeger: „Ich lebe fast nur von Astronauten-Nahrung“

Eingefallene Wangen, spindeldürre Ärmchen und Beinchen: Ingrid Steeger wirkt wie ein Schatten ihrer selbst...

Eingefallene Wangen, spindeldürre Ärmchen und Beinchen: Ingrid Steeger wirkt wie ein Schatten ihrer selbst...
Foto: IMAGO / VISTAPRESS

Eingefallene Wangen, spindeldürre Ärmchen und Beinchen: Ingrid Steeger (74) wirkt wie ein Schatten ihrer selbst. Bei einer Größe von 1,58 Meter bringt die Schauspielerin nur noch bedenkliche 45 Kilo auf die Waage. Alarmierend! Denn damit ist sie laut Body-Mass-Index extrem untergewichtig! Und das ist auch kein Wunder. „Ich lebe fast nur noch von Astronautennahrung“, erzählt sie NEUE POST im exklusiven Interview. Doch wie konnte es nur so weit kommen?

Ingrid Steeger: Der Kultstar der 70er-Jahre ist nur noch ein Schatten ihrer selbst

Sie war der Kultstar der 70er-Jahre, aber das ist 50 Jahre her. Heute lebt Steeger zusammen mit ihrer Schwester Jutta (76) in einer kleinen Wohnung in Bad Hersfeld. Glücklich fühlt die einstige Ulknudel damit nicht. „Mit meiner Schwester verstehe ich mich nicht mehr so gut, ich fühle mich allein“, erzählt Steeger uns. Vor allem der Verlust ihrer kleinen Yorkshire-Terrier-Dame, die kurz vor Weihnachten gestorben ist, belastet sie extrem. „Ich vermisse meine Eliza so sehr, ich bin nur noch traurig“, sagt sie uns. Aus Kummer und Einsamkeit hat die 74-Jährige auf nichts mehr richtig Appetit. „Deshalb esse ich eben fast nur noch diese Astronautennahrung, die ich mir in der Apotheke kaufe. Das sind so kleine Dosen, die gibt es in den Geschmacksrichtungen Schokolade, Vanille und Erdbeere“, erklärt sie uns. Selbst wenn die Schauspielerin in ein Restaurant geht, nimmt sie das Präparat mit. „Das ist das einzige, was mir noch schmeckt.“

Ingrid Steeger: "Aber ich kann eben einfach nichts essen"

Es ist nicht nur Steegers Untergewicht, was ernsthafte Sorgen bereitet. Für die Schauspielerin sind die Nahrungsergänzungsmittel auch sonst nicht ganz ungefährlich! Seit ihrem Herzstillstand vor rund zwei Jahren hat sie einen Defibrillator, eine Art Herzschrittmacher. Täglich schluckt sie deshalb mehrere Tabletten – und das auf leeren Magen. „Aber ich kann eben einfach nichts essen, ich bekomme keinen Bissen herunter“, sagt sie. Dabei hat ihre Hungerei bereits jetzt fatale Folgen. „Ich fühle mich sehr schwach mittlerweile und bin nur noch am Frieren.“

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