PflegetippsJeans flicken: 5 Tipps, mit denen du Denim reparieren kannst

Die perfekte Jeans – ist sie erst gefunden, dann ist es Liebe. Geht sie kaputt, ist der Schmerz daher groß. Mit diesen fünf Tipps kannst du deine Jeans jedoch auch selbst flicken.

Wer war nicht schon mal in dieser Situation? Entweder ist die Lieblingsjeans durch eine ungeschickte Bewegung oder einen Sturz gerissen, oder sie ist durch das viele tragen langsam aber sicher aufgescheuert. Guter Rat ist nun oft teuer, denn leider sind wir nun mal keine Kinder mehr und können uns im Gegensatz zur Grundschule im Büro eher nicht mit einem lustigen Flicken sehen lassen. Wer sich eine Reparatur nicht zutraut, hat natürlich immer die Möglichkeit, das gute Stück zum Schneider zu bringen. Doch es gibt ein paar Tricks, mit denen du deine Jeans auch ganz leicht selbst flicken kannst.

 

5 Tipps, mit denen du deine Jeans reparieren kannst

Wenn du ein Loch in der Jeans hast

Eine schlechte Nachricht vorweg: So aussehen, wie vorher, wird deine Jeans wohl nie mehr. Doch mit zwei einfachen Tricks kannst du sie stattdessen zum Trend-Teil machen: Entweder du setzt einen Flicken auf das Loch (zum Beispiel in einer anderen Waschung) – so entsteht der angesagte Patchwork Look. Tipp: Direkt noch mehr Flicken auf die Hose setzen, um sie in ein ganz neues Kleidungsstück zu verwandeln und den Look gewollt aussehen zu lassen. Oder aber du setzt den Flicken auf die Innenseite und franst die gerissene Naht noch weiter auf – so entsteht der Destroyed Look.

Wenn die Jeans im Schritt gerissen ist

Ist deine Jeans an einer Naht gerissen, dann ist das grundsätzlich kein großes Problem. Für die Reparatur brauchst du nicht mal eine Nähmaschine, sondern lediglich eine stabile Nadel. Um die Naht zu reparieren, drehe die Jeans auf links und lege die gerissene Naht so aufeinander, wie sie ursprünglich war. Um dir den Prozess zu erleichtern, stecke sie nun am besten mit Stecknadeln fest. Wenn du die Naht flickst, achte unbedingt darauf, auf jeder Seite noch etwa drei Zentimeter an der Originalnaht weiterzunähen. Das sorgt für zusätzlichen Halt. Drehst du die Hose nun wieder um, sollte vom Riss nichts mehr zu sehen sein.

Wenn die Jeans nicht an einer Naht gerissen ist

Eine Jeans die nicht etwa ein Loch, sondern nur einen kleinen Riss hat, kann man mit viel Glück wieder wie neu hinbekommen. Ein Flicken ist trotzdem nötig – doch ist der Riss eher klein und an einer unauffälligen Stelle, kann  es sein, dass man ihn gar nicht weiter bemerken wird. Im Gegensatz zum Loch sollte für einen Riss ein Flicken in der gleichen Waschung verwendet werden. Ist der Riss erst mit dem Flicken unterlegt, wird er mit einem Faden in der gleichen Farbe im Zickzackstich geschlossen.

Wenn die geflickte Stelle zu auffällig ist

Wer den letzten Tipp befolgt hat, die Stelle aber dennoch zu auffällig findet, der sollte in Betracht ziehen, der Jeans doch ein auffälliges Detail zu verpassen. Große Flicken sind einfach nicht dein Ding? Kein Problem! Wie wäre es mit einer hübschen Stickerei? Wer das nicht selber kann, der gibt seine Jeans am besten doch in professionelle Hände: Nicht nur der Schneider deines Vertrauens, sondern auch Fachkräfte bei Levi's, H&M, Topshop und Co. kann dir deine Lieblingsjeans kunstvoll verzieren.

Wenn du nicht Nähen möchtest

Wer sich für die Flicken-Variante entschieden hat, aber es sich nicht zutraut, diesen selbst aufzunähen, für den haben wir eine einfache Alternative: Flicken gibt es nämlich auch zum Aufbügeln. Schneide dafür einen Flicken in der gleichen Waschung so zurecht, dass er nicht viel größer ist, als das Loch in deiner Jeans und bügle ihn mit einem Bügeleisen von innen auf. Mit einem Faden in der gleichen Farbe kannst du nun von außen die Naht etwas sichern.

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