KOYI Micro Spirits nach „Die Höhle der Löwen“: So ging es mit den konzentrierten Spirituosen weiter
Die KOYI Micro Spirits erlauben es dir, weniger Alkohol trinken, ohne auf den gewohnten Geschmack zu verzichten. Doch trotz anfänglicher Begeisterung sind die Löwen beim Deal äußerst zögerlich. Warum?
Wenige Tropfen für vollen Gin-Geschmack ohne Kater: Yuka Suzuki (52) und Dr. Hauke Günther (46) aus Hamburg überzeugten in „Die Höhle der Löwen“ mit KOYI Micro Spirits.
Ihr revolutionäres Konzept aus der kleinsten Destille Hamburgs landete einen Deal – doch was wurde aus den hochkonzentrierten Shots?
Voller Aroma-Genuss mit 90 Prozent weniger Alkohol
KOYI Micro Spirits aus der eigenen Destillerie Hamburg Zanzibar (weltweit zweifacher „World’s Best Gin“-Gewinner) bringen Spirituosen auf ein neues Level: Echte Gin- und Rum-Konzentrate, bei denen wenige Hübe den Longdrink mit vollem Aroma füllen. Statt 40 ml reicht eine winzige Dosis – für bis zu 90 Prozent weniger Alkohol, ohne Kompromisse beim Geschmack.
„Wir wollten den vollen Geschmack echter Spirituosen ohne die negativen Effekte von Alkohol. Mit KOYI kann man genießen, ohne am nächsten Tag dafür zu bezahlen“, erklären Yuka und Hauke. Der promovierte Biologe Hauke entwickelte ein patentiertes Destillationsverfahren, das Aromen maximiert und Alkohol minimiert. Mit 120.000 Euro für 10 Prozent wollten sie Markenaufbau, Marketing und neue Produkte finanzieren.
Positive Resonanz – aber nüchterner Abgang von Ralf
Vor Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel begeisterten UVP 45 Euro (Produktionskosten: 12,50 Euro) und 70.000 Euro Umsatz vor Launch. Geschmack und Nachhaltigkeit punkten – außer bei Ralf Dümmel: „Er trinkt einfach keinen Alkohol, mag den Geschmack auch nicht und könnte das Produkt daher nicht fair bewerten“, erklärten die Gründer.
Carsten Maschmeyer stieg aus – als Weinliebhaber vermisst er Authentizität. Judith Williams bedauert: „Der Alkoholmarkt ist einfach nichts für sie.“ Dagmar Wöhrl sieht zu hohes Risiko. Janna Ensthaler bleibt als letzte Löwin und erkennt Potenzial, lehnt aber den regulären Gin-Handel ab.
Janna will 300 Promille
Janna schlägt vor: „Nicht in der aktuellen Form überzeugt, stattdessen ein neues Produkt – ein fertiges Getränk in Dosenform.“ Das Gründerpaar berät kurz und akzeptiert: 120.000 Euro für 30 Prozent am reinen KOYI-Business (ohne Gin-Handel). Ein smarter Deal – Janna wird Co-Investorin und treibt die Micro-Spirits voran.
Die Produkte gibt’s im KOYI-Onlineshop und über den Shop der Destillerie Hamburg Zanzibar – vor Ort in Hamburg oder online. Zur „Höhle der Löwen“-Ausstrahlung gibt es zudem spezielle Angebote.
Vom Dosendrink, den Janna vorschlug, fehlt noch jede Spur – aus gutem Grund, wie wir auf Nachfrage von den Gründern erfahren haben: „Das von Janna vorgeschlagene Dosenprodukt befindet sich aktuell noch in der Entwicklungsphase. Es handelt sich dabei nicht einfach um eine Abfüllung eines bestehenden Produkts, sondern um eine eigenständige Innovation auf Basis unserer KOYI-Methode. Die technologische Umsetzung – insbesondere Stabilität, Geschmack und Haltbarkeit in einer fertigen Dosenlösung – ist komplexer, als es im TV vielleicht wirkt. [...] Unser Ziel ist es, noch in diesem Jahr ein marktreifes Ready-to-Drink-Produkt vorstellen zu können – allerdings ohne übereilte Schritte“, so Yuka und Hauke.











