Bohemian RhapsodyMary Austin: Das macht Freddie Mercurys Ex-Verlobte heute

Vorhang auf: Das Biopic 'Bohemian Rhapsody' bringt aktuell den Zauber rund um den schillernden Queen-Frontmann Freddie Mercury ins Kino. Doch nicht nur seine großartige Musik feiert der Film, sondern auch seine tiefe Liebe zu seiner langjährigen Freundin und Ex-Verlobten Mary Austin. Wir haben nachgeforscht, was die ehemalige Verkäuferin heute macht. 
 

Inhalt
  1. Freddie Mercury: Die Welt liebt ihn, doch er liebte nur eine
  2. Mary Austin: Nach Freddie Mercury raus aus dem Rampenlicht
  3. Freddie machte Mary reich, Mary bewahrt dafür sein letztes großes Geheimnis

Er gehört zu den Ikonen der Popmusik: Queen-Frontmann Freddie Mercury brachte der Welt unvergessliche Musik – nahezu jeder kann mitsingen, sobald 'I Want To Break Free', 'We Will Rock You', 'The Show Must Go On' oder 'Another One Bites The Dust' gespielt wird. Nach dem Kultsong 'Bohemian Rhapsody', der auf dem 1975 erschienen Album 'A Night At The Opera' zu hören ist, wurde das Biopic über Freddie und seine Band benannt. Der Film ist seit dem 31. Oktober im Kino und bringt ein Stück des Zaubers zurück, den Freddie Zeit seiner Karriere versprüht hat. Als Höhepunkt wird der Auftritt von Queen beim Band Aid Konzert 1985 im Londoner Wembley Stadion gefeiert. Der Film spart allerdings auch nicht die vielen Dramen aus, durch die sich Freddie Zeit seines Lebens kämpfen musste – am heftigsten war damals wohl für ihn der Verrat seines Ex-Freundes und Managers Paul Prenter. Als großartiger Freddie Mercury glänzt 'Mr. Robot'-Star Rami Malek (37), der gegenüber FAZ von dem Ausnahmekünstler schwärmte: "Freddie war einfach ein wunderschöner Mensch. Ich will eigentlich noch nicht einmal 'Mann' sagen, er war eine außerweltliche Kreatur." 

 

Freddie Mercury: Die Welt liebt ihn, doch er liebte nur eine

Die Faszination Freddie nimmt seit dem großen Durchbruch von Queen Mitte der 70er kein Ende. TV-Liebling Palina Rojinski (33) zählt hierzulande zu den prominentesten Fans und sagte in einem Interview mit dem Magazin Neon einmal über den 1991 an Aids verstorbenen Superstar: "Freddie Mercury war meine erste große Liebe."
Der Großmeister selbst aber liebte nur eine: seine langjährige Gefährtin Mary Austin, die heute 67 Jahre alt ist. Im Film wird sie von Lucy Boynton (24) gespielt, die der echten Mary auffällig ähnlich sieht.

Mary und Freddie lernten sich 1969 kennen, ein Jahr bevor der Musiker gemeinsam mit Brian May, Roger Taylor und schlussendlich auch John Deacon die legendäre Band Queen gründete. Damals war Farrokh Bulsara, wie Freddie Mercury mit bürgerlichem Namen hieß, 24 Jahre alt und arbeitete nach seinem Kunststudium in einem Klamottenladen in London. So lernte er die damals 19-jährige Mary kennen, die ebenfalls als Verkäuferin jobbte. Die beiden verliebten sich Hals über Kopf und zogen blitzschnell zusammen. Laut der britischen Metro soll Freddie einmal über seine Freundschaft zu Mary gesagt haben: 
"Mary ist die einzige Freundin, die ich habe, und ich will keine andere. Für mich war sie immer meine rechtliche Ehefrau. Meinem Empfinden nach führten wir eine Ehe."
Tatsächlich verband die beiden bis zum Tod Freddies am 24. November 1991 eine tiefe Freundschaft, auch wenn ihre Liebesbeziehung schon Jahre zuvor gescheitert war. An Weihnachten 1973 hatte Freddie um die Hand seiner Liebsten angehalten, die sich zwar vollkommen überrumpelt gefühlt, wie sie im Jahr 2000 in einem Interview mit dem OK!-Magazin gestand, aber trotzdem Ja gesagt habe. Zu einer Hochzeit allerdings kam es nie. Stattdessen outete sich Freddie nach sechs Jahren Beziehung als bisexuell und er und Mary entschieden, besser Freunde als Geliebte zu sein. 2013 erzählte sie der Daily Mail von Freddies Sex-Geständnis: "Ich werde diesen Moment nie vergessen. [...] Aber ich sagte damals zu ihm, dass ich nicht glaube, dass er bisexuell sei: 'Ich glaube, du bist schwul.'"

 

Mary Austin: Nach Freddie Mercury raus aus dem Rampenlicht

22 Jahre verbrachte Mary Austin an der Seite von Freddie Mercury. Für sie soll er Gerüchten zufolge die Ballade 'Love Of My Life' geschrieben haben, in der er singt: "When I grow older, I will be there at your side, to remind you how I still love you."
Doch Freddie sollte nie wirklich alt werden. Sein tragischer Tod im Alter von gerade einmal 45 Jahren riss Mary den Boden unter den Füßen weg. Sie war damals an seiner Seite, als das HI-Virus ihm das Leben nahm – genauso wie Freddies Lebensgefährte Jim Hutton, in dessen Armen der Musiker gestorben sein soll. "Nach seinem Tod spürte ich, dass wir eine Ehe geführt hatten. Wir waren in guten wie in schlechten Zeiten zusammen gewesen, in Gesundheit und in Krankheit", sagte Mary gegenüber OK! über ihren großen Verlust.
Nach Freddies Tod zog sich die ehemalige Verkäuferin aus dem Rampenlicht zurück. War sie früher noch mit Queen auf Tour gewesen und hatte für die extrem erfolgreichen Musiker gearbeitet, wollte sie ohne Freddie nichts mehr davon wissen. Gemeinsam mit dem Maler Piers Cameron hat sie zwei Söhne: Richard, der das Patenkind von Freddie Mercury ist, und Jamie, der erst nach dem Tod des Queen-Frontmanns zur Welt kam. 

Mary Austin im Jahre 2002 auf einer Veranstaltung von Elton John
Foto: Getty Images
 

Freddie machte Mary reich, Mary bewahrt dafür sein letztes großes Geheimnis

Freddies Liebe zu Mary ging bis über seinen Tod hinaus. Er hatte sie in seinem Testament bedacht und vererbte ihr Gerüchten zufolge die Hälfte seines auf 66 Millionen Euro geschätzten Vermögens. Darunter auch sein Anwesen in London, das beachtliche 28 Räume bietet und in dem Mary Austin heute noch lebt. 
Auf diese große Geste antwortet die einstige Verkäuferin ihrerseits mit stoischer Verschwiegenheit: Sie allein weiß, wo die Asche des Queen-Frontmannes aufbewahrt wird. Er habe nicht gewollt, dass übereifrige Fans nach seinem Tod seine sterblichen Überreste ausgraben, erklärt Mary Austin dieses große Geheimnis und versprach der Daily Mail:
"Niemand wird jemals erfahren, wo er bestattet ist." Ob das auch auf Freddies Schwester Kashmira zutrifft? Das wissen wohl nur die beiden Frauen selbst.

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