Mehrwertsteuersenkung: Warum dein Restaurantbesuch trotzdem teuer bleibt
Hast du schon von der Mehrwertsteuersenkung für Restaurantbesuche gehört? Seit Jahresbeginn gilt für Speisen in Restaurants ein viel niedrigerer Steuersatz – statt 19 werden jetzt nur noch 7 Prozent fällig. Klingt erst mal nach einem echten Spar-Deal, oder?
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Gerade zum Jahresstart nehmen wir uns oft vor, gesünder zu leben und mehr Geld beiseite zu legen. Da scheint ein günstigeres Essen im Restaurant wie gerufen zu kommen!
Doch leider sieht die Realität anders aus: Die meisten Gastronomiebetriebe geben die gesenkte Mehrwertsteuer gar nicht an uns weiter, berichtet das Handelsblatt. Das heißt, die Preise auf der Speisekarte bleiben, wie sie sind.
Warum sinken die Preise nicht?
Warum ist das so? Es gibt keine Pflicht für Restaurantbesitzer, die Einsparung an ihre Gäste weiterzugeben. Im Gegenteil: Viele Betriebe, besonders die kleinen, nutzen das zusätzliche Geld, um sich von den Krisenjahren zu erholen.
Investitionen in neue Geräte, bessere Löhne – all diese Dinge werden aus dem „Steuergeschenk“ bezahlt, wie eine Gastronomin dem WDR erklärte. Auch der gestiegene Mindestlohn macht es für die Gastronomen schwer, die Preise zu senken.
Foodwatch kritisiert: Die Großen kassieren richtig ab
Und wer freut sich noch? Die großen Restaurantketten! Sie senken die Preise oft ebenfalls nicht, obwohl sie besonders kräftig von der Steuererleichterung profitieren.
Die Verbraucherschützer von Foodwatch sprechen sogar von einem Millionen-Geschenk – allein McDonalds soll dadurch 140 Millionen Euro im Jahr sparen.
Wer profitiert eigentlich von der Steuersenkung?
Es sind nicht nur klassische Restaurants, die davon profitieren, dass die Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent sinkt. Auch Caterer, Bäckereien, Metzgereien, Kitas, Schulen, Krankenhäuser und sogar Supermärkte mit fertigen Speisen können die reduzierte Steuer für sich nutzen.
Wichtig zu wissen: Für Getränke gilt der niedrige Steuersatz aber nicht – hier bleibst du bei 19 Prozent.
Sparen? Am besten zuhause!
Fakt ist: Wer wirklich auf den Cent achten will, kocht am besten selbst. Nur so hast du volle Kontrolle über die Zutaten – und sparst dabei ganz nebenbei noch bares Geld.
So kommen leckere und gesunde Gerichte direkt aus deiner eigenen Küche auf den Tisch. Klingt doch gut, oder?













