NRW: Unsichtbare Gefahr - Schwangere Mutter verliert erst ihre Tochter (13), dann ihr Baby!
Tochter Lena (13) und das ungeborene Baby starben durch eine unsichtbare Gefahr im Haushalt.
Was eigentlich ein ganz normaler Tag sein sollte, endete in einer unfassbaren Katastrophe. In Marl (NRW) kommt die 13-jährige Lena ums Leben – offenbar durch Kohlenmonoxid aus einer defekten Gastherme. Nur wenige Tage später trifft die Familie der nächste Schicksalsschlag.
Lena (13) stirbt in der Badewanne
„Ich habe dich lieb und sag Bescheid, wenn was ist.“ Mit diesen Worten verabschiedet sich Cassandra Hendelkens aus Marl von ihrer Tochter. Dass es tatsächlich Abschiedsworte sein würden, wusste sie zu dem Zeitpunkt aber noch nicht. Kurz darauf ging Lena baden. Dann bemerken ihre Eltern plötzlich Gasgeruch in der Wohnung.
Als die Mutter ins Badezimmer eilt, befindet sie sich unmittelbar in einem wahr gewordenen Albtraum. Die 13-jährige Lena lag bewusstlos in der Badewanne, auf Berührungen reagierte sie bereits nicht mehr. Mutter Cassandra handelte sofort und leitete, gemeinsam mit ihrem Mann, die Reanimation ein. Beide Elternteile sind ausgebildete Rettungssanitäter. Doch alle Maßnahmen schlagen nicht an und auch der alarmierte Notdienst kann nichts mehr für Lena tun.
Schwangere Mutter verliert auch ihr Baby
Acht Tage nach Lenas Tod folgt der nächste Schock: Cassandra verliert ihr ungeborenes Kind. Sie war in der 17. Schwangerschaftswoche und hatte an dem verhängnisvollen natürlich auch selbst Gas eingeatmet, beim Versuch, Tochter Lena das Leben zu retten.
Auch sie erlitt eine Kohlenmonoxidvergiftung, ihre Plazenta wurde stark geschädigt – das Baby konnte nicht gerettet werden. Eine unsichtbare Gefahr zerstörte so innerhalb weniger Tage das Leben einer ganzen Familie. Zurück bleiben Trauer, offene Fragen – und der Kampf um Gerechtigkeit.
Vorwürfe gegen den Vermieter
Nach RTL-Informationen soll eine defekte Gastherme die tödliche Kohlenmonoxidvergiftung verursacht haben. Die Familie habe ihren Vermieter schon vor dem Unglück auf Schäden im Bad hingewiesen. Dennoch sei offenbar nichts unternommen worden.
Nun steht der schwere Vorwurf im Raum, der Tod des Mädchens könnte „billigend in Kauf genommen“ worden sein. So sieht es zumindest der Anwalt der Familie. Ob und welche Konsequenzen folgen, ist derzeit offen.







