OBI Bedeutung: Wofür steht eigentlich der Name?
Jeder kennt den Baumarkt "OBI" – doch kaum jemand weiß, was wirklich hinter dem Namen steckt..

1970 gegründet, gehört OBI zu den größten Baumarktunternehmen Europas. Doch woher kommt der Name OBI? Spoiler im Gegensatz zum Supermarkt Edeka handelt es sich nicht um eine Abkürzung.
OBI: Das bedeutet der Name des Baumarkts
Der Name geht tatsächlich auf die französische Aussprache des Wortes „Hobby“ zurück. Weil das „H“ im Französischen stumm bleibt, klingt „Hobby“ dort ungefähr wie „Obi“. Genau diese Lautschrift wurde zum Markennamen und ist damit perfekt passend zur Idee vom Heimwerken als Freizeitbeschäftigung.
Die Erfolgsgeschichte begann Ende der 1960er-Jahre: Manfred Maus erfuhr 1969 im französischen Toulon von einer bereits registrierten Marke namens „Obi“. Der Name gefiel – und passte ideal zum geplanten Heimwerker-Konzept. Also kaufte Maus die Rechte für Deutschland. Der Preis? Rund 3.000 Francs – umgerechnet nicht einmal 1.000 D-Mark!
Inhaltlich orientierte sich das Konzept stark an den USA. Emil Lux hatte dort schon in den 1950er-Jahren das Do‑it‑yourself-Prinzip kennengelernt: Alle Materialien und Werkzeuge an einem Ort, statt sie mühsam in verschiedenen Fachgeschäften zusammensuchen zu müssen. Ein Vollsortiment für Heimwerker – damals eine echte Innovation!
1970 eröffnete schließlich der erste OBI-Markt in Hamburg-Poppenbüttel. Der Rest ist Geschichte.
Eine Besonderheit gab es allerdings: Die Markenrechte galten weltweit – nur nicht in Frankreich. Deshalb findest du OBI zwar in vielen europäischen Ländern, aber nicht unter diesem Namen in Frankreich.







