Edeka Bedeutung: Wofür steht die Abkürzung eigentlich?
Was bedeutet eigentlich „Edeka“? Die überraschende Herkunft des Namens führt zurück ins Jahr 1898 – und hat mit Kolonialwaren zu tun! Hier erfährst du die spannende Geschichte hinter der Supermarktkette.
Wir schlendern fast täglich an ihnen vorbei: Lidl, Aldi, Rewe und eben auch Edeka. Doch hast du dich schon mal gefragt, was eigentlich hinter diesen Namen steckt? Während sich „Aldi“ aus den Namen der Gründer Albrecht ableitet – „Albrecht-Discount“ –, ist die Geschichte hinter „Edeka“ eine ganz andere und ziemlich überraschend!
Das ist die Bedeutung der Abkürzung Edeka
Auch wenn sich hartnäckig das Gerücht hält, der Name Edeka stehe für „Einkaufsgenossenschaft Deutscher Einzelhandels Kaufleute Aktiengesellschaft“, ist es nicht wahr. Klingt zwar offiziell – stimmt aber nicht. Eine solche Bedeutung ist nirgends belegt.
Tatsächlich wird es noch spannender: Ursprünglich hieß das Unternehmen bei seiner Gründung im Jahr 1898 „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler“. Und jetzt kommt der Clou: Aus den gesprochenen Anfangsbuchstaben – E‑D‑K – entwickelte sich im Laufe der Zeit der Name „Edeka“. Genau genommen wäre „edk“ also die richtige Abkürzung.
Warum aber „Kolonialwarenhändler“?
Ein Blick zurück zeigt: Ende des 19. Jahrhunderts sah der Lebensmitteleinzelhandel völlig anders aus als heute. Große Supermärkte? Fehlanzeige! Stattdessen dominierten kleine Läden mit regionalem Angebot. Doch Produkte wie Kaffee, Kakao, Tee, Gewürze oder Südfrüchte – sogenannte Kolonialwaren – wurden immer beliebter. Um diese Waren besser einkaufen und anbieten zu können, schlossen sich 1898 im Berliner Raum 21 Einkaufsvereine zusammen. Die Geburtsstunde von Edeka.
Vom kleinen Zusammenschluss zum Supermarkt‑Giganten: Heute ist Edeka aus der deutschen Lebensmittelgeschäftslandschaft nicht mehr wegzudenken. Frische, Vielfalt und ein starkes Netzwerk aus Zentrale und Regionalgesellschaften, damit wirbt das Unternehmen bis heute.








