Stiftung Warentest

Olivenöl im Test: Diese 2 Olivenöle solltest du meiden!

Mit so einem guten Ergebnis endet ein Test von Stiftung Warentest selten. Doch Olivenöl ist besser als zunächst gedacht. Tatsächlich konnten von 28 Olivenölen gleich neun überzeugen.

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Stiftung Warentest hat 28 Olivenöle der höchsten Güteklasse „nativ extra“ getestet. Das Ergebnis fiel dabei positiver aus als zunächst gedacht, dann noch nie erhielten so viele Olivenöle ein so gutes Ergebnis. Nicht nur ein guter Geschmack, auch der Verzicht auf Schadstoffe und eine richtige Etiketten-Kennzeichnung werden von den Herstellern immer mehr beachtet. Die Note „gut“ wurde gleich an neun Öle vergeben. Somit ist jedes dritte Olivenöl der Güteklasse „nativ extra“ zu empfehlen.

Olivenöl-Test mit gleich 5 Gewinnern

Gleich fünf Olivenöle müssen sich sogar den ersten Platz teilen. Dazu zählen das Aldi Süd Bio (6,15 Euro/Liter), das Lidl Primadonna Bio (6,20 Euro/Liter), das Bertolli Gentile und das Bertolli Originale (beide 8,60 Euro/Liter) sowie der reine Geschmackssieger Castillo de Canena (Bio-Öl für 45 Euro/Liter).

Dieses Olivenöl konnte im Test überzeugen.
Dieses Olivenöl konnte im Test überzeugen. Foto: Stiftung Warentest

Stiftung Warentest: Dieses Olivenöl fiel durch

Als „mangelhaft“ wurden hingegen nur zwei Öle ausgezeichnet. Das Olivenöl Filippo Berio Classico (8,40 Euro/Liter) und das Solivellas (29,80 Euro/Liter) konnten nicht überzeugen. Hier fiel eine Mineralölkohlenwasserstoffbelastung auf. Auch ein möglicher krebserregender Stoff wurde entdeckt. Ein Öl war zudem oxidiert und schmeckte ranzig.

Dieses Olivenöl schnitt im Test mangelhaft ab.
Dieses Olivenöl von Filippo Berio Classico und Solivellas schnitt im Test mangelhaft ab. Foto: Stiftung Warentest

Keine gepanschten Olivenöle im Test

Die weiteren 14 Öle im Mittelfeld erhielten die Noten „befriedigend“ und „ausreichend“. Grund hierfür waren unter anderem Missachtungen der Kennzeichnungsvorschriften. Jedoch fand Stiftung Warentest unter den 28 Olivenölen kein gepanschtes Öl, keinen kritischen Pestizidengehalt und auch keine krebserregenden, polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffe.

Wichtig im Test war aber vor allem der Geschmack der Olivenöle, der in der Güteklasse „nativ extra“ klar definiert ist. Er sollte nach einer gleichmäßigen Mischung aus intensiven Noten von Gras und Tomatenstrauch, grünem Apfel und grünen Blättern schmecken und je nach Vorliebe eine leichte Note Mandel, Paprika oder Banane beinhalten. Dazu sollte das Olivenöl mittelbitter und mittelscharf sein.

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