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Pflaster entfernen, richtig kleben & mehr Tipps

Wohl jeder von uns hat zu Hause welche griffbereit – aber wann und wie werden sie richtig verwendet? Lies mehr.

Nahaufnahme einer weiblichen Hand, die ein Pflaster schneidet.
Foto: metinkiyak/iStock
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Wohl jeder von uns hat zu Hause welche griffbereit – Wie lange du das Pflaster auf der Wunder lassen solltest, wie du es schmerzfrei entfernen kannst und was du vor dem Kleben tun solltest. Erfahre bei uns alles, was du über Pflaster wissen musst.

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Pflaster: Welche Art ist wofür gut?

Für die meisten Bagatellverletzungen genügt laut Experten ein herkömmliches Heftpflaster aus der Drogerie oder Apotheke. Wer allerdings mit Hautreizungen auf den Kleber reagiert, greift lieber zu hautschonenden Sensitivpflastern. Diese sind auch für Kinder am besten. Sogenannte Hydrogelpflaster verbessern die Heilung von Schürfwunden, sofern die Wunde nicht (mehr) blutet.

Was bringen Sprühpflaster auf offenen Wunden?

Zur optimalen Versorgung von kleinen, oberflächlichen Schnitt- oder Schürfwunden, die nicht mehr bluten oder nässen, eignen sich auch Sprühpflaster – insbesondere an schwer zugänglichen oder häufig bewegten Stellen. Sie bilden einen flexiblen, transparenten, atmungsaktiven und wasserfesten Schutzfilm, der sich nach einigen Tagen von selbst wieder auflöst.

Pflaster klebt an Wunde? Wie du das Pflaster entfernen kannst

Damit Blut und Gewebeflüssigkeit nicht mit dem Pflaster verkleben, sollte man dieses alle acht Stunden unter lauwarmem Wasser lösen. Die Wunde wird so gereinigt und feucht gehalten. Danach den Wundbereich ganz sanft mit einem sauberen Taschentuch abtupfen und danach wieder vorsichtig ein neues Pflaster aufkleben.

Wie lange Pflaster auf der Wunde lassen? Und wann du zum Pflaster greifen solltest

Jede kleinere Verletzung, aus der Blut oder Gewebeflüssigkeit austritt, sollte mit einem Pflaster abgedeckt werden. Zum einen schützt dieses die Wunde vor Verunreinigungen, und zum anderen unterstützt es die Heilung.

Denn es hält die Wunde feucht und lässt zudem Sauerstoff an sie heran. Deshalb ist es auch ratsam, ein Pflaster aufzukleben, solange die Wunde noch feucht glänzt und es, wie oben beschrieben, alle 8 Stunden zu wechseln, bis die Verletzung verheilt ist.

Bei stark blutenden, großflächigen, klaffenden oder eitrigen Wunden sollte aber immer ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt auch für Verletzungen am Auge und solche, aus denen sich Fremdkörper und Schmutz nicht selbst entfernen lassen.

Pflaster richtig kleben - Worauf du achten solltest, bevor du es anklebst

Ist Schmutz in eine Wunde gelangt, sollte diese unter lauwarmem Trinkwasser abgespült werden. Gut geeignet sind auch sterile Kochsalz- (0,9% NaCl) oder Wundspüllösungen (in Apotheken). Oberflächlich eingedrungene Steinchen oder Glassplitter werden am besten mit einer (Splitter-) Pinzette entfernt.

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Artikelbild und Social Media: metinkiyak/iStock

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