Freizeitpark

Phantasialand: Darum muss so viel abgerissen werden!

Das Phantasialand muss seit Jahren immer wieder Attraktionen abreißen, weil der Platz für Neues fehlt.

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Die Entscheidung, die eigene Fläche nicht vergrößern zu dürfen, macht dem Phantasialand seit 1999 zu schaffen: Statt das Angebot im Park stetig erweitern zu können, muss ständig geopfert werden: Sind neue Attraktionen in Planung, müssen erst einmal andere dafür weichen. 

Phantasialand-Erweiterung 2021 abgelehnt

Seit 22 Jahren kämpft der Freizeitpark für eine Erweiterung seiner Fläche, um mehr Platz für Fahrgeschäfte und andere Angebote bieten zu können. Bisher wurden die Anträge immer abgelehnt - so auch dieses Jahr: Im Februar stimmten die Stadt Brühl sowie SPD und Grüne gegen das Vorhaben. Denn für die Erweiterung müsste eine Kleingartenanlage in der Nachbarschaft sowie angrenzende Natur weichen.

Phantasialand: Darum muss so viel abgerissen werden!
In der Phantasialand-Themenwelt "Berlin" steht das Kettenkarussell Wellenflug. Foto: IMAGO / Hoch Zwei Stock/Angerer

Diese Welten mussten abgerissen werden

Weil das Phantasialand seinen Besuchern auf bekannter Fläche neue Attraktionen bieten möchte, müssen zwangsläufig alte Themenwelten weichen. Laut Express mussten für die Themenwelt "Klugheim" mit den Achterbahnen "Taron" und "Raik" die "Silbermine" und dazugehörige Westernstadt abgerissen werden. Und für "Rookburgh" mit Flug-Achterbahn und Hotel musste der traditionelle Weltraum-Simulator "Race for Atlantis" (früher: "Galaxy”) entfernt werden.

Phantasialand kämpft weiter

In einem Statement des Freizeitparks heißt es: "Wenn das Phantasialand als wichtiger Wirtschaftsfaktor und großer Arbeitgeber in der Region langfristig auf sicherem Fundament stehen soll, muss es sich zum Kurzurlaubsziel weiterentwickeln. Es braucht mehr Attraktionen, damit die Besucher mehrere Tage vor Ort bleiben, und dafür auch mehr Hotelkapazitäten. Das ist nur mit der Erweiterung im jetzt vorgesehenen Rahmen möglich." Das Phantasialand wolle nun weiter für eine Erweiterung kämpfen - wohl auch, damit nicht noch mehr Themenparks dem Abriss zum Opfer fallen. 

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