Gesunde Zubereitung

Reis kochen – so geht’s richtig

Reis ist ein guter Energielieferant. Doch das Getreide ist mit Arsen belastet. Doch ein Wissenschaftler hat jetzt eine Methode gefunden, mit der du Reis gesund kochen kannst.

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Milchreis, Risotto oder Klebreis im Sushi: Reis ist ein wichtiger Energielieferant und für den Großteil der Menschen eine Nahrungsgrundlage. Doch wie kocht man Reis richtig? Mit viel oder mit wenig Wasser? Im Kochtopf oder im Reiskocher? Wie bleibt das Aroma am besten erhalten? Und das Allerwichtigste: Wie kocht man Reis, damit gesund er ist und möglichst wenig Arsen enthält? Hier erfährst du es.

Reis richtig kochen: So bleibt das Aroma erhalten

Wenn du Reis als Beilage zubereiten möchtest, kannst du davon ausgehen, dass du etwa 50 Gramm pro Person benötigst.

  • Die herkömmliche Methode: Auf einen Teil Reis kommen zwei Teile Wasser. Das Wasser ruhig leicht salzen. Der Reis muss dann etwa 15 bis 20 Minuten kochen. Die Zeit kann aber je nach Menge variieren. Diese Methode eignet sich vor allem für Langkornsorten.
  • Die Gourmet-Methode: Im Dampfgarer kann sich das Aroma der unterschiedlichen Reissorten am besten entfalten. Allerdings muss natürlich bedacht werden, dass die Anschaffung des Gerätes Geld kostet.
  • Die Reiskocher-Methode: Kochst du Reis im Reiskocher, hast du den Vorteil, dass du dich während der Reis kocht, mit anderen Dingen beschäftigen kannst. Das Verhältnis von Reis und Wasser wird meistens in der Bedienungsanleitung angegeben. Tipps zum Kauf eines Reiskochers findest du hier.

All diese Methoden lassen jedoch eine Frage unbeantwortet: Wie koche ich Reis am gesündesten?

Warum kann Reis gesundheitsschädlich sein?

Häufig wird vergessen, dass Reis den giftigen Stoff Arsen enthält. Dieser kann unter Umständen Diabetes, Herzerkrankungen oder sogar Krebs auslösen. Dies belegen bereits verschiedene Studien. Der Arsengehalt ist je nach Reissorte unterschiedlich. Basmatireis enthält beispielsweise eine geringere Menge des Giftstoffs. Vollkornreis ist dagegen aufgrund seiner Schale stärker belastet als weiße Reissorten.

Im Fall der oben genannten Methoden kann nicht gewährleistet werden, dass der zubereitete Reis nach dem Kochen keine Giftstoffe mehr enthält.

Der irische Wissenschaftler Professor Andy Meharg von der Queens University in Belfast ist jedoch erst kürzlich einer Kochmethode auf die Spur gekommen, die die Arsenbelastung von Reis um ein Vielfaches senken kann. Für die BBC-Sendung "Trust me, I'm a doctor" untersuchte er drei unterschiedliche Kochmethoden und deren Auswirkung auf die Arsenbelastung von Reis. Das Ergebnis: Bei Anwendung der herkömmlichen Kochmethode mit einem Teil Reis auf zwei Teile Wasser konnte der Arsengehalt kaum reduziert werden. Doch zwei weitere Zubereitungsarten führten zu einem anderen Ergebnis.

So kochst du Reis auf gesunde Weise

Als Professor Meharg einen Teil Reis mit fünf Teilen Wasser kochte, konnte er den Anteil des Arsens im Reis halbieren. Das überschüssige Wasser wurde nach der Garzeit weggeschüttet.

Ein drittes Experiment brachte noch bessere Ergebnisse: Hier weichte Meharg den Reis erst über Nacht in Wasser ein und wusch ihn vor dem Kochen - bis das Wasser komplett klar war. Dann wurde der Reis noch einmal im Verhältnis 1:5 gekocht. Anschließend war der Arsengehalt ganze 80 Prozent niedriger. Die letzte Methode ist so die gesündeste Möglichkeit, Reis zu kochen. Aromastoffe können so natürlich verloren gehen.

Tipp: Für Reis-Liebhaber lohnt es sich einen Reiskocher zu bestellen

Video: Risotto kochen - So funktioniert es

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