Achtung!

Schneesturm-Alarm für Deutschland: An diesen Tagen droht sogar Blizzard-Gefahr!

Der Winter legt noch mal nach: Für Deutschland drohen in dieser Woche Schnee, Eisregen und Sturm – inklusive Schneesturm- und Blizzard-Gefahr.

Zwei Leute laufen im Schneesturm
Ein Schneesturm wird schon bald über Deutschland fegen. Foto: IMAGO / Anadolu Agency
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Deutschland kommt einfach nicht zur Ruhe: Seit Tagen bringt der Winter das Land an seine Grenzen. Glatteis-Unfälle, Eisregen und eisige Nächte mit bis zu minus 24 Grad sorgen vielerorts für Chaos. Und jetzt warnen Wetter-Expert:innen: In dieser Woche könnte es noch extremer werden – inklusive Schneesturm- und Blizzard-Gefahr! Besonders Donnerstag und Freitag stehen dabei im Fokus.

Rekord-Kälte in Haidmühle: Dauerfrost bleibt – vor allem in den Alpen

Nach der bisher kältesten Nacht dieses Winters – gemessen im niederbayerischen Haidmühle – bleibt Deutschland weiter im Frost-Modus. Der Grund: polare Meeresluft, die weiterhin für klirrende Temperaturen sorgt. Vor allem in den Alpentälern sind in den kommenden Nächten erneut zweistellige Minusgrade möglich.

Wer hofft, dass sich das Wetter schnell beruhigt, muss jetzt allerdings stark sein: Denn zur Kälte kommt in den nächsten Tagen eine Wetterlage, die laut Expert:innen als besonders „dynamisch“ und „extrem“ gilt.

Wetter-Prognose: Glätte fast täglich

Wetter-Experte Dr. Karsten Brandt sieht eine schwierige Woche auf Deutschland zukommen. Gegenüber BILD warnt er: „In den kommenden Tagen zeichnet sich eine äußerst dynamische und teils extreme Wetterlage ab. Nahezu täglich ist mit Glätte zu rechnen. Am Mittwoch und vor allem am Donnerstag kommt es daher zu weiterem Schneefall, regional auch zu Eisregen. Begleitet wird das Geschehen von teils kräftigem Wind. Für Nord- und Ostdeutschland zeichnen die Modelle verbreitet kräftige Schneefälle ab.“

Das bedeutet: Bereits ab Mittwoch droht vielerorts neues Winterchaos – und am Donnerstag könnte es regional durch Eisregen besonders gefährlich werden.

Ab Donnerstagabend kippt die Lage: Sturm trifft auf Schnee

Laut Meteorologe Dominik Jung spitzt sich die Situation ab Donnerstagabend deutlich zu. Er erklärt gegenüber BILD: „Es bleibt bis Donnerstag überall eisig kalt. Ab Donnerstagabend wird’s aus Westen stürmisch. Dazu setzt Schneefall ein. Besonders im Norden droht am Freitag Schneesturmgefahr.“

Heißt: Zur ohnehin gefährlichen Kälte kommt dann eine explosive Mischung aus Sturm und Schneefall – eine Kombi, die besonders für den Verkehr schnell dramatisch werden kann.

Wenn sich die Prognosen bewahrheiten, könnte Freitag der Tag werden, an dem es vielerorts richtig chaotisch wird. Dominik Jung rechnet mit 10 bis 20 Zentimetern Neuschnee – und mit Schneeverwehungen, weil der Wind den Schnee regelrecht über Straßen und Wege treibt.

Gleichzeitig ziehen die Sturmböen aus Westen nach Deutschland: Während der Sturm von England und Nordfrankreich herüberzieht, sollen die Windgeschwindigkeiten im Westen 80 bis 100 km/h erreichen. Im Norden werden 70 bis 90 km/h erwartet. Und auf den Bergen kann es richtig gefährlich werden: Im Harz oder auf dem Feldberg sind sogar Orkanböen bis 120 km/h möglich.

Eisregen und glatte Straßen: Warum viele Regionen doppelt betroffen sein könnten

Neben Schnee droht auch Eisregen – und genau das macht die Lage so unberechenbar. Denn wenn gefrierender Regen auf ohnehin kalte Böden trifft, wird aus nassen Straßen in Minuten eine Eispiste.

Dominik Jung betont, dass es derzeit noch nicht möglich ist, jede Region exakt vorherzusagen: „Es gibt von allem etwas. Was, wo, wie genau, kann man aktuell auf den Punkt genau noch nicht sagen.“

Klar ist jedoch: Donnerstag und Freitag gelten aktuell als die kritischsten Tage – mit erheblichen Einschränkungen im Verkehr bei Dauerfrost um null bis fünf Grad.

Fazit: Deutschland muss sich auf die nächste Eskalationsstufe einstellen

Auch wenn in vielen Regionen längst Winterstress herrscht, könnte diese Woche noch einmal deutlich härter werden. Kälte, Eisregen, starker Schneefall und Sturm treffen aufeinander – und besonders Donnerstag und Freitag könnten zum echten Belastungstest werden. Wer kann, sollte Fahrten in dieser Zeit gut planen oder vermeiden – denn sobald Schnee und Wind gemeinsam auftreten, wird es schnell gefährlich.

Quellen