Experten warnen

Tschernobyl: Experten empfangen alarmierende Signale aus Atomreaktor

Könnte es erneut eine nukleare Katastrophe geben? Neue Daten aus Tschernobyl sind alarmierend.

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Vor wenigen Wochen jährte sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl zum 35. Mal. Auch nach so langer Zeit sind Forscher noch immer in Alarmbereitschaft. Denn: Neue Messungen aus der Reaktorruine sorgen jetzt für Beunruhigung.

Tschernobyl: Steigende Neutronenstrahlung in Kellerraum

Der Grund für die Sorge: In einem nicht zugänglichen Kellerraum des früheren Kernkraftwerks gibt es eine kontinuierlich steigende Neutronenstrahlung. Ausgelöst wird dies wohl durch eine Kettenreaktion, denn bei der Spaltung von Uran werden Neutronen freigesetzt, die wiederum weitere Uranatomkerne spalten können.

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Kommt es zu einem exponentiellen Wachstum, dann könnten - wie bei einer Atombombe - innerhalb kürzester Zeit sehr viele Urankerne gespalten und dadurch große Mengen an Energie abgegeben werden. In Tschernobyl findet diese Kettenreaktion jedoch auf sehr niedrigem Niveau statt.

Das könnte laut Experten schlimmstenfalls passieren

Eine nukleare Katastrophe droht damit nicht, allerdings könnte es beim schlimmstmöglichen Szenario in dem Kellerraum zu einer Dampfexplosion kommen. Dadurch könnte die Schutzhülle, die erst vor einige Jahren fertiggestellt wurde, einstürzen - was eine Freisetzung radioaktiver Substanzen in die Umwelt zur Folge haben könnte.

Experten gehen allerdings davon aus, dass eine solches Szenario nicht akut vorstellbar ist, berichtet die Zeitung "Welt". Gehandelt werden sollte trotzdem. Sollten weitere Analysen im Raum eine beunruhigendes Bild zutage fördern, dann könnte ein Roboter in den Raum geschickt werden, der wiederum das "Neutronengift“ Bor ausbringen und so weitere Kettenreaktionen verhindern könnte.

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