Geschichten die zu Herzen gehenVivi Back & Dietmar Schönherr: Ihr größter Traum sollte nie erfüllt werden...

Beruflich waren Vivi Bach und Dietmar Schönherr mit ihrer Show "Wünsch dir was" ganz oben, privat blieb ihnen ihr größter Traum versagt. 

Den Zuschauern stockte immer wieder der Atem: Vivi Bach und Dietmar Schönherr präsentierten in „Wünsch dir was“ (von 1969 bis 1972) immer wieder unglaublich riskante Spiele – eine Kandidatin wäre fast ertrunken, andere wühlten sich durch Schlangen, eine 17-Jährige lief in einer durchsichtigen Bluse über den Laufsteg. Ein Skandal jagte den anderen! Und alle schalteten immer wieder ein. So feierte das Paar TV-Erfolge, doch privat blieb ein großer Wunsch unerfüllt.

 

Der große Traum: ein Haus voller Kinder

Als Vivi Bach im Sommer 1965 ihre große Liebe Dietmar Schönherr heiratete, war ihr innigster Wunsch: „Ich möchte drei Kinder, alles Söhne, wie die Orgelpfeifen.“ Doch sie blieb kinderlos, eine Operation, der sie sich extra unterzog, erfolglos. Der Traum von einem Haus voller Kinder war endgültig zerstört.

Unerfüllter Kinderwunsch! Der Abschied vom leiblichen Kind

1963 hatte sich das Paar kennengelernt. Die dänische Schlagersängerin gründete damals eine Produktionsfirma, der österreichische Schauspieler bekam die Hauptrolle im ersten Film. Doch die Firma ging pleite. Vivi Bach konnte Dietmar Schönherrs Gage nicht zahlen.

Dietmar Schönherr und Vivi Bach waren 47 Jahre verheiratet. 
Foto:  United Archives / Kontributor / gettyimages

Da machte sie ihm ein überraschendes Angebot: „Geld bekommst du nicht, aber mich kannst du haben!“ Er war sprachlos – und nahm sie beim Wort. Es war für beide die zweite Ehe. Und diesmal war es für immer. Im September 1966 wurde Dietmar Schönherr als Major Cliff Allister McLane in der Serie „Raumpatrouille“ zum Star. Hundert Kinofilme folgten. In späteren Jahren zog das Paar nach Ibiza, lebte ganz zurückgezogen. Dann wurde Vivi schwer krank, das Herz, sie magerte völlig ab.

Roy Black Seine wahren Gefühle kannte nur sein Tagebuch

 

Der Abschied war still und leise

„Vivilein – aufwachen, die Sonne scheint schon“, flüsterte ihr Mann ihr am Morgen des 22. April 2013 leise zu. Doch Vivi († 73) hörte ihn nicht mehr. Sie hatte ihn nach 47 Ehejahren ganz still verlassen. Seitdem war Dietmar Schönherr wie entwurzelt, ohne seine Vivi fehlte ihm die Kraft zu leben. Er starb am 18. Juli 2014 mit 88 Jahren nach einem Hirnschlag.

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