Neue Diät Abnehmen im Schlaf: Dieser Diät-Trend ist gefährlich

Abnehmen im Schlaf: ein gefährlicher Diät-Trend
Abnehmen im Schlaf: ein gefährlicher Diät-Trend
Foto: Istock

Abnehmen im Schlaf kennen wir alle: mit spezieller Trennkost zum Traumgewicht. Diese Schlaf-Diät funktioniert allerdings etwas anders.

In den USA hat sich ein neuer, gefährlicher Diät-Trend entwickelt: Schlafen und deshalb nicht mehr essen. Zur Not auch mit Schlaftabletten oder anderen sedierenden Mitteln. Das Prinzip ist denkbar einfach: Schläfst du, kannst du nicht essen. Das Problem ist allerdings, dass niemand wirklich so lange müde ist. Deshalb muss künstlich nachgeholfen werden. Mit der erfolgreichen Diät "Schlank im Schlaf" hat das nichts zu tun.

 
 

Die Schlaf-Diät wird auf Magersucht-Blogs verbreitet

Bis zu 20 Stunden Schlaf am Tag: Mit diesem Trick halten sich Frauen vom Essen ab. Da bleiben gerade mal vier Stunden im Wachzustand, in denen rein theoretisch gegessen werden könnte. Angeblich soll diese Art des "Abnehmens" schon lange bekannt sein. Ein Anhänger soll Musiklegende Elivis Presley gewesen sein.

 

Die Schlaf-Diät ist nicht zu verwechseln mit dem "Schlank-im-Schlaf"-Prinzip

Tatsächlich hilft gesunder Schlaf dem Körper abzunehmen. Dr. Detlef Pape hat die Schlank-im-Schlaf-Diät entwickelt.

"Der Mensch hat angepasst an den Tag-Nacht-Wechsel einen chronologischen Stoffwechselrhythmus entwickelt. Das heißt: Tagsüber wird Energie aufgenommen, und besonders Kohlenhydrate werden in Muskeln und Gehirn verarbeitet.

Wird der Bedarf überschritten, wandern Kohlenhydrate und Fett in die Fettdepots. Deshalb müssen die Mahlzeiten an den auf- und absteigenden Insulinspiegel angepasst werden: morgens Kohlenhydrate, mittags Mischkost und abends Eiweiß. Immer mit 5 Stunden Abstand. So kommt es nachts zum Fettabbau."

Von der "Schlaf-Diät", bei der mit Schlafmitteln nachgeholfen wird, können wir nur ausdrücklich abraten. Wer nach wirklichen Tipps zum Abnehmen sucht, der findet hier alle Infos zur "Schlank-im-Schlaf"-Diät nach Dr. Detlef Pape.

 

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