Babyausstattung

Baby-Beistellbett: Welches ist das beste für mich und mein Kind?

Hier erfährst du, wie ein Baby-Beistellbett für ruhigere und gleichzeitig sichere Nächte sorgen kann, welche Unterschiede es gibt und welches Modell das richtige für dich sein kann.

Ein Kinderzimmer mit einem Baby-Beistellbett.
Baby-Beistellbett: Wir stellen verschiedene Modelle vor. Foto: iStock/ KatarzynaBialasiewicz

Warum ein Baby-Beistellbett?

Erholsamer Schlaf ist wichtig – nicht nur für dein Baby, sondern auch für dich! Doch sobald dein kleiner Liebling auf der Welt ist, wird es gute Gründe für nächtliche Ruhestörungen geben. Und wenn du an den vielen Unterbrechungen schon wenig ändern kannst, so kannst du zumindest eines tun: Es dir und deinem Baby mit der richtigen Ausstattung so bequem und angenehm wie möglich machen. Ein Baby-Beistellbett ist aus genau diesen Gründen für viele Familien die optimale Lösung.

Ein Baby-Beistellbett ist ein Bettchen, das direkt an das Elternbett rangeschoben wird: Es hat einen Rausfallschutz an beiden kurzen und an einer langen Seite. Die zweite lange Seite ist offen (oder kann optional geöffnet werden). So lässt sich die Babybett-Matratze direkt an deine Matratze heranschieben. Damit liefert dir das Baby-Beistellbett das Beste aus beiden Welten: Das Baby schläft ganz nah dran an Mama und Papa. Gleichzeitig bietet das Baby-Beistellbett – gerade im Vergleich zum Platz im Familienbett – die beruhigende Sicherheit und den Schutz eines eigenen Schlafplatzes.

Unsere Top 5 der Baby-Beistellbetten im Test

Baby-Beistellbetten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, auch für hohe Boxspringbetten. Manche Modelle haben Rollen, damit du dein Baby-Beistellbett tagsüber auch in andere Räume ziehen kannst. Andere wiederum zeichnen sich durch eine besonders große Liegefläche aus, die auch für Zwillinge geeignet ist.

Welche Baby-Beistellbetten die Favoriten unserer Redaktion sind, verraten wir dir hier.

Das Bekannteste: Babybay Original

Das wohl bekannteste Baby-Beistellbett kommt von der Firma Babybay. Die stufenlos höhenverstellbare Liegefläche hat das Unternehmen selbst erfunden und patentieren lassen. Sie kann bündig und ohne Spalt an jede Betthöhe angepasst werden. Zehn verschiedene Ausführungen seines Bettchens bietet Babybay mittlerweile an. Das meist verkaufte ist das Modell „Original“: stabil und schick, mit geschlitzter Liegefläche für eine bessere Luftzufuhr und in mehreren Farben erhältlich. Was unserer Testerin besonders gut gefallen hat: Wenn das Baby im wahrsten Sinne aus dem Beistellbett herausgewachsen ist, lässt sich das Babybay Original auf verschiedene Weise sinnvoll verwandeln – und zum Beispiel in eine kleine Kinder-Sitzbank umbauen.

Das Große: Babybay Maxi

Keine Sorge: Wir wollen nicht alle zehn Modelle von Babybay hier einzeln durchgehen. Doch in unserem Test fiel ein Merkmal besonders ins Auge, das wir dir nicht vorenthalten möchten: Die Modelle der Maxi-Reihe von Babybay haben eine deutlich größere Liegefläche als die Standard-Modelle (89x51 cm statt 81x40 cm). Dadurch sind sie zum einen geeignet für Zwillinge. Zum anderen aber sind sie auch sinnvoll für größere Babys, die durch ihre Körperlänge schnell aus einem normalen Baby-Beistellbett herauswachsen würden. Das Kind unserer Testerin war bei der Geburt bereits 56 Zentimeter lang – da war die extra großzügige Liegefläche des Maxi-Modells genau richtig!

Das Langlebige: Schardt Modell 03 065 19 02

Es geht noch größer: Für alle Eltern, die ausreichend Platz im Schlafzimmer haben, ist dieses Baby-Beistellbett der Firma Schardt eine Überlegung wert. Die Liegefläche beträgt stolze 120x60 cm. Das sind die Standard-Maße normaler Kinderbetten. Sprich: Sobald dein Kind aus dem „Beistell-Alter“ herausgewachsen ist und in seinem eigenen Zimmer schlafen soll, kannst du dieses Bett einfach weiterbenutzen. Je nach Körpergröße deines Kindes kann dieses Beistellbett ein Begleiter bis zum sechsten oder siebten Lebensjahr werden. Auf jeden Fall eine nachhaltige Anschaffung!

Das Wandelbare: Roba 4 in 1 Stubenbett

Aus einem anderen Grund hat uns das umbaubare Baby-Beistellbett der Marke Roba überzeugt: Wer keinen Platz (oder kein Budget) für Beistellbett, Stubenwagen UND Wiege hat, aber auf nichts davon verzichten möchte, bekommt mit dieser Variante eine tolle 4-in-1-Lösung. Das Beistellbettchen lässt sich mit wenigen Handgriffen umbauen und dank der beiliegenden Rollen auch im Wohnzimmer als Stubenwagen oder direkt als schaukelnde Wiege verwenden. Ein süßer Betthimmel (der bei anderen Anbietern immer extra kostet) ist hier im Set direkt mit dabei. Und wenn dein Kind aus dem Bettchen herausgewachsen ist, baust du es einfach zur Kinderbank um.

Das Günstige: Waldin Baby Beistellbett

Absoluter Preis-Leistungs-Sieger in unserem Test war das Baby-Beistellbett der Firma Waldin. Ausgestattet mit einem echten Lattenrost und aus unbehandeltem Naturholz gefertigt steht das No-Name-Bettchen seinen Markenkonkurrenten in nichts nach. Und das zu einem unschlagbaren Preis von unter 80 Euro (inklusive Matratze und anbaubarer Rollen!).

Baby-Beistellbett: Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Jedes Beistellbett bietet einen enormen Vorteil: Dein Baby spürt deine Anwesenheit, nimmt deine Atmung und deinen Geruch wahr. Es riecht und hört und fühlt: Ich bin nicht allein! Häufig schlafen Babys allein dadurch schon besser und friedlicher. Und der große Vorteil für dich: Zum Stillen musst du nachts nicht mehr aufstehen! Du kannst dein Baby einfach im Liegen stillen und direkt weiterschlummern. Und natürlich kannst du es nicht nur zum Füttern, sondern auch einfach zum Kuscheln an dich heranziehen…

Welches ist das beste Baby-Beistellbett?

Gleichzeitig bietet das eigene Bettchen für dein Baby mehr Sicherheit als der Schlaf im Familienbett: Hier gibt es keine Kissen, keine großen Decken und einen eigenen, geschützten Schlafraum für deinen Liebling. So schläfst auch du ruhiger und beruhigter – ohne die Sorge, dein Baby könnte im Schlaf Papas Arm oder Mamas Haare ins Gesicht bekommen. Aber woher weiß man nun, welches das richtige Modell für die eigene Familie ist – und das sicherste?

Prüfsiegel beim Baby-Beistellbett – welches ist wichtig?

Schon bei der Auswahl der verwendeten Materialien sind Sicherheit und ein gutes Gefühl wichtig. Grundsätzlich gilt: Wie bei jedem anderen Möbelstück fürs Baby gehst du immer auf Nummer Sicher, wenn das verwendete Holz nicht behandelt ist. Natur ist die beste Wahl!

Zusätzlich verschaffen Prüfsiegel Sicherheit. Die STANDARD 100 by OEKO-TEX® Zertifizierung zum Beispiel spricht für höchste ökologische Anforderungen an die verwendeten Textilien, zum Beispiel in der Matratze, im Betthimmel oder im Nestchen. Das bekannte TÜV-Siegel gibt es auch für Babybetten: Es garantiert eine geprüfte Sicherheit an den Schlafplatz deines Lieblings. Und wem eine nachhaltige Unternehmensführung wichtig ist, der achtet zusätzlich am besten auf das „resources SAVED“-Siegel.

Wie lange kann man ein Beistellbett nutzen?

Viele Modelle sind darauf ausgelegt, bis zu sechs Monate am Elternbett verwendet zu werden. Doch häufig wollen die Babys noch länger in Mamas Nähe schlafen. Und vielleicht möchtest du auch länger nachts stillen? Achte deshalb bei der Auswahl deines favorisierten Modells von Anfang an auf die Größe (siehe unsere Top 5 oben). Manchmal reichen wenige Zentimeter mehr Liegefläche für ein paar weitere gemeinsame Schlaf-Monate.

Aufgrund der häufig kurzen Nutzungsdauer kannst du dein gebrauchtes Baby-Beistellbett in der Regel noch zu einem guten Preis weiterverkaufen. Das gilt vor allem für die bekannten Marken wie Babybay oder Roba. Und natürlich spricht auch nichts dagegen ein Beistellbett von vornherein günstig gebraucht zu kaufen! Meistens waren sie nur wenige Monate in Benutzung – und das bei Kindern, die noch viel zu jung sind, um das Bettchen mit Filzstiften oder Stickern zu „verschönern“. Häufig sehen gebrauchte Beistellbetten daher aus wie neu.

Für welches Modell du dich auch entscheidest: Wir wünschen dir und deinem Baby angenehme Nächte!

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