Natürliche BabymodeBio-Babykleidung: Das sind unsere Lieblings-Label für nachhaltige Kindermode

Du bist auf der Suche nach hübscher Bio-Babykleidung? Wir zeigen dir nachhaltige Modelabel für natürliche Babytextilien und erklären, warum schadstofffreie Textilien insbesondere für zarte Babyhaut so wichtig sind!

 

Mama mit Baby auf dem Arm, das mit Mütze und warmen Jäckchen abgebildet ist
Bio-Babykleidung aus natürlicher Wolle ist frei von Schadstoffen und wirkt temperaturausgleichend.
Foto: iStock/NataliaDeriabina
Inhalt
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Die schönsten und nachhaltigsten Bio-Babykleidung Marken
  3. Warum ist schadstofffreie Bio-Babykleidung so wichtig?
  4. Woran erkenne ich nachhaltige Öko-Babykleidung?
  5. Darum ist gebrauchte Bio-Babykleidung eine gute Alternative
  6. Günstige Bio-Babykleidung – diese Marke haben wir entdeckt
  7. Darum bin ich als Mama persönlich überzeugt von nachhaltiger Bio-Babykleidung
  8. Mein persönliches Must-have an nachhaltiger Bio-Babykleidung
  9. Mein Fazit zu Bio-Babykleidung
 

Das Wichtigste in Kürze

  • Babys Haut ist sehr empfindlich und viel dünner als die Haut von Erwachsenen. Schadstoffe aus chemischen Substanzen in Textilien dringen bis in tiefere Hautschichten vor und können Allergien auslösen.
  • Bio-Babykleidung sorgt für ein gutes Hautklima bei Babys, denn naturbelassene Stoffe sind atmungsaktiv und temperaturausgleichend.
  • An Textsiegeln (zum Beispiel das GOTS-Siegel oder dem Grünen Knopf) erkennst du, dass diese Bio-Babykleidung schadstoffgeprüft ist.
  • Viele ökologische Bio-Babykleidermarken garantieren faire Produktionsbedingungen und eine faire Entlohnung ihrer Mitarbeiter.

Und hier kommen unsere Lieblingsmarken, die natürliche und garantiert schadstofffreie Bio-Babykleidung produzieren. Lass dich hier inspirieren!

 

Die schönsten und nachhaltigsten Bio-Babykleidung Marken

1. Das Familienunternehmen Sanetta

Seit 1957 produziert die Textilfirma hochwertige und kuschelweiche ökologische Bio-Babykleidung. Die Kollektion umfasst Bodys, Nachtwäsche, Strampler sowie Kinderunterwäsche und Oberbekleidung. Die Bio-Babykleidung ist zudem GOTS zertifiziert und garantiert schadstofffrei. 

Unser Liebling und absolutes Basic für die Erstausstattung deines Babys ist ein klassischer Wickelbody aus zertifizierter Bio-Baumwolle. Das Wäschestück ist ohne störende Seitennaht produziert und besonders weich und anschmiegsam.

  • Baby-Body aus 100 Prozent zertifizierter Bio-Baumwolle
  • Ohne störende Seitennaht
  • Von Größe 44 bis 68 erhältlich

2. Engel Naturtextilien GmbH

Ob Fleece- und Walk-Bekleidung aus flauschig weicher Merinowolle oder Oberbekleidung aus reiner Merinowolle und Seide – das Familienunternehmen fertigt seit 1982 hochwertige Wäsche und Bio-Babykleidung aus Naturtextilien. Dabei sind alle Produkte zu 100 Prozent natürlich und frei von jeglichen Chemikalien. Obendrein ist das Label gleich mit drei der wichtigsten Zertifikaten, dem Grünen Knopf, dem GOTS-Siegel sowie dem IVN BEST Siegel im Bereich der Naturtextilien ausgezeichnet.

Unser Favorit und für alle Babys ein echtes Must-have ist diese warme und mitwachsende Hose mit hohem Umschlag. Zu Beginn kannst du den Bund nach Bedarf umschlagen, bis dein Baby in die passende Größe hineingewachsen ist.

  • Butterweiche mitwachsende Hose aus einem angenehmen Wolle-Seide-Gemisch (70 Prozent feinste Merinoschurwolle und 30 Prozent Seide)
  • Breiter Bund für eine bequeme und optimale Passform
  • Es gibt acht verschiedene Farben zur Auswahl
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3. loud + proud 

Aus einer kleinen Garagenfirma, die 2008 von einer zweifachen Mutter gegründet wurde, ist mittlerweile ein großes Familienunternehmen geworden, das für ökologische Bio-Babykleidung bürgt. Die Kollektion bildet mit ihren tierisch-starke Prints eine kindgerechte und frische Alternative zu anderen Marken und steht mit dem GOTS-Siegel für natürliche Textilien und eine nachhaltige Produktion.

Diese süße Wendejacke aus weichem Jersey ist kuschelweich und steht Jungen und Mädchen gleichermaßen gut. Verwendet wurde dafür ausschließlich Bio-Baumwolle.

  • Gestreifte Wendejacke mit Kapuze aus Bio-Baumwolle
  • Weiches Jersey-Material, das bei 30 Grad in die Waschmaschine gegeben werden kann

4. Disana GmbH

Baby- und Kinderkleidung aus naturbelassen Textilien zu fertigen – nach diesem Credo produziert das Unternehmen seine nachhaltige Bio-Babykleidung in Süddeutschland und proklamiert zwei der wichtigsten Bio-Siegel für sich: Das GOTS-Zertifikat und das IVN BEST-Siegel.

Unser Favorit und für alle Herbst-Winter-Babys ein echtes Must-have ist dieser superweiche und atmungsaktive Walk-Overall aus reiner Schurwolle. 

  • Weicher Overall mit Kapuze aus Woll-Fleece in neun verschiedenen Farben zur Auswahl
  • 100 Prozent reine Schurwolle
  • Holzknöpfe
  • Umschläge an Armen und Beinen
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Warum ist schadstofffreie Bio-Babykleidung so wichtig?

Immer mehr Eltern fragen sich, welche möglichen Schadstoffe in Babykleidung enthalten sein können und suchen nach natürlichen Alternativen. Ob chemische Zusätze aus Pestiziden, Düngemittel oder Schwermetalle – die Anzahl möglicher Giftstoffe ist hoch und die gesundheitlichen Folgen für den menschlichen Organismus nicht abschätzbar. So setzen immer mehr Mütter und Väter auf nachhaltige Bio-Babykleidung.

Empfindliche Babyhaut

Insbesondere Babys haben eine nicht so widerstandsfähige Haut. Auf chemische Zusätze aus Textilien reagieren sie besonders empfindlich, denn ihre Hautoberfläche ist wesentlich dünner als die von Erwachsenen. Genau gesagt, ist die äußerste Hornschicht nur etwa ein Fünftel so dick als bei Erwachsenen und es fehlt ihr an einer natürlichen Schutzschicht. Damit ist Babyhaut besonders durchlässig für Schadstoffe, die viel schneller in die Haut eindringen können.

Die Folge sind oft Hautreizungen in Form von Allergien bis hin zu chemischen Stoffen, die dem Immunsystem von Kindern langfristig schaden können. Bio-Babykleidung aus natürlichen, unbehandelten Materialien schmeichelt Babys Haut und bietet gleich mehrere entscheidende Vorteile:

Die Vorteile von Naturfasern

  • Ökologische Bio-Babykleidung aus Naturfasern wie Wolle oder Bambus ist atmungsaktiv und sorgt dafür, dass kleine Babys nicht so schnell überhitzen. Auch Babydecken für Neugeborene sollten idealweise auch aus Wolle sein, damit Babys Haut 'atmen' kann.
  • Wolle verfügt über feuchtigkeitsabsorbierende Eigenschaften. Baby schwitzen in diesem Material nicht.
  • Natürliche Materialien in Bio-Babykleidung wirken temperaturausgleichend. So hat Wolle ganz nach Bedarf entweder einen wärmenden oder eben kühlenden Effekt.
  • Wolle ist beispielsweise auch wenig schmutz- oder geruchsanfällig. In der Regel reicht ein Ausschütteln oder Auslüften des Materials aus.

Mögliche Schadstoffgruppen in Babykleidung

Pestizide

Besonders häufig und bei Babykleidung gerne verwendet ist Baumwolle. Konventionell angebaute Baumwolle ist allerdings sehr häufig durch landwirtschaftliche Pestizide belastet. Diese Chemikalien finden sich häufig auch in fertiger Babykleidung wieder und können allergische Reaktionen wie Juckreiz und Hautausschlag hervorrufen.

Farbstoffe

Für in Deutschland produzierte Kleidung gilt ein Verbot für den Einsatz sogenannter Azofarbstoffe. Der darin enthaltende Schadstoff Anilin gilt als krebserregend. Allerdings gilt diese Beschränkung nur für Textilien, die das Gütesiegel 'Made in Germany' vorweisen. Durch importierte Ware aus anderen Ländern gelangen diese verbotenen Farbstoffe aber auch in unsere Babykleidung und können dem kindlichen Organismus dauerhaft schaden.

Schwermetalle

Bei der Produktion von Polyester werden häufig Schwermetalle eingesetzt. Zwar ist der Einsatz dieses Stoffes in der EU reguliert, aber bereits eine geringe Überdosierung davon kann für den menschlichen Organismus gefährlich sein. Hersteller von Öko-Babykleidung verzichten daher auf das künstliche Material Polyester und setzen ausschließlich auf natürliche Stoffe wie Baumwolle, Merino- oder Schurwolle.

Formaldehyd

Damit Babykleidung in Form bleibt, verwenden einige Hersteller diese chemische Substanz. Doch wird bei dieser Substanz der gesetzlich festgelegte Grenzwert überschritten, gilt es als hautreizend und sogar krebserregend. Bei Textilien, die im Ausland produziert werden, kann oft nicht nachvollzogen werden, ob dieser Grenzwert eingehalten wird.

Die Vorteile von Naturfasern

Auf Temperaturveränderungen reagieren Babys besonders sensibel. Naturfasern wie Wolle haben gegenüber synthetischen Materialien den entscheidenden Vorteil, dass sie atmungsaktiv sind und gleichzeitig über temperaturregulierende Eigenschaften verfügen. Ein Baby-Body aus Wolle und Seide wie dieser Langarm-Body ist nicht nur hautschmeichelnd, sondern wärmt oder kühlt empfindliche Babyhaut ganz nach Bedarf. 

 

Woran erkenne ich nachhaltige Öko-Babykleidung?

Damit du als Verbraucher im 'Schadstoff-Dschungel' Orientierung findest, gibt es eine Reihe von Öko-Zertifikaten. Sind Textilien mit einem oder gleich mehreren dieser Siegel ausgestattet, kannst du darauf vertrauen, dass dieses Kleidungsstück nach strengsten Vorgaben geprüft wurde. 

GOTS-Siegel

Ein weißes Hemd auf grünem Grund. Daran erkennst du das Qualitätssiegel ('Global Organic Textile Standard'). Dir als Verbraucher gibt es die Sicherheit, dass dein Kleidungsstück aus mindestens 70 Prozent kontrolliert biologisch erzeugten Naturfasern besteht und  fast vollkommen schadstofffrei ist. Darüber hinaus steht es für die Einhaltung strenger ökologische Kriterien entlang der gesamten Produktionskette. Zudem ist der Einsatz giftiger Stoffe wie Formaldehyd oder Schwermetalle komplett verboten.

Die Qualitätszeichen des IVN 

Mit dem NATURTEXTIL BEST-Siegel werden ausschließlich Kleidungsstücke zertifiziert, die nach strengen Richtlinien produziert und kontrolliert wurden. Die Besonderheit: Bei diesem Qualitätssiegel wird die gesamte Produktionskette geprüft. Von der Gewinnung der Naturfaser über die Verarbeitung bis hin zum fertigen Kleidungsstück – alle Arbeitsschritte garantieren die Einhaltung hoher Umweltstandards. Der Einsatz gesundheitsgefährdender Substanzen ist dabei strengstens untersagt und alle vorgegebenen Sozialstandards bei der Produktion müssen eingehalten werden.

Der grüne Knopf

Das bekannte Umweltsiegel bietet Transparenz über die gesamte Lieferkette, garantiert eine umweltschonende Produktion der Textilien und eine faire Bezahlung von Näherinnen. Insgesamt müssen 26 soziale und ökologische Kriterien eingehalten werden, damit ein Kleidungsstück diese Gütesiegel für sich in Anspruch nehmen darf. 

 

Darum ist gebrauchte Bio-Babykleidung eine gute Alternative

Babykleidung aus Secondhand punktet mit einem entscheidenden Vorteil: Alle Textilien sind bereits mehrfach gewaschen worden. Somit weißt du, dass eine Vielzahl möglicher Schadstoffe sich durch Feuchtigkeit aus den Fasern bereits herausgelöst hat und die Klamotten, auch wenn es keine 100 Prozent Bio-Babykleidung ist, inzwischen bedenkenlos von deinem Baby getragen werden kann.

 

Günstige Bio-Babykleidung – diese Marke haben wir entdeckt

Du möchtest gerne ökologisch korrekte Babykleidung kaufen, aber nicht für die komplette Erstausstattung in ausschließlich teure und hochwertige Textilien investieren? Dann haben wir einen Geheimtipp für dich:

Strampler sind für Neugeborene einfach superpraktisch. Nichts rutscht und dein Baby ist warm und gemütlich eingepackt. Dieser Overall passt Jungen und Mädchen gleichermaßen und lässt sich in der kalten Jahreszeit prima mit einem passenden Jäckchen aus Wolle kombinieren.

  • Strampler aus 100 Prozent Baumwolle, die nach nach Öko-Tex Standard 100 geprüft wurde
  • Praktische Druckknöpfe im Schritt und an den Schultern für leichtes An- und Ausziehen
  • Praktische Kängurutasche auf Bauchhöhe

Du bist noch auf der Such nach einem persönlichen und nachhaltigen Babygeschenk? Wie wäre es mit einer Babydecke? Wir haben einige Modelle genau unter die Lupe genommen und zeigen dir unsere Favoriten:

 

Darum bin ich als Mama persönlich überzeugt von nachhaltiger Bio-Babykleidung

Als zweifache Mama weiß ich: Babykleidung ist – genau wie die Geburt – höchst emotional. Auch wenn wir aus Rücksicht auf unsere Umwelt und unseren Geldbeutel auf gebrauchte Babyklamotten zurückgreifen werden – das ein oder andere Kleidungsstück möchten wir für unser Baby einfach neu kaufen. Denn schließlich ist diese frisch geborene neue Wesen ein Wunder auf Erden, das wir in genauso wertvolle Babykleidung einpacken möchten. Gut, dass kleine Babys tatsächlich nur eine überschaubare Menge an Kleidung benötigen. Da lohnt es in wenige, dafür umso hochwertige Teile zu investieren. Der Vorteil: Du selbst hast beim Kauf nachhaltiger Bio-Babykleidung die Gewissheit, schadstofffreie Textilien für deinen Liebling zu erwerben und freust dich darüber einfach länger.

 

Mein persönliches Must-have an nachhaltiger Bio-Babykleidung

Gerade in den ersten Monaten wachsen Babys unglaublich schnell. Für die ersten Wochen brauchst du viel weniger Kleidungsstücke, als du vielleicht gerne in deine Wickelkommode packen möchtest. Neben essenziellen Baby-Bodys aus Bio-Baumwolle und Wolle-Seide gehört für mich unbedingt ein praktischer Overall aus natürlicher Schurwolle zur Grundausattung. Egal ob im Frühjahr, an kühlen Sommertagen im Herbst oder Winter – die temperaturregulierenden Eigenschaften von Wolle sind einfach unschlagbar und dein Baby in einem solchen Anzug wohlig warm eingekuschelt. Mein persönlicher Liebling punktet mit einer praktischen Kapuze und Umschlagbündchen an Armen und Beinen:

 

Mein Fazit zu Bio-Babykleidung

Ob ein Walk-Overall aus reiner Schurwolle oder ein essenzieller Body aus Bio-Baumwolle, nachhaltige Bio-Babykleidung ist die erste Wahl für Neugeborene. Natürliche Materialien regulieren die Temperatur von Babys und sind hautschmeichelnd und atmungsaktiv. Wichtig dabei ist es, darauf zu achten, zertifizierte Bio-Babykleidung von namenhaften Herstellern auszuwählen. Öko-Siegel wie das GOTS-Zertifikat geben dir die iScherheit, dass dein Kleidungsstück wirklich hohen ökologischen Standards entspricht, und frei von Schadstoffen ist.

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