Ab ins eigene ZimmerBabys schlafen im eigenen Zimmer besser - belegt eine Studie

Eine neue Untersuchung belegt, dass Säuglinge besser schlafen, wenn man sie direkt im eigenen Zimmer schlafen lässt.

Gerade in den ersten Monaten nach der Geburt, wollen viele Eltern ihr Baby auch nachts nah bei sich wissen. Entweder schläft das Kind in seiner Krippe direkt neben dem Bett von Mama und Papa oder sogar mit im Bett der Eltern.

Forscher der Universität in Philadelphia haben allerdings im Rahmen einer aktuellen Studie herausgefunden, dass Kinder besser schlafen, wenn sie die Nacht in ihrem eigenen Zimmer verbringen. Sie finden nicht nur schneller zur Ruhe und schlafen dadurch früher ein, sondern wachen nachts auch seltener auf. Zusätzlich müssen Säuglinge in der Nacht nicht so oft gefüttert werden.

Neue Studie: Babys schlafen besser im eigenen Zimmer
In ihrem eigenen Zimmer sollen Babys besser schlafen.
Foto: iStock

Nach Meinung der Wissenschaftler lernen die Kinder dadurch, dass sie in ihrem eigenen Zimmer schlafen, schon früh, sich selbst zu beruhigen.

Die Aussicht auf mehr Schlaf klingt für die meisten Eltern mit Sicherheit verlockend, dennoch gibt es auch Gründe, sein Baby nicht sofort in einem eigenen Zimmer die Nacht verbringen zu lassen.

Ein besonders wichtiger Grund, der vielen Eltern Angst einjagt, ist die Möglichkeit des plötzlichen Kindstods. Zwar ist die Zahl der Fälle in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken, doch gerade das Kind zu früh in einem eigenen Zimmer schlafen zu lassen, gilt als ein Risikofaktor. So empfiehlt zum Beispiel auch das Expertengremium des deutschen Berufsverbandes für Kinder- und Jugendärzte, Babys nicht zu früh alleine schlafen zu lassen.

Bis zu ein Jahr lang sollten die Kinder im Zimmer der Eltern schlafen. Denn vor allem Mütter würden durch ihren Instinkt schnell aufwachen, wenn sich die Atmung ihres Kindes verändert.

 

(ww8)

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