Butterboard nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus den Platten zum Butterschmelzen
Beim Löwen-Battle drehte sich diesmal alles rund um das Thema Brot. Doch so richtig überzeugen konnte keine der Ideen und eine Löwin bereute ihre Entscheidung hinterher sogar.
Ein Produkt gegen zu harte Butter, ein anderes für das perfekte Stockbrot: Im Battle-Pitch der „Höhle der Löwen“ trafen Daniel Muntean aus Wipperfürth mit dem Butterboard und Christian Nowak aus Hagen mit Brot Stöcki aufeinander. Am Ende setzte sich die Butter-Idee durch – doch was wurde aus den Platten zum Butterschmelzen?
Zwei Ideen, ein Battle
Brot Stöcki brachte das Lagerfeuergefühl in die Küche: Eine einfache Holzvorrichtung wird mit Teig umwickelt, in den Ofen geschoben und ergibt Stockbrot, das sich später sogar mit einem Würstchen befüllen lässt. Das Angebot von Christian Nowak lag bei 10.000 Euro für 13 Prozent der Firmenanteile.
Das Butterboard setzte an einem ganz anderen Alltagsproblem an. Butter direkt aus dem Kühlschrank ist oft zu hart, die Alternativen sind nicht immer überzeugend oder enthalten Zusätze. Daniel Muntean wollte genau dafür eine einfache Lösung schaffen: Die Butter wird zwischen zwei Platten gelegt und soll dort innerhalb einer Minute streichzart werden. Sein Angebot: 30.000 Euro für 15 Prozent.
Die Entscheidung der Löwen
Die Löwen beraten sich und finden den Pitch von Christian Nowak zwar überzeugender, doch bei Brot Stöcki bleiben Zweifel. Ist das Besondere am Stockbrot nicht gerade das Lagerfeuer? Und ist das Produkt vielleicht zu simpel gedacht?
Am Ende ist das Urteil einstimmig: Butterboard darf weiterpitchen, Brot Stöcki scheidet aus. Für Christian ist das ein emotionaler Rückschlag, auch wenn Frank und die anderen Löwen ihm aufbauende Worte mitgeben.
Der Test mit dem Butterboard
Für Daniel geht es danach in die nächste Runde. Die Löwen wollen das Butterboard ausprobieren, stoßen aber schon beim Test auf ein Problem: Die richtige Dicke zu finden, ist gar nicht so einfach. Das Board nutzt die Umgebungswärme von rund 22 Grad, um sie direkt an die Butter weiterzugeben.
Janna bereut bei der Probe schon fast, dass sie sich im Battle für das Butterboard entschieden hat, weil ihr der Ablauf zu umständlich und nicht sauber genug erscheint. Judith dagegen ist mit der Butter auf ihrem Text angenehm zufrieden.
Kritik an Preis und Nutzen
Bislang wurde kein Butterboard verkauft. Trotzdem soll das Set aus zwei kleinen Platten 19,99 Euro kosten, während die Herstellungskosten bisher bei 7 Euro für zwei Platten lagen. Für viele Löwen ist das zu viel für eine Lösung, die sie nicht als zwingend notwendig ansehen.
Janna steigt aus und hält das Butterboard für ein Produkt, das niemand wirklich braucht. Frank wird noch deutlicher und sagt: „Bitte hör damit auf!“. Für ihn ist das keine Erfindung mit Zukunft, außerdem sei der Preis zu hoch.
Christian Miele sieht das Butterboard eher als Nice-to-have, ein Deal kommt für ihn trotzdem nicht infrage. Judith erkennt zwar das echte Problem zu harter Butter, glaubt aber nicht daran, dass viele Menschen den Umweg über kleine Butterscheiben gehen würden. Auch sie steigt aus.
Kein Deal, aber das Produkt bleibt
Am Ende bleibt nur noch Ralf Dümmel übrig. Er wäre der Löwe gewesen, der dem Butterboard am ehesten zu mehr Reichweite hätte verhelfen können, doch auch er entscheidet sich gegen ein Investment. Damit geht Daniel ohne Deal aus der Höhle. Aufgegeben hat er dennoch nicht: Auf seiner eigenen Website sind die Butterplatten weiterhin für 19,90 Euro erhältlich.
Christian Nowak hingegen scheint mit Brot Stöcki kaum noch präsent zu sein, denn das Produkt findet sich online inzwischen nirgendwo mehr.











