Schlimme Mordserie

Danny Rolling: Brutaler Serien-Killer war Inspiration für SCREAM!

Danny Rolling ist als "Gainesville Ripper" in die Geschichte eingegangen. Seine brutale Mordserie diente sogar als Vorlage für den Film "Scream".

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Wenn der Horrorfilm zur Realität wird: Danny Rolling hielt die Menschen in den USA in den 90ern mit einer Mordserie in Atem. Acht Menschen hat der Serienmörder auf dem Gewissen. Seine Mordserie in Gainesville lieferte sogar den Stoff für den Erfolgsstreifen "Scream".

Mordserie in Gainesville als Vorlage für den Film "Scream"

Im Sommer 1990 beginnt in der Universitätsstadt Gainesville eine Mordserie, über die noch heute viel gesprochen wird. Kurz nach Beginn des Herbstsemesters, am 24. August 1990, bricht ein Unbekannter in die Wohnung zweier junger Studentinnen ein. Er fesselt die beiden im Bett, vergewaltigt sie und ersticht sie schließlich. Dann verstümmelt er ihre Körper und positioniert die Leichen mit gespreizten Beinen.

Nur einen Tag später findet der Mörder sein nächstes Opfer. Dieses Mal bricht er in die Wohnung einer 18-jährigen ein, wartet bis sie nach Hause kommt und überwältigt sie. Dann fesselt er die Studentin, schneidet ihr die Kleidung vom Leib und vergewaltigt sie. Wie bei den anderen beiden Frauen, ersticht er das Opfer und verstümmelt die Leiche. Danach stellt er ihren abgetrennten Kopf auf ein Regal.

Nach den brutalen Morden macht sich Angst breit und viele Studenten verlassen fluchtartig die Stadt. Trotzdem kommt es zu weiteren Taten. Wenige Tage später tötet der Killer einen 23-jährigen Mann. Seine Mitbewohnerin schließt sich in ihr Zimmer ein, doch der Täter kann die Tür aufbrechen und geht bei ihr ähnlich vor wie bei seinen Opfern zuvor.



Täter Danny Rolling: Ein Leben voller Straftaten

Die Polizei sucht akribisch nach dem Täter und ahnt nicht, dass dieser längst in Haft sitzt. Am 8. September 1990, also nur wenige Tage nach der Mordserie, wird ein Mann namens Danny Rolling bei einem bewaffneten Raubüberfall festgenommen. Es ist nicht seine erste Straftat. Bereits früh gerät der Amerikaner auf die schiefe Bahn.

In seiner Kindheit leidet Danny unter dem gewalttätigen Verhalten seines Vaters, der die Kinder sogar fesselt, wenn sie zu laut sind. Seine Mutter, die gegen den herrschsüchtigen Vater nicht ankommt, versucht sich das Leben zu nehmen, doch Danny entdeckt sie rechtzeitig. Als Teenager nimmt er Drogen und landet immer wieder im Gefängnis.

Danny Rolling wird zum Tode verurteilt

Immer wieder versucht er danach auf die Beine zu kommen, doch sein Leben wird geprägt von Raubüberfällen und Drogenkonsum. Als er im November 1989 seinen Job verliert, bricht er in ein Haus ein und tötet drei Menschen. Diese Morde werden aber erst später mit ihm in Verbindung gebracht.

1990 wird Danny Rolling wegen seiner vielen Verbrechen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Erst danach gerät er auch wegen der Gainesville-Morde ins Visier der Ermittler. Auf seinem Zeltplatz findet die Polizei mehrere Beweisstücke. Eine DNA-Analyse beweist schließlich, dass er die Morde begangen hat. Er gesteht und wird zum Tode durch eine Giftspritze verurteilt. Am 25. Oktober 2006 wird Danny Rolling hingerichtet.

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