Wetter im Mai

Deutschland vor Wetter-Drama im Mai: Erst Frost, dann Hitze-Explosion

Der Mai steht vor der Tür und mit ihm das Wetter-Chaos: Erst kommt der Frost, dann die Hitzeexplosion!

Hitzewarnung: Himmel mit Sonne und Wolken
Foto: iStock/ mammuth
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Der Frühling ist bereits in vollem Gange und im Mai wird schon fast der Sommer eingeläutet. Doch vorher kommen noch die Eisheiligen und bescheren uns die oft letzten richtigen Kälteeinbrüche. Doch wie sieht es dieses Jahr aus? Neue Langzeitprognosen zeigen ein ungewöhnliches Muster. Statt eines milden Wonnemonats zeichnet sich ein schlagartiger Wetterwechsel ab.

Früher Kälteeinbruch im Mai sorgt für frostige Nächte

Die aktuellen Wetterberechnungen deuten auf einen frostigen Monatsbeginn im Mai hin. „Anfang Mai kann es noch mal kalt werden“, sagt Meteorologe Jan Schenk im Wetter-Talk mit Focus Online. Ein Zusammenspiel tropischer Wetterphänomene, die bis nach Europa wirken, ist die Ursache dafür. Was sich auch aufs Aprilwetter auswirkt. Bis zum Monatsende bleibt es stabil, erst zum Monatsende nehmen die Unsicherheiten zu und führen direkt in die Übergangsphase zum kritischen Mai-Start.

Die typische Kälteperiode verschiebt sich in diesem Jahr im Mai. Die Eisheiligen, die traditionell zwischen dem 11. und 15. Mai auftreten, könnten früher erscheinen. Die Wahrscheinlichkeit für Frost zum Monatsbeginn hat eine Kombination aus frühem Polarwirbelzerfall und tropischen Einflüssen zu verantworten. Besonders für kälteempfindliche Pflanzen kann das gefährlich werden. Jan Schenk sieht aber auch ein klares Ende dieser Frostperiode: „Am 15. Mai wird dann auf jeden Fall alles vorbei sein.“

Nach Frost kommt Hitze: Wird der Mai ungewöhnlich heiß?

Sobald die kühle Phase vorbei ist, deutet vieles auf eine schnelle Erwärmung hin. Verschiedene Wettermodelle zeigen für die zweite Maihälfte deutlich überdurchschnittliche Temperaturen. Auch erste Hitzetage sind möglich. Das Thermometer könnte sogar an der 30-Grad-Grenze kratzen. „30 Grad sind im Mai auf jeden Fall möglich“, sagt auch Jan Schenk. Wer sich wo über diese Werte freuen darf, ist aber noch offen. Diese Entwicklung hängt von der Lage der Hochdruckgebiete ab. Diese könnten entweder West- oder Osteuropa stärker beeinflussen.

Der Mai sollte trotz Kälteeinbruch ein klassischer Wonnemonat werden. Damit verläuft der Übergang vom Frühling in den Sommer in diesem Jahr besonders dynamisch. Frühfrost und Hitzetage liegen dicht beieinander; dieses Muster birgt sowohl Chancen als auch Risiken.