WM 2026

Deutschland vs. Ecuador: Kader-Check! So könnte die Aufstellung aussehen

Der Gruppensieg ist der deutschen Elf bei der WM bereits sicher. Doch eine Frage brennt trotzdem unter den Fingernägeln. Wen stellt Nagelsmann auf?

Julian Nagelsmann bespricht sich mit Co.-Trainer bei der FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2026, Gruppe E, Spiel 2, Deutschland gegen die Elfenbeinküste am 20.06.2026 im Toronto Stadium.
Julian Nagelsmann bespricht sich beim WM 2026 Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste am 20.06.2026 im Toronto Stadium. Foto: IMAGO / Kirchner-Media
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Jetzt wird’s ernst! Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht das dritte und letzte Gruppenspiel bei der WM 2026 an – und das könnte entscheidend werden.

Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann trifft am Donnerstag, 25. Juni 2026, auf Ecuador. Gespielt wird im riesigen New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford – eine Bühne, wie sie größer kaum sein könnte.

Anstoß ist um 22.00 Uhr deutscher Zeit. Für das DFB-Team geht es ins Finale – und für die Fans zuhause um einen spannenden Fußball-Abend!

Gruppensieg sicher – doch wie viel Rotation wagt Nagelsmann?

Der Gruppensieg ist der deutschen Nationalmannschaft bei der WM bereits sicher – eigentlich eine komfortable Ausgangslage. Doch genau jetzt stellt sich die spannende Frage: Setzt Bundestrainer Julian Nagelsmann auf frische Kräfte oder bleibt er bei seiner Stammelf?

ARD-Experte Bastian Schweinsteiger plädiert klar für „mehr Rotation“ – schließlich könnte eine Pause den Leistungsträgern guttun.

Und was sagt der Bundestrainer selbst? Nagelsmann kündigt einen „Mix“ an. Heißt: Einige Veränderungen sind wahrscheinlich – aber ohne das große Risiko. Für Fans bleibt es also spannend, welche Elf am Ende auf dem Platz stehen wird.

DFB-Aufstellung gegen Ecuador: die Meinungen auseinander

Als sich Nadiem Amiri am Montag rund eine Stunde Zeit für Interviews mit der „Sportschau“ und für die Presse nahm, kam schnell die Frage auf: Wie viele Wechsel wird es geben – schließlich habe das Spiel „nicht mehr so die große Bedeutung“?

Der Profi des 1. FSV Mainz 05 wollte davon jedoch nichts wissen – und widersprach deutlich! Für ihn ist die Partie alles andere als unwichtig. „Jeder Sieg guttut“, betonte Amiri. Seine klare Ansage: Das Spiel müsse „wie ein Finale“ angegangen werden.

Bundestrainer Julian Nagelsmann klang zuletzt etwas nüchterner. Zwar unterstrich auch er, wie wichtig es sei, wegen der langen Pause von neun Tagen zwischen dem Duell mit der Elfenbeinküste und dem Sechzehntelfinale am 29. Juni in Boston den Rhythmus zu halten. Gleichzeitig kündigte er aber dezente Veränderungen an – nicht zuletzt, um die Belastung im Team besser zu verteilen.

Und dann ist da noch ARD-Experte Bastian Schweinsteiger, der klar für „mehr Rotation – selbst auf der Torhüterposition“ plädiert. Sein Vorschlag: Warum nicht Oliver Baumann bringen und Manuel Neuer eine Pause gönnen?

Schlotterbeck Verletzung zwingt zum Umdenken

Eine Änderung steht allerdings fest: Nico Schlotterbeck fällt mit einer Innenbandverletzung im Sprunggelenk mehrere Monate aus. Für ihn dürfte Antonio Rüdiger in der Innenverteidigung beginnen – nachdem er zuletzt bereits als Joker zum Einsatz kam.

Durch den Ausfall von Nico Schlotterbeck steigen aber auch die Einsatzchancen von Malick Thiaw – und auch von Waldemar Anton.

Nick Woltemade wiederum könnte profitieren, falls Havertz und Undav gemeinsam beginnen. Dann wäre er die erste Option als Mittelstürmer – oder eine flexible Lösung zwischen Neun und Zehn.

Ist Deniz Undav von Beginn dabei?

Für Deniz Undav könnte es jetzt richtig spannend werden! Denkbar wäre beim Stuttgarter sogar ein Jobsharing mit Kai Havertz auf der klassischen Neuner-Position. Aber auch ein Einsatz auf der Zehn – etwa für Jamal Musiala, der in beiden bisherigen Spielen ausgewechselt wurde – ist absolut möglich.

Und was ist mit Florian Wirtz?

Florian Wirtz stand bislang durchgehend auf dem Platz. Aus Belastungsgründen könnte er diesmal etwas kürzertreten. Für die linke offensive Seite stehen gleich mehrere Kandidaten bereit: Maximilian Beier, Assan Ouedraogo oder Jamie Leweling. Letzterer kam gegen die Elfenbeinküste für Leroy Sané – ein Wechsel, der auch gegen Ecuador wieder denkbar wäre.

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Acht DFB-Stars warten noch auf ihren Moment

Im defensiven Mittelfeld brachte Julian Nagelsmann Leon Goretzka bislang jeweils spät – einmal für Felix Nmecha, einmal für Aleksandar Pavlovic. Zwei aus diesem Trio dürften wieder starten, einer wird wohl als Joker kommen.

Spannend: Angelo Stiller und Pascal Groß gehören – gemeinsam mit Beier – zu den acht Spielern im Kader, die noch keine einzige Minute gespielt haben! Komplettiert wird die Liste von den Torhütern Oliver Baumann und Alexander Nübel sowie Assan Ouedraogo, Malick Thiaw und Nick Woltemade. Für sie alle könnte jetzt die große Chance schlagen.