Die besten Food-Blogs - mit Lieblingsrezepten!

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Foto: Mirja Hoechst

Küchenchaotin

Mirja (22), die von Freuden nur Mia genannt wird, ist nach eigener Aussage nie eine besonders gute Köchin gewesen. Das können wir kaum glauben, denn ihre Rezepte sehen fantastisch aus - und sind auch noch einfach nachzukochen. Erst nach einer Weile klicken und schwelgen fällt auf, dass hier jegliche Fleisch-Rezepte fehlen; Mia ist Vegetarierin. Nicht aus Prinzip, sondern weil es ihr nicht schmeckt. Dafür läuft uns das Wasser im Mund zusammen, wenn wir das Nutella-Eis sehen. Oder die Linsen-Tomaten-Suppe. Oder die Ricotta-Blaubeer-Pfannkuchen. Mhhh..! als Fotografin setzt Mia die Ergebnisse aus ihrer chaotischen Mini-Küche in Kiel auch noch wunderbar in Szene - da macht schon das Anschauen Spaß.

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Foto: Mirja Hoechst

Küchenchaotin - Das Lieblingsrezept

"(...) Wenn meine Mutter, meine kleine Schwester Lilly und ich aufeinandertreffen, dann gibt es immer Essen. Wir verwandeln die Küche gerne in ein Schlachtfeld, aber was auf dem Teller landet, das schmeckt meistens ziemlich gut. Egal ob süß oder herzhaft: Essen ist Liebe! (...)"

Zutaten (für ca. 4 Portionen):

500g Zucchini, 2 Knoblauchzehen, 1 kleine Zwiebel, etwas Öl, 100ml Brühe, ca. 120ml Sahne, 1 handvoll (frischer!) geriebener Parmesan; 1 handvoll Petersilie, 1 handvoll Basilikum zum Garnieren; 500g Spaghetti

Zubereitung:

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Zucchini vierteln und ebenfalls würfeln. Alles zusammen in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten. Mit der Brühe ablöschen und köcheln lassen, bis die Zucchini weich sind. Danach die Sahne und die Petersilie hinzugeben, alles noch einmal aufkochen lassen und gut durchpürieren.Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen, bis sie al dente sind. Danach beides heiss servieren!Die Zucchinicreme schmeckt übrigens am zweiten Tag noch viel besser! Unbedingt genügend machen und ausprobieren!

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Foto: Christina Pfister

New Kitch on the Blog

Christina (30) lässt sich besonders gerne Geschichten übers Essen und deren Zubereitung von ihrer Oma erzählen. Über das Apfelgrundstück ihrer Großmutter fällt sie jedes Jahr her: "Als Stadtmensch freue ich mich über meine Beute wie bekloppt!"Ansonsten besitzt Christina Messer im Wert eines gebrauchten Kleinwagens, kann Kekse hypnotisieren und trinkt gerne Prosecco statt Wasser. Ihr Blog ist bunt, sprüht vor Lebensfreude, Lust am Kochen und zeigt wunderschön fotografierte Leckereien. Umfangreiche Rezeptsammlung, besser als so manches Kochbuch!

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Foto: Christina Pfister

New Kitch on the Blog - Das Lieblingsrezept

Focaccia mit getrockneten Tomaten, Gemüse und Serranoschinken

Hier kommt das Rezept für 4 Portionen1 kleine Kartoffel (ca. 75 g), 10 g frische Hefe, 1 EL lauwarme Milch, 1 EL Buttermilch, ½ TL brauner Zucker, 160 g Mehl, 150 ml Mineralwasser, 50 ml Buttermilch, 1 EL grob gehackte Thymianblättchen, ½ TL Salz, 1 EL Olivenöl

Belag: Etwas Olivenöl zum Bestreichen, ½ kleine Zucchini, ½ kleine Aubergine, 6 getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt, 1 rote Chilischote, Ein paar Zweige Thymian, Flor de Sel, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem: 4 Scheiben Serranoschinken, leicht zerrupft

Kartoffel ca. 30 Minuten weich kochen. Abgießen, kalt abschrecken und pellen. Durch die Kartoffelpresse drücken und in einer Schale beiseite stellen. Hefe mit Milch, Buttermilch, Zucker und 1 TL Mehl glatt rühren. Restliches Mehl in eine große Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Hefemischung eingießen. Mit etwas Mehl vom Rand bedecken und mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen. Mineralwasser, Buttermilch, Thymianblätter, Salz und Olivenöl dazu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Kartoffel unterkneten und zu einer Kugel formen. In einer Schüssel mit einem Tuch bedeckt eine Stunde gehen lassen.

Teig auf einem bemehlten Stück Backpapier etwa 1 cm dick ausrollen und alles zusammen auf ein Backblech ziehen. Mit einem Tuch bedeckt erneut 60 Minuten gehen lassen. Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Focaccia mit wenig Olivenöl bestreichen. Zucchini und Aubergine waschen und in dünne Scheiben schneiden. Getrocknete Tomaten gut abtropfen lassen und in grobe Stücke schneiden. Chilischote in feine Ringe schneiden. Zucchini- und Auberginenscheiben, getrocknete Tomaten und Chilis auf der Focaccia verteilen. Mit Thymianzweigen belegen und mit Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und mit in grobe Stücke zerrupftem Serranoschinken belegen.

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Foto: Sophia Schillik

Cucina Piccina

Sophie (29) kocht leidenschaftlich gern - und das auf gerade mal 5 Quadratmetern. In ihrer winzigen Küche in München stapeln sich Flaschen, Lebensmittel, Töpfe, Pfannen und allerlei Gadgets. Kochen und Essen sind die Fixpunkte in ihrem Leben: "Ich gehe (fast) lieber auf Wochenmärkte als in Clubs", gibt sie zu. Ihr Blog bietet viele neue Kombinationen und kluge Koch-Ideen. Übrigens sind nicht nur leckere, überraschende Rezepte zu finden, sondern auch Restaurantkritiken und "Requisiten".

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Foto: Sophia Schillik

Cucina Piccina - Das Lieblingsrezept

Tagliatelle mit grüner Spargelsauce und Parmesanchips

Zutaten

Für die Pasta: 2 EL Olivenöl, 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt, 1 Knoblauchzehe, 1 Bio-Zitrone, 1 Zucchini, fein gewürfelt (optional), 2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten, 1 Bund grüner Spargel , ein paar Blätter Blutsauerampfer (optional), ca. 300 ml Gemüsebrühe (oder auch mehr oder weniger, bitte selbst entscheiden), 50 g fein geriebener Parmesan, 1 Becherchen Crème légère/fraîche, pro Person je nach Hunger ca. 80-100 g Tagliatelle

Für die Parmesanchips:40 g fein geriebener Parmesan, sonst nix, nur Backofenluft und Liebe

1. Erstmal: Gemüse (s.o.) putzen und klein schneiden. Den grünen Spargel ebenfalls gut waschen und die Spitzen mit einem scharfen Messer abtrennen. Beiseite stellen, den Rest der Spargelstangen in Scheiben schneiden.

2. Dann: Die Parmesanchips herstellen. Backofen auf 200°C vorheizen. Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen. Den Parmesan in eine große Schüssel reiben, mit den Fingern kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, dabei auf genügend Abstand zwischen den Häufchen achten (der Käse zerläuft beim Erhitzen!). Das Blech für ca. 5 Minuten in den Backofen schieben, bis die Käsehäufchen zu kleinen Plätzchen geschmolzen sind. Der Käse sollte goldgelb, aber noch nicht zu braun sein (denn dann wird er bitter!). Ein paar Minuten abkühlen lassen, dann die Chips vorsichtig vom Backpapier lösen. Zwischen Butterbrotpapierlagen aufheben.

3. In einer beschichteten Pfanne ca. 2 EL Olivenöl auf kleiner Flamme/Stufe erhitzen. Zwiebeln darin ca. 3-4 Minuten sanft andünsten. Zucchini, Frühlingszwiebeln und Spargelscheiben mit in den Topf geben und ebenfalls andünsten. Dann alles mit Brühe aufgießen und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse gar und pürierwillig ist. Das dauert ca. 10-15 Minuten und es sollte am Ende ein Großteil der Flüssigkeit verkocht sein.

4. Topfinhalt in einen hohen Becher geben, zu viel Flüssigkeit vorher abgießen (wer sich nicht sicher ist, gießt am besten die ganze Flüssigkeit ab und gibt dann beim Pürieren so viel davon hinzu, bis das Püree cremig genug ist). Mit dem Zauberstab alles zu einer cremigen Spargelsauce pürieren, dann die Crème fraîche, den Parmesan und einen Schuss Olivenöl untermixen. Falls die Sauce zu dick ist, siehe oben (also Flüssigkeit zugießen). Mit Salz, Pfeffer und abgeriebener Zitronenschale vorsichtig abschmecken.

5. Tagliatelle oder Fettuccine in sprudelndem Salzwasser kochen. Kurz bevor die Nudeln al dente sind, die beiseite gelegten Spargelspitzen mit ins Wasser schmeissen. Wenn die Nudeln gar sind, abgießen (evtl. etwas Wasser zum Sauce strecken auffangen).

6. Die Sauce in einer tiefen Pfanne oder einem großen Topf kurz erwärmen, die abgetropfte Pasta unter die Sauce heben und alles gut durchschwenken. Zum Schluss die Spargelspitzen mit in die Pfanne geben. Pasta auf Teller verteilen, mit Parmesanchips, frisch geriebenem Parmesan und ein paar Blättern Sauerampfer garnieren und sofort servieren.

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Foto: cosycooking.com

Cosy Cooking

Birgit (43) kostet sich durch die Welt: Bei ihren Reisen probiert die regionale Köstlichkeiten, bummelt über Märkte, entdeckt Neues, Ungewöhnliches, Spannendes. In ihrem Blog berichtet sie von all ihren spannenden Erlebnissen in Amerika , Asien und vor allem am heimischen Herd in der Schweiz. Saisonale Ideen, frische Produkte, gesunde Gerichte - Birgit bietet wirklich alles, was der bewusste Genießer liebt. Toll!

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Foto: cosycooking.com

Cosy Cooking - Das Lieblingsrezept

Rotweinguglhupf

Zutaten für eine grosse Gugelhupfform: 250 Gramm weiche Butter, 300 Gramm Akazienhonig (kann durch Staubzucker ersetzt werden), 1 Messerspitze Bourbon-Vanille, 5 mittelgrosse Eier, zimmerwarm, 1 Prise Zimt, 250 Mililiter Rotwein, 150 Gramm grob gehackte, dunkle Schokolade , 150 Gramm gemahlene Mandeln (es müssen keine geschälten Mandeln sein), 16 Gramm Backpulver, Butter und etwas Mehl für die Form

Zubereitung:

1. Gugelhupfform mit Butter einfetten und mehlen

2. Backofen auf 175° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen

3. Butter, Honig ( oder Staubzucker) und Vanille schaumig rühren

4. Eier esslöffelweise langsam unter Rühren dazugeben

5. Zuerst Zimt und Rotwein mit dem Schneebesen unterrühren, anschliessend Schokolade und Mandeln unterheben

6. Mehl mit Backpulver vermischen und vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben

7. Masse in die Gugelhupfform füllen und ca. 45 – 60 Minuten backen

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Foto: Jessica Preuhs

Zucker, Zimt & Liebe

Nach einem anstrengenden Tag auch noch kochen? Für manche Menschen eine Qual. Nicht so für Virginia, kurz Jeanny (37). Sie entspannt sich beim Teigrühren wie andere beim Yoga. In bunten Schürzen zaubert sie fröhlich vor sich hin singend wunderbare, meist süße Kreationen, die wirklich(!) jeder nachkochen kann. Wir lieben solche leserfreundlichen Food-Blogs! Ihr zweites Hobby, die Fotografie, macht die einfachen Rezepte zu Kunstwerken. Nichts wird extra produziert, "alles wird gegessen und verteilt", sagt sie selbst - und wir fragen uns, wie sie bei all den Leckereien so schlank bleiben kann.

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Foto: Virginia Horstmann

Zucker, Zimt & Liebe - Das Lieblingsrezept

Karamelleis ohne Eismaschine

(...) Ich sage das ja immer wieder: Leckeres muß nicht hochtrabender Molekular- oder komplizierter Sterneküche entstammen. Und ich persönlich freue mich immer über unkomplizierte Rezepte, die ohne viel tamtam und viele Zutaten auskommen und trotzdem ganz deliziös schmecken. (...)"

Zutaten:

600ml Schlagsahne, 340g fertiges Dulce de Leche oder Karamellcreme (bspw. von Bonne Maman im Marmeladen-Sortiment des Supermarktes)

Zubereitung:

1. Schlagsahne mit sauberen Rührbesen eines Handmixers steif schlagen.

2. Karamell etwas cremig rühren und unter die Schlagsahne heben.

3. Die Eismasse in ein verschließbares Gefäss füllen und ca. 4 Stunden lang im Gefrierfach frieren lassen.

4. Kurz vor dem Verzehr dann leicht antauen lassen und wenn Ihr wollt, mit Karamellstücken (klein gehackten festen Karamellbonbons), Nüssen, Schokosauce oder Früchten garnieren. Oder eine Kugel zwischen zwei runde, flache Eiswaffeln legen und ein Eissandwich kreieren. Dann in bunten Streuseln wälzen und Euch gemeinsam auf das Sofa flezen. Mein Traum vom süßen Sonntag.

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Foto: Tina/We love Pasta

We love Pasta

Tina (21) hat ihren besten Freund Michi auf einer Hausparty kennen gelernt - beide waren auf der Suche nach Essbarem und wollten gemeinsam etwas kochen. Von diesem Moment an hatten sich zwei gefunden: "Wir haben uns ständig von neuen Kreationen und tollen Restaurants erzählt, weshalb wir uns irgendwann dachten: warum nicht drüber bloggen? Wir beide sind noch dazu hoffnungslose Nudelfreaks und haben unseren Blog deshalb We Love Pasta genannt", erzählt die Studentin, die gerade an ihrer Bachelorarbeit schreibt. Der Blog hat aber viel mehr als Nudeln zu bieten. Brot, Getränke, Tartes, Fleisch, Salate - so wunderschön fotografiert, dass man am liebsten sofort ein Drei-Gänge-Menü zaubern will.

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Foto: we-love-pasta.de

We love Pasta - Das Lieblingsrezept

Schokoladenravioli mit Kirschragout

"(...) Die Idee, auch zum Dessert mal Nudeln zu machen, schwebt schon seit fünf Jahren in meinem Kopf herum. Damals habe ich auf einer Rezeptplattform ein Rezept für “Schokoladenravioli mit Kirschragout” gefunden und mich bis heute nicht daran gewagt. Da ich aber nun doch schon seit geraumer Zeit koche, war ich beim Lesen des Rezepts inzwischen gar nicht mehr zufrieden und habe deshalb einige Rezeptvariationen im Internet und Johann Lafers Kirschragout (das er sonst zu Amarettini-Zimt-Parfait serviert) kombiniert. (...)"

Zutaten für Zwei zum Dessert:

80 g Spätzlemehl oder Hartweizenmehl, 40 g Zartbitterschokolade, 15 g ungesüsstes Kakaopulver, 15 g Puderzucker, 1 Ei, 1/2 TL Semola di grano duro/Hartweizengrieß, 50 g weiße Kuvertüre, 50 g Mascarpone, 150 g Kirschen (TK oder aus dem Glas, dann Saft auffangen), 200 ml Kirschsaft, 125 ml halbtrockener Rotwein, 50 ml Cassis-Likör, Zimt, 1/2 EL Stärke

Zubereitung:

1. Kirschen gegebenenfalls auftauen oder abtropfen lassen. Zartbitterschokolade fein hacken oder brechen und über einem Wasserbad schmelzen. Mehl, Kakaopulver, Puderzucker und Grieß in eine kleine Rührschüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Das Ei in die Mulde hineinschlagen und die geschmolzene Schokolade zum Ei dazugießen. Mit einer Gabel das Ei mit der Schokolade vermengen und immer wieder von den Seiten etwas von der Mehlmischung hinzuarbeiten, bis der Teig fest genug ist, um geknetet zu werden. Etwa drei Minuten kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Dann zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie schlagen und etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.

2.Weiße Kuvertüre hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Nach dem Schmelzen etwa zwei Minuten abkühlen lassen und dann die Mascarpone unterrühren. Die Masse in einen kleinen Gefrierbeutel füllen und eine kleine Ecke abschneiden, sodass man den Beutel später zum Füllen der Ravioli als Spritzbeutel verwenden kann. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank legen.

3.Kirschsaft, Rotwein und Cassis mit Zimt in einem kleinen Topf aufkochen und etwa zur Hälfte einreduzieren. Die Stärke mit etwas Wasser anrühren und dann zur Reduktion geben. Diese noch einmal aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen, die Kirschen dazugeben und bis zum Servieren beiseitestellen.

4. Den Teig halbieren und die Hälften jeweils kurz durchkneten. Der Teig ist etwas widerspenstig, wenn man ihn jedoch auf jeder Stufe der Nudelmaschine zwei- bis dreimal durchlässt, wird er geschmeidig. Ich habe bei meiner Nudelmaschine den Teig bis auf Stufe 5 ausgerollt. Auf einem mit Hartweizengrieß bestäubten Holzbrett dabei immer wieder mit Grieß einreiben, damit der Teig nicht an der Maschine haften bleibt. Nun entweder eine Teigplatte in ein Raviolibrett legen und dort mit die Füllung auftragen oder Ravioli auf dem Holzbrett formen. Dazu müssen auf der Teigplatte aus der Hälfte des Teigs etwa 3×8 Ravioli Platz finden, also genügend Abstand zwischen den Füllungen lassen, die Zwischenräume dann mit etwas Eigelb bestreichen und die obere Teigplatte auflegen. Dann die Ravioli schneiden. Bei der Verwendung des Raviolibretts die obere Teigplatte auf die Füllung legen, glattstreichen und mit dem Nudelholz mehrmals fest drüberrollen.

5. Nudelwasser mit 2 EL Zucker statt Salz aufsetzen und die Ravioli, je nach Trocknungsgrad, etwa 4 bis 6 Minuten kochen. Abgießen und kurz abschrecken, dann auf Tellern noch heiß servieren und das Kirschragout darauf anrichten. Zum Garnieren etwas weiße Schokolade darüberreiben oder -hobeln. eat it. love it.

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Foto: privat

Schöner Tag noch!

Juliane (32) kommt eigentlich aus Stuttgart. Seit fünf Jahren lebt sie in der Nähe von Karlsruhe und amüsiert sich immer noch über die für die Karlsruher Region typische Verabschiedung "Schöner Tag noch!" - daher die grammatikalisch fragwürdige Namensgebung des Blogs. Juliane, die im Online-Marketing arbeitet, kocht fast jeden Tag, doch nur die besten Rezepte schaffen es in ihren Blog. Besonders toll: die Kombination aus Ratz-Fatz-Rezepten und aufwendigen Angeber-Kreationen. Einer der umfangreichen Food-Blogs. Stöbern lohnt sich!

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Foto: schoenertagnoch.de

Schöner Tag noch! - Das Liebingsrezept

Linsensalat mit Ofentomaten und Datteln

"(...) Die Kombination von Linsen, fruchtigen Tomaten, süßen Datteln und Feta schmeckt absolut genial. Ich gebe 12 von 10 möglichen Punkten, und auch mein Mann hat den Linsensalat ausdrücklich gelobt und als "superlecker" bezeichnet! Nachkochempfehlung!"

Zutaten (für 3-4 Portionen):

350g Kirschtomaten, Salz, Pfeffer, 1 TL getrockneter Thymian, 2 TL Honig, 5 EL Olivenöl, 200g schwarze Beluga-Linsen, 750ml Gemüsebrühe, 2 Lorbeerblätter, 100g Datteln (entsteint), einige Stängel frisches Basilikum, 2 Frühlingszwiebeln, 2 EL Zitronensaft, 1 TL Harissa, 100g Feta (Schafskäse)

Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Kirschtomaten waschen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in eine feuerfeste Auflaufform legen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Thymian mit Honig und 2 EL Olivenöl vermischen und über die Tomaten träufeln. Tomaten im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 30 Minuten backen.

Linsen in einem Sieb kalt abspülen. Mit der Gemüsebrühe und den Lorbeerblättern in einen Topf geben, aufkochen. Linsen zugedeckt bei mittlerer Hitze in ca. 40 Minuten bissfest kochen.

Derweil die Datteln schräg in ca. 0,5cm breite Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, Wurzelbüschel und welke Teile entfernen. In feine Ringe schneiden. Basilikum waschen, trocken schütteln und in dünne Streifen schneiden. Feta in kleine Würfel schneiden.

Zitronensaft mit dem Harissa und den restlichen 3 EL Olivenöl vermischen.

Die Linsen in ein Sieb abgießen. Lorbeerblätter entfernen. Linsen mit den Datteln, den Frühlingszwiebeln und dem Dressing vermischen. Am Schluss die Ofentomaten und die Basilikumblätter untermischen und den Feta über den Salat geben.

Der Salat schmeckt (lau-)warm und kalt.

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Foto: Claudio/ANONYME KÖCHE

ANONYME KÖCHE

"Das Leben macht Spass mit Demiglace" - mit diesem Motto zieht Blogger Claudio (44) aus, um die Welt ein bisschen leckerer zu machen. Der Blog bietet geniale Rezepte der Oberklasse, gerne mit viel Fleisch, stets mit viel Liebe und Finesse. Aber einfach Rezepte posten kann jeder. Der Texter und Autor aus der Schweiz würzt mit Ironie, als Beilage gibt es lustige Anekdoten und zum Dessert ein paar Restaurant-Erfahrungen und Genuss-Plauderei. Lesen lohnt sich - sogar für Koch-Faule.

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Foto: Claudio/ANONYME KÖCHE

ANONYME KÖCHE - Das Lieblingsrezept

Beim Barte des Rhabarbers!

"(...) Nie, aber auch gar nie im Leben hätte ich je gewagt zu sagen, dass ich selbst eines Tages eine Tarte à la Rhubarbe Meringuée machen würde: Sie war dort oben und ich hier unten!Sie ist meine absolute Spitzenlieblingstorte. Und ich habe sie das erste Mal in Strassburg bekommen – noch lauwarm serviert.Im Restaurant «Le Grenadier» läuft das so: Wer zur Tür hineintritt und die seltene Rhabarbertorte auf dem Tortentisch entdeckt, schickt dem «Bonjour!» eilig ein: «Ah! Tarte à la rhubarbe!» nach. (...)"

Zutaten:

300 g Mürbeteig, am Vortag zubereitet, 50 g Löffelbiscuits, 550 g geschälten, gewürfelten Rhabarber , 150 ml Halbrahm, 180 ml Crème fraîche, 100 Gramm Zucker (für weniger Süsse tun es 80 Gramm), 4 mittelgrosse Eier, 7 Eiweiß, 300 g Streuzucker

Zubereitung:

Den Mürbeteig habe ich am Vortag hergestellt. Zügig verarbeitet, eingestochen, bei 180° in einer gut bebutterten Form (ohne Backpapier, das lag auf dem Teig mit Reis zum Beschweren) blind gebacken, auskühlen gelassen und dann 50 Gramm Löffelbiskuit darüber gebröselt.

Den rohen Rhabarber mit dem Guss auf den Teig geben und dann – theoretisch – bei 200° bis 220° ins Rohr. Das war bei meinem Umluft-Backofen viel zu heiss! Nach den ersten 15 Minuten bin ich deshalb für weitere 15 Minuten auf 160° runter.

anach darf die Torte wieder ruhen und auskühlen. In dieser Zeit das Eiweiss aus 7 Eiern zu Schnee schlagen, 300 Gramm Zucker hineinrieseln lassen und dann die Meringuemasse in einen Spritzsack löffeln.

Jetzt müssen wir eines klar stellen: Die Meringuemasse muss hoch aufgespritzt werden. Besser noch höher. Beim angeschnittenen Tortenstück muss sie aussehen wie die aufgetürmten Schneeschichten entlang der Strassen in Wintersportorten!

Dann kommt die ganze Chose noch einmal ins Rohr. Das ist etwas delikat, weil das Meringue auf gar keinen Fall zu trocken werden darf.

Ich hab die Torte bei 160° nach einer gefühlten Viertelstunde aus dem Rohr geholt (wobei ich zwei, drei Mal eine Tastprobe gemacht habe; wenn die Oberfläche kratzige Geräusche von sich gibt, aber die ganze Masse noch leicht wabbelig ist, bin ich zufrieden.)

Obwohl die Torte lauwarm himmlisch schmeckt, war sie am Tag danach fast noch besser. Vor allem weil der Teig wunderbar durchgezogen war, mit wesentlich feineren Aromen.

Wer sie, wie ich, an einem Sonntag im Garten isst, sei gewarnt. ALLE Nachbarinnen schwärmen wie Bienen aus und um mich herum, um ein Stück zu ergattern.

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Foto: privat

chocolat bleu

Lassen wir die Bloggerin Marina, 29, aus Zürich am besten selbst zu Wort kommen:

"Ich habe schon immer sehr gerne gebacken und gekocht, wobei ich schnell herausgefunden habe, dass mir Desserts am meisten liegen. Ich liebe es, wenn es so süss und lieblich zu duften beginnt und einem beim Blick in den Ofen das Wasser im Mund zusammen läuft. Irgendwann habe ich dann damit begonnen, meine Kreationen zu fotografieren und so ins rechte Licht zu setzen. So sammelten sich über die Zeit immer mehr Fotos auf meinem Laptop und drohten darin zu verstauben. Deshalb habe beschloss ich, sie auf einem Blog zu präsentieren - so entstand chocolat bleu. chocolat bleu ist ein Blog für alle, die Süsses lieben und auf der Suche nach Inspiration und neuen Rezepten sind."

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Foto: chocolat-bleu

chocolat bleu - Das Lieblingsrezept

Schokoladen-Haselnuss-Törtchen mit einem Hauch von Himbeeren

"(...) Schon morgens um 10 begann ich mit den ersten Arbeitsschritten. Bis zum Abend entstand so ein Traum aus Schokolade, also ein Schokoladen-Haselnuss-Törtchen mit einem Hauch von Himbeeren.."

Zutaten für ca. 8 Törtchen:

für den Schokoladen-Haselnuss-Cake

150g dunkle Schokolade, 150g Butter, 80g brauner Zucker, 10g Vanillezucker, 2 Eier, 180g gemahlene Mandeln, 100g Halbweissmehl, 1/2TL Backpulver

für das Himbeer-Gelee

150g Himbeeren, 1EL feiner Zucker

für das Schokoladenmousse

80g Schokolade, 2dl Rahm, 2EL Rum

für die Glasur & Deko

75g Schokolade, 35g Butter, einige Haselnüsse, gehackt

Zubereitung:

1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Dessert-Ringe mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben und auf ein mit Backpapier belegtes Blech stellen. Die Schokolade zusammen mit dem Butter schmelzen. Zucker, Vanillezucker und Eigelb schaumig schlagen, Eiweiss steif schlagen. Die Schokolade zur Zucker-Ei-Masse geben und mischen. Mehl, Haselnüsse und Backpulver mischen und lagenweise mit dem Eischnee unter die Masse heben. Den Teig in die vorbereiteten Dessert-Ringe füllen und im Ofen circa 25 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

2. In der Zwischenzeit kann das Himbeer-Gelee zubereitet werden. Dazu die gefrorenen Himbeeren kurz aufkochen, durch ein Sieb passieren und schliesslich zusammen mit dem Zucker nochmals kurz aufkochen.

3. Die ausgekühlten Küchlein aus den Ringen lösen und mit Backpapier umwickeln. Dieses dann wieder entfernen, in der Mitte auseinander schneiden und den unebenen oberen Teil abschneiden (daraus können später die Cookies gemacht werden). Nun das Backpapier wieder über den unteren Teil des Küchleins stülpen und ungefähr 2 Teelöffel der Himbeermasse drauf geben und vorsichtig verstreichen. Für das Schokoladenmousse die Schokolade im Wasserbad schmelzen, den Rahm steif schlagen. 2EL Rum zur leicht abgekühlten Schokolade geben und vorsichtig mit dem Schlagrahm vermischen. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf den Küchlein verteilen.

4. Nun den oberen Teil des Küchlein obenauf setzen und für mindestens eine Stunde kühl stellen. Schliesslich die Glasur zubereiten. Dafür den Butter schmelzen und die Schokolade darin auflösen. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett kurz rösten. Das Backpapier vorsichtig von den Törtchen ablösen und diese auf ein Gitter stellen. Darunter einen Teller platzieren und die Schokolade aufzufangen. Nun die Schokoladenglasur langsam auf den Törtchen verteilen und an den Seiten runter laufen lassen. Man kann natürlich die Törtchen auf komplett mit Glasur überziehen, ich finde das allerdings fast etwas schade, da man dann die verschiedenen Schichten gar nicht mehr sehen kann.

5.Die Törchten mit den gerösteten Haselnüssen bestreuen und vor dem Servieren nochmals mindestens eine Stunde kühl stellen.

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Foto: issass-gesundes-essen.de

issass essen

Isabell (24) kann eigentlich gar nicht besonders gut kochen. Aber sie versucht sich am Herd und lässt ihre Leser daran teilhaben. Die Journalistenschülerin liebt einfache Rezepte, die dabei richtig lecker schmecken. Besonders wichtig: frisch, gesund und qualitativ hochwertig sollte es sein. "Ich nehme meine Leser mit auf eine Reise durch Gemüsebeete, Kräutergärten, Kochtöpfe, Kühlschränke, Restaurants, Bars und (Super-)Märkte", sagt Isabell selbst. Sie testet, hinterfragt und probiert - und das in aller Herren Länder. Manche Food-Blogs reihen Rezepte aneinander, hier wird mit vielen Infos aus der bunten Welt der Ernährung ein echter Mehrwert geboten.

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Foto: issass-gesundes-essen.de

issass essen - Das Lieblingsrezept

Porridge – das beste Frühstück der Welt

"(...) Bei der Verfeinerung des Porridge sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob mit Früchten, Trockenobst, Apfelmus, Joghurt, Schokolade, Nüssen oder oder oder – der Brei schmeckt, liefert durch den enthaltenen Hafer wertvolle Eiweiße und Vitamine und spendet Energie."

Zutaten für 2 Personen:

200 g Haferflocken, 200 g Milch, 200 g Kokosmilch, Prise Salz, 1 TL Zucker, 200 g Joghurt, 1 Banane, 1 Hand voll Himbeeren und Weintrauben, Nüsse und Kokosraspel

Zubereitung:

1. Haferflocken mit Milch und Kokosmilch kurz aufkochen lassen

2. Salz und Zucker hinzugeben

3. Porridge vom Herd nehmen

4. Joghurt unterrühren

5. Portion in Teller geben

6. gewaschenes, geschnittenes Obst obendrauf

7. mit Nüssen und Kokosraspeln garnieren

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Foto: Melanie Buml

GourmetGuerilla

Die Hamburgerin Mel (36) selbst über ihren Blog:

"Das Motto bei GourmetGuerilla ist 'Einfach besser essen'. Dabei geht es um besseres, bewussteres Essen – das aber ganz nebenbei, Löffel für Löffel. (Fast) keine Fertigprodukt-Feldzüge, kein Veggie-Wahn, keine Ernährungs-Ethik. Stattdessen undogmatische, gerne schnelle Rezepte, die sich mit frischen und möglichst industriell unveränderten Zutaten leicht in den Familien-Alltag integrieren lassen. Und Spaß machen! Ab und zu macht GourmetGuerilla sich auch ernstere Gedanken über die Themen Essen und Ernährung im gesellschaftlichen Kontext."

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Foto: Melanie Buml

GourmetGuerilla - Das Lieblingsrezept

Whim-wham mit Erbeersalat, Zitronentraum und Streuselcrunch

"(...) Was macht man eigentlich, wenn man vom Ofenspargel noch Zitronenstreusel übrig (oder gleich ein paar mehr zubereitet) hat? Man holt das Maximum aus den kleinen knusprigen Dingern raus und baut ein frühlingsfrisches Whim-wham mit einer schmaumig-fluffigen Zitronencreme und aromatischen Erdbeeren. Einverstanden? (...)"

Zubereitung für 4 große oder 6-8 kleine Gläser:

Streuselcrunch

Wenn von den Streuseln beim Ofenspargel nichts übrig geblieben ist, macht Ihr die so:

Aus 70 g Mehl, 30 g zimmerwarmer Butter, 1/2 TL Salz und dem feinen Abrieb 1 Bio-Zitrone mit den Händen feine Streusel kneten. 1 Stunde kalt stellen. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen und die Streusel auf mittlerer Schiene ca. 15 – 20 Minuten goldgelb backen. Vollständig abkühlen lassen.

Zitronentraum

125 g Magerquark mit 3 EL braunem Zucker, dem Abrieb 1/2 Bio-Zitrone und 1 Messerspitze gemahlener Vanille glattrühren. 150 ml Sahne steifschlagen und unter den Quark heben. Bis zur Verwendung kalt stellen.

Erbeersalat

200 g Erdbeeren, waschen, trockentupfen, die Blüte entfernen und in kleine Würfelchen schneiden. Mir 2 EL Ahornsirup in einer kleinen Schüssel vermischen und kurz durchziehen lassen. Wer mag, gibt auch noch ein paar Blättchen ganz fein geschnittenes Basilikum dazu.

Whim-whamen:

Streuselcrunch, Zitronentraum und Erdbeersalat nacheinander in verschiedene Gläser schichten. Dabei ruhig die Reihenfolge variieren und mit unterschiedlichen Lagen abschließen. Mit Erdbeeren oder anderen Früchtchen nach Geschmack garnieren.

Tipp: Wer mag, beträufelt die Streusel noch mit einem Fruchtlikör oder Obstbrand. Das Whim-wham schmeckt frisch zubereitet toll, lässt sich aber auch prima 1 Tag im Kühlschrank lagern.

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Foto: Kathrin Koschitzki

Photisserie

Kathrin (28) ist Fotografin. Das merkt man auch ihrem wunderschön bebilderten Food-Blog an - die Münchnerin fotografiert die leckeren Kochergebnisse nicht einfach nur ab, sondern inszeniert sie. Ganz simpel, ohne Schnickschnack und gerade deshalb so bestechend. Die Rezepte sind lecker, eignen sich gut zum Nachkochen und die Fotos sind so schön, dass man sie sich am liebsten an die Wand hängen würde. Ach ja, geht sogar: Hier kann man die Drucke bestellen.

Ein Blog für Hobbyköche, bei denen das Auge mitisst. Und für Foto-Liebhaber, die gern mal was Gutes essen.

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Foto: Kathrin Koschitzki

Photisserie - Das Lieblingsrezept

Schokoschokoladenkuchen

"Ladies and Gentlemen, dies ist DER ultimative Schokoladenkuchen und nicht nur etwas für echte Herren! (...)"

Zutaten:

200g Mehl, 200g brauner Zucker, 100g Kako, 5g Backpulver, 5g Natron, 5g Salz, eine Prise Muskat, 2 Eier, 150ml Sonnenblumenöl, 250ml starker KaffeeFür die Glasur: 200ml Sahne, 50g Butter, 2g Salz, 30g Kakao, 150g Vollmilchschoki

Zubereitung:

200ml des noch heißen, frisch gebrühten Kaffees mit dem Kakao vermischen. Die restlichen 50ml beiseite stellen. Eier und Öl mit dem Stabmixer mixen, bis eine Mayonaise ähnliche Emulsion entsteht. Mehl, Zucker, Natron, Backpulver, Salz und Muskat in einer Rührschüssel vermengen. Kakao-Kaffee-Mischung sowie Eier-Öl-Mischung zugeben und alles mit einem Löffel leicht unterheben. In einer gebutterten Springform (20cm) bei 180°C ca. 40-50 Minuten lang backen.

Für die Glasur Milchschokolade hacken. Sahne und Kakao aufkochen, vom Herd nehmen. Gehackte Schokolade zugeben und rühren, bis sie sich gelöst hat. Butter und Salz zugeben, nochmals verrühren.Die Glasur wird ein wenig fester, wenn sie erkaltet, kann bei Bedarf, wenn sie z.B. im Kühlschrank aufbewahrt wurde, jedoch auch wieder erwärmt werden.

Kuchen aus der Form lösen, stürzen und mit dem restlichen Kaffee betreufeln.

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Foto: Heike von Au

Heikes Blog

Der schlichte Blog-Name verrät noch nichts von den kulinarischen Köstlichkeiten, die hier auf die Leser lauern. Mit Fleisch oder vegetarisch, schnell oder aufwendig, alles da.

"Unser Körper ist unser wichtigstes Gut. Wir wollen ihn gesund erhalten, in ihn investieren. Ihm Genuss und Freude bescheren. Und das geht ganz einfach, mit frischen Zutaten, etwas Wissen, ein wenig Übung. Nicht nur teure Produkte aus fernen Ländern oder großer Zeiteinsatz führen zum Erfolg", sagt Heike selbst.

Besonders witzig sind die "Ugly Food"-Bilder, die Heike (44) auf ihrem Blog zeigt. Und sie veröffentlicht auch "nicht Essbares": Reiseberichte, Erinnerungen, Plauderei. Unterhaltsam, und toll fotografiert - die Archtektin aus Sinsheim ist Hobby-Köchin und -Fotografin in einer Person. Wir finden: vorbildlich, sich neben dem Beruf noch so intensiv seinem Hobby zu widmen.

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Foto: Heike von Au

Heikes Blog - Das Lieblingsrezept

Salat mit Mispeln

"Mispeln gab’s im Edeka, die mussten mit. Was wisst ihr von Mispeln? Ich wusste nichts, glaub ich. Ganz entfernt vielleicht was aus der Kindheit, Märchen? Garten? Küche? (...) Was macht man denn nun damit? Chutneys, Gelee, Marmeladen, sagte das Netz. Oder Eis, Cremes, Coulis. Zu Fisch und Fleisch könne man sie servieren. Also der Selbstversuch: Einfach mal probieren, nicht?"

Zutaten für vier Schälchen:

2 Mispeln, 1/2 Gurke, 100g Garnelenschwänze, 3-4 Frühlingszwiebeln, das Grün, 1 Hand Erdnüsse, 2 EL Sesam, geröstet

Dressing: 6 EL Erdnussöl, 2 EL Zitronensaft, 1 TL Palmzucker, Salz

Zubereitung:

Die sauberen Garnelenschwänze in Stücke schneiden und kurz heiss anbraten. Salzen und beiseite stellen.

Gurke schälen, vierteln, Kerne herausschneiden und in Scheiben schneiden.

Das Grün der Frühlingszwiebeln in dünne Röllchen schneiden.

Die Mispeln vorsichtig halbieren (wir wollen doch Bäumchen aus den Kernen ziehen, gell?), das Kerngehäuse mir einem Löffel auskratzen und die Haut abziehen. In Scheiben schneiden.

Dressing vermengen und die Zutaten vorsichtig unterrühren.

Tipp: Man kann die Mispel auch durch Papaya oder Mango ersetzen!

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Foto: privat

Geschmacksfabrik

Lisa (22) aus Hamburg ist die Hauptgründerin der "Geschmacksfabrik". Bei der BWL-Studentin wurde Essen und Kochen schon in der Familie groß geschrieben. Seit sie ausgezogen ist und nicht mehr bekocht wird, steht sie selbst am Herd - und dass mit großer Leidenschaft. Kochen nach Rezepten anderer Food-Blogs und Kochbüchern? Höchstens als Grundlage. Improvisieren, Zutaten mixen und ausprobieren gehört bei ihr einfach dazu. Der bunte Blog lädt ein, mitzumachen - mit bodenständigen Rezepten, Zutaten, die es nicht nur im Feinkostladen gibt und Ideen, die einfach lecker sind.

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Foto: geschmacksfabrik.de

Geschmacksfabrik - Das Lieblingsrezept

Hähnchen mit Kokospanade

"Mein Lieblingsrezept! Es hört sich kompliziert an, ist es aber gar nicht. Auf alle Fälle ist es super lecker und fruchtig. Ich denke, in geselliger Runde kommt das Rezept immer gut an! :-)"

Zutaten:

Kokosnuss-Milch, Ananasstückchen (aus der Dose), Kokosraspeln, 1/2 Zwiebel, 1 Tomate, 1 Banane, Orangensaft, 1 Packung Reis, 300g Hähnchenbrustfilet, 1-2 Eier

Zubereitung:

1. Um das Hähnchen zu panieren müsst ihr 2 Teller vorbereiten. Schlagt ein rohes Ei auf und verrührt es kurz mit einem Schneebesen auf dem ersten Teller. Auf den zweiten Teller werden die Kokosraspeln verteilt. Nun einfach die Hähnchenbrustfilets zuerst in Ei und danach in Kokosraspeln wenden. Falls die Panade zu dünn bzw. lückenhaft ist, kann man den Paniervorgang ein zweites Mal wiederholen.

2. Danach die panierten Hähnchenfilets in einer Pfanne auf mittlerer Stufe braten, in der vorher Öl oder Margarine erhitzt wurde. Man muss darauf achten, dass die Herdplatte nicht zu heiß ist, weil sonst die Kokospanade anbrennt.

3. Zeitgleich kann der Reis gekocht und die Soße zubereitet werden.

4. Dafür den Reis einfach nach Verpackungsanleitung gar kochen.

5. Zur Soße: Zuerst die halbe Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im Topf anbraten. Als nächstes kommen die geschnittene Tomate, die ebenfalls zerkleinerte Banane und die Ananasstückchen in den Topf. Nun muss das Ganze mit der Kokosnuss-Milch und Orangensaft aufgefüllt werden. Nachdem die fast fertige Soße kurz auf der Herdplatte köchelte, kann man mit dem Pürieren anfangen. Je nach Konsistenz kann noch etwas Orangensaft bzw. Kokosmilch ergänzt werden.

6. Kleines Extra: Wer noch Ananasstückchen über hat, kann diese ebenfalls panieren und kurz anbraten.

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Foto: privat

Ninas kleiner Food-Blog

Nina (30) ist verliebt - in Cupcakes! Auch wenn sie auf ihrem Blog versucht, Gekochtes und Gebackenes gleichermaßen vorzustellen, bleibt ihre Leidenschaft für die süßen Törtchen kein Geheimnis. Aber auch der Rest kann sich sehen lassen: Nudeln, Gemüse, Pizza, Pasta, alles da. Viele Rezepte enthalten ungewöhnliche Kombinationen, und dennoch simpel nachzukochen und echte Gaumenfreuden.

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Foto: Nina Maidhof

Ninas kleiner Food-Blog - Das Lieblingsrezept

Kaffee-Schokoladen-Cupcakes

"Darf ich vorstellen: Die leckersten Cupcakes, die ich bisher gebacken habe! Ein herrlich lockerer und weicher Kaffeeteig mit Schokostückchen und darauf ein Frischkäsefrosting mit genau der richtigen Mischung aus Kaffee und Schokolade. (...)"

Zubereitung für ca. 18 Stück:

1. 125 g weiche Butter mit 100 g Zucker schaumig schlagen. Das Mark einer Vanilleschote auskratzen und zusammen mit 2 EL Kaffeelikör unterrühren. 2 Eier (Größe L) trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. 125 g Mehl mit 3 gestrichenen TL Backpulver mischen und abwechselnd mit 75 ml Espresso unterrühren. 50 g Schokoblättchen unterheben. Zum Schluss die beiden Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben.

2. Den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 in Papierförmchen füllen (diese vorher in ein Muffinbackblech setzen) und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C für 15 bis 20 Minuten backen. Herausnehmen und komplett abkühlen lassen.

3. Für das Frosting 120 g weiche Butter mit 150 g Puderzucker schaumig rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. 50 ml Espresso, 3 EL Kaffeelikör und 2 gehäufte EL Kakaopulver unterrühren. Zuletzt 240 g Frischkäse (geschmacklich finde ich Philadelphia am Besten) unterrühren. Bitte nicht zu lange rühren, sonst gerinnt das Frosting.

4. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Dann den Fondant-Aufleger anbringen und vorsichtig etwas andrücken.

5. Wer Cupcakes verschenken möchte, packt sie am Besten in eine dafür vorgesehene Box. Das sieht schön aus und die Cupcakes können beim Transport nicht verrutschen.

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Foto: salzkorn.blogspot.fr

grain de sel - Salzkorn

Micha (36) lebt in Südfrankreich in einem kleinen Dorf mitten im Naturschutzpark. Ihr großer Garten steckt voller Leckereien, von denen sie fast als Selbstversorgerin leben kann. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit vermietet Micha heute mit ihrem Mann Ferienwohnungen in Südfrankreich. Kochen verbindet sie mit Sinnlichkeit und Achtsamkeit. Mit ihrem Blog will sie die Leser zum Kochen verführen - mit diesem Südfrankreich-Traum in Bildern klappt das vorzüglich. Übrigens: Die Rezepte sind der pure Genuss. Solche Food-Blogs schreien geradezu: Nachmachen!

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Foto: salzkorn.blogspot.fr

grain de sel - Salzkorn - Das Lieblingsrezept

Erdbeer-Tartelettes

"(...) Die ersten Erdbeeren wurde gehuldigt so wie Gott sie schuf, vielleicht in etwas Zucker mariniert, an etwas Sahne. Seufzzz. Auf meinem Schloß hätten die Bauern auch die Erdbeeren abgeben müssen - wie es einst der gichtgeplagte Adel forderte. Mann und Erdbeeren teilt man nicht. Sorry. (...)"

Zutaten für 4 Tatelettes:

100g Mehl, 60g Butter, kalt, 30g Puderzucker, 1 Prise Salz, 1/2 TL Abrieb einer Tonkabohne, etwas kaltes Wasser, 4 EL crème fraîche, 1 EL brauner Zucker, etwas Schokolade (m: 70%), plus etwas Abrieb Tonkabohne, Erdbeeren (pro Tartelette etwa 5 Stück)

Zubereitung:

1. Die Tartelette-Teig wie gewohnt zubereiten, dünn ausrollen, blind backen und auskühlen lassen. Die Schokolade mit dem Tonkabohnenabrieb über Wasserbad schmelzen lassen und die Tartelle-Innenseiten damit auspinseln. Trocknen lassen.

2. Die crème mit dem Zucker verrühren, je ein Löffen auf die Tartelettes verteilen, die Erdbeeren posierlich darauf setzen. Servieren ohne Gabel und sofort mit den Fingern zugreifen. Auch ohne Schokolade gut, aber mit Schokolade besser!