InvasionDie Stinkwanze breitet sich aus

Sie hängen an Fenstern und an Hauswänden, manchmal kommen sie auch in die Wohnung: Wanzen. Sie sind momentan auf der Suche nach einem warmen Plätzchen. Der Nachteil ist nur, dass die Insekten ganz schön stinken.

Derzeit breiten sich die Stinkwanzen in Deutschland aus. Wie die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet, suchen die Insekten derzeit ein warmes Plätzchen, da es draußen bald ziemlich ungemütlich werden kann. Das bedeutet, sie sitzen an der Hauswand, am Fenster oder krabbeln sogar durch offene Fenster oder Jalousienkästen in die Wohnung oder ins Büro. Aber warum heißen sie gerade Stinkwanzen?

 

Ausbreitung bestätigt

In Deutschland gibt es ungefähr 1000 nachgewiesene Wanzenarten. Am häufigsten sind die Graue Gartenwanze und die Baumwanze. Zu erkennen sind diese an ihrer graubraunen Farbe und den dunklen Punkten. Die beiden Wanzenarten können bis zu 16 Millimeter groß werden. In Stuttgart ist außerdem die sogenannte Grüne Stinkwanze heimisch. Sie ist etwas kleiner, als die anderen beiden und grün. Das Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart hat nun die starke Ausbreitung der Grünen Stinkwanze bestätigt.

 

Wanze einfach vor die Tür setzen

Beißen und stechen tun die Stinkwanzen zum Glück nicht. Allerdings stinken sie ziemlich stark – zumindest, wenn sie sich bedroht fühlen oder zum Beispiel vom Staubsauger eingesaugt werden. Um zu verhindern, dass die Insekten ins Haus kommen, hilft es, die Wände mit einem Spray zu behandeln. So bleiben die Wanzen von den Wänden fern. Alternativ kann man die Wanze auf ein Blatt Papier krabbeln lassen und sie dann nach draußen bringen.

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