Züchter vor GerichtDrogen-Hühner auf Entzug: Hahn und Hennen bekamen Cannabis ins Futter gemischt

In Leverkusen soll ein Mann seine Hühner mit Drogen ruhiggestellt haben, genauer gesagt mit Cannabis. Er musste sich jetzt vor Gericht verantworten.

Wie kommt man nur auf so eine Idee? Ein Mann aus Leverkusen hatte in seinem Garten Cannabis angebaut und gab dies bei einer Befragung durch die Polizei auch ohne Weiteres zu. Fast ein Kilogramm der Drogen stellten die Beamten bei ihm sicher. Wirklich seltsam wurde es aber erst, als die Polizei nach seinem Motiv für den Anbau fragte. Der Mann erklärte, die Drogen weder für den Eigengebrauch noch für den Verkauf gebraucht zu haben. Stattdessen will er mit dem Cannabis das Futter seiner Hühner aufgepeppt haben, um sie mithilfe der Droge ruhig zu stellen.

Ob das Gericht diese abstruse Aussage glaubte, ist fragwürdig. Dennoch wurde der Züchter vom Schöffengericht in Leverkusen nur wegen Drogenbesitzes verurteilt und muss jetzt eine Geldstrafe von 90 Tagesätzen zu je zehn Euro zahlen. Wie es den Hühnern nun ohne ihre regelmäßige Cannabisdosis geht, lässt sich nur vermuten.   

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