Wetter

Düstere Sommerprognose für Deutschland: Das ist eine Katastrophe!

Deutschland erlebt einen Extrem-Sommer mit heftigen Temperatur-Schwankungen. Jetzt warnen Wetter-Experten: Droht uns jetzt noch mehr Ausnahme-Wetter?

Sommer, Sonne und ein Thermometer - Symbolbild für Hitze.
Wetter-Experten sind von den Aussichten auf den Sommer alarmiert. Foto: Stadtratte/iStock
Auf Pinterest merken

Hitzerekorde mit über 40 Grad, erste Städte, die schon im Juni zum Wassersparen aufrufen – Deutschland ächzte unter einer Hitzewelle, wie wir sie so früh im Jahr kaum erlebt haben. Und aktuell? Wettertechnisch ist das Land gespalten: Während es im Westen und Süden hochsommerlich ist, bleibt es im Norden und Osten bei Regen kühler.

Und viele fragen sich: War das jetzt der Höhepunkt? Leider nein! Wetter-Expert*innen warnen bereits vor katastrophalen Aussichten für die kommenden Wochen. Wann müssen wir uns also auf noch mehr Extremwetter einstellen?

Sommer-Prognose? „Ziemlich katastrophal“

„Die Situation ist eine Katastrophe, wir haben eine historische Trockenlage. Fische sterben, Vögel finden kaum noch Wasser, die Feuerwehr kämpft gegen Waldbrände und die Schifffahrt mit Einschränkungen. Teile des Südens und Westens trocknen aus. So gesehen haben wir 2026 einen echten 'Scheißsommer'. Man könnte ihn auch tödlich nennen“, sagt Karsten Brandt gegenüber der Bild-Zeitung und bezieht sich damit auf einen X-Beitrag von Wetter-Fachmann Jörg Kachelmann.

Dort schreibt Kachelmann: „Es wird ein Scheißsommer für weite Teile Mitteleuropas“ – und versieht seine Warnung mit den Hashtags #Hitze und #Dürre. Auch die aktuellen Monatsprognosen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) machen wenig Hoffnung. Besonders der August könnte „ziemlich katastrophal“ werden.

Kurze Abkühlung ist nur eine Verschnaufpause

Dabei fühlt sich das Wetter gerade fast schon angenehm an: 27 Grad in Berlin und Hamburg, 29 Grad in München, über 30 Grad in Köln und Stuttgart – sommerlich, aber (noch) erträglich. Doch der Schein trügt! Zwar ist Klimatologe Karsten Brandt aktuell mit der Wetterlage zufrieden, doch der Blick auf die nächsten zwei Wochen bereiten dem Experten Sorgen.

In vielen Regionen könnte kein einziger Tropfen Regen fallen, während täglich bis zu zehn Liter Wasser pro Quadratmeter verdunsten. „Dann reden wir noch mal völlig anders über die Lage“, warnt Brandt.

Auch Wetter-Experte Johannes Habermehl mahnt: Die kurze Abkühlung nach der Juni-Hitze sei nur eine Verschnaufpause. Schon bis Mitte des Monats steigen die Temperaturen wieder verbreitet auf 27 bis 33 Grad, im Süden und Westen bleiben die Nächte teils tropisch warm. Und für die zweite Julihälfte deutet vieles darauf hin, dass sich die Hitze festsetzt – und sogar noch weiter zulegt.

Quellen