Extreme Hitzewelle mit bis zu 46 Grad kommt auf Europa zu
Droht uns die nächste Extremhitze? Meteorologen sehen europaweit Anzeichen für eine zweite, noch heftigere Hitzewelle im Juli – mit Temperaturen am Limit.
Während im Süden schon wieder die Schweißperlen rollen, rümpfen viele im Norden noch die Nase über Regen und frische Brisen. Doch genau diese „grauen“ Tage sollten wir jetzt besser genießen!
Denn die paar Tropfen, die aktuell an Deutschlands Küsten fallen, könnten auf längere Sicht Seltenheitswert bekommen. Hoch „Jochen“ macht sich nämlich vom Südwesten auf den Weg Richtung Norden – und hat jede Menge Sonne, steigende Temperaturen und vor allem eines im Gepäck: anhaltende Trockenheit, deren Ausmaße diesen Sommer „ziemlich katastrophal“ ausfallen könnten, so die Wetter-Experten.
Auch europaweit zeichnen sich für Meteorologen deutliche Signale für eine zweite Hitzewelle im Juli ab – und die könnte sogar noch extremer werden als die erste!
Wetter-Wende in Sicht – und die hat es in sich!
Die aktuellen Modelle des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) zeichnen ein dramatisches Bild: Große Teile West- und Südeuropas steuern auf extreme Temperaturen zu. In Spanien sind bis zu 46 Grad möglich, Frankreich könnte an der 45-Grad-Marke kratzen, selbst in Großbritannien werden fast 40 Grad berechnet.
Und Deutschland?
Auch hier steigt die Anspannung! Die Wahrscheinlichkeit für eine neue, ausgeprägte Hitzewelle liegt laut Berechnungen bei rund 70 Prozent. Nach einer kurzen Abkühlung könnte sich die Lage bereits ab Donnerstag wieder zuspitzen. Zuerst trifft es den Süden mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke – danach wandert die Hitze nordwärts. Das kommende Wochenende dürfte bundesweit hochsommerlich bis brütend heiß werden.
Denn Hoch „Jochen“ zieht weiter Richtung Meer und Nord- sowie Ostseeurlaubern Sonne satt beschert, breitet sich auch das Azorenhoch zur Wochenmitte immer weiter nach Mitteleuropa aus. Die Folge: Auch im Norden werden zum Ende der Woche 25 bis 30 Grad erreicht. Ein Temperaturgefälle bleibt jedoch – denn im Südwesten wird richtig aufgedreht: 30 bis 35 Grad sind hier drin.
Klimatologe Dr. Karsten Brandt warnt gegenüber der „Bild-Zeitung“: Besonders entlang des Rheins, in NRW, an der Mosel bis hinunter nach Freiburg könnten Spitzenwerte von 35 bis 37 Grad erreicht werden. Für diese Regionen gilt entsprechende Hitzewarnung. Immerhin: Neue Allzeitrekorde oder 40 Grad sind nach aktuellem Stand die nächsten Tage nicht in Sicht.
Doch mit der Hitze steigt auch die Unwettergefahr. Gewitter können sich zwar bilden, bleiben meist lokal – und bringen längst nicht den flächendeckenden Regen, den die ausgetrockneten Böden so dringend bräuchten.








