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Familie Villette: Nach Goodbye Deutschland - so ging es für sie weiter

Goodbye Deutschland begleitet Stephanie, Arndt und Tochter Constanze Villette nach Martinique. Wie es der Familie heute geht.

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Foto: RTL+
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Diesen Montagabend (01.09., um 23:05 Uhr auf VOX oder vorab im Stream bei RTL+) begleitet das VOX-Reiseformat „Goodbye Deutschland“ Familie Villette bei ihrer Auswanderung auf die karibische Insel Martinique. Doch das Paradies entpuppte sich für die Auswanderer als Hölle. Was passiert ist und wie es der Familie heute geht, erfährst du bei uns.

Goodbye Deutschland Familie Villette: Das ist passiert

Die Folge versetzt uns zurück in das Jahr 2014. Das Ehepaar Stephanie und Arndt Villette beschließt, mit Töchterchen Constanze sein gut geordnetes Leben im baden-württembergischen Forst aufzugeben und auf die Karibikinsel Martinique auszuwandern. Die gebürtige Französin Stephanie will dort als Lehrerin arbeiten und Französisch unterrichten. Doch von ihrem Gehalt allein kann die Familie ihren Lebensstandard nicht halten. Deshalb plant Arndt, Serviceleiter in einem Autohaus, auf der paradiesischen Insel eine Eisdiele zu eröffnen.

In der Tasche hat er – nach dem Absolvieren eines zweitägigen Kurses – ein Zertifikat als „geprüfter Speiseeishersteller“ sowie eine 14.000 Euro teure Eismaschine. Der Badener spricht kaum Französisch, hat keinerlei Erfahrung in der Gastronomie und auf Martinique war das Ehepaar vorher auch noch nie. „Heiß – Eis, warum nicht?“, so die Überlegung des Ehepaares. Der Plan ist, karibisch entspannt zu leben. Noch in Deutschland besucht Arndt einen befreundeten Eisdielenbesitzer und ist prompt desillusioniert, dass hinter dem Eis-Business Knochenarbeit steckt. 18-Stunden-Arbeitstage und das auf der Trauminsel? Das hatte sich der ehemalige Kfz-Mechaniker so nicht vorgestellt.

Nichtsdestotrotz wandern die Villettes aus und lassen sich in dem Ort St. Anne im Süden der Insel nieder, zunächst in einem Ferienhaus. Kaum gelandet, werden die Auswanderer mit den Schattenseiten der Insel konfrontiert. Die Tourismusindustrie hat in den vergangenen Jahren stark gelitten. Es herrscht viel Arbeitslosigkeit. „Sehr heiß, viel ärmlicher und schmutziger als gedacht“, so kommentiert der Badener die Situation. Zudem gestaltet sich die Haussuche schwierig und sorgt auch noch für Unstimmigkeiten zwischen dem Paar.

Mit dem Eis-Geschäft will es auf der Insel genauso wenig klappen. Wie sich herausstellt, braucht es nämlich einen richtigen Abschluss in Pâtisserie, um einen Laden zu eröffnen.

Deshalb beschließt Arndt, Tourist*innen leerstehende Ferienhäuser zu vermitteln und an der Provision zu verdienen. Nebenbei besucht er die benötigten Pâtisserie-Kurse. Doch so richtig glücklich ist der Ex-Automechaniker nicht. Die Folge endet mit einem Ultimatum an Stéphanie: Kann Arndt sich in den folgenden zwei Jahren nicht einleben, wird die Familie die Insel verlassen und in die Schweiz oder nach Kanada weiterziehen.

Stéphanie & Arndt Villette: So geht es ihnen heute

Nicht nur der Traum vom Auswandern ist für Arndt und Stephanie Villette geplatzt. Auch ihre Ehe hielt der Belastung nicht stand. So zogen die Martinique-Auswanderer zurück in die Heimat und trennten sich später. Arndt nahm seine alte Arbeitsstelle wieder auf.

Doch es gibt auch Gutes zu berichten! Arndt hat im Jahr 2020 wieder die Liebe gefunden und Geraldine Dreibach geheiratet. Wie es auf dem offiziellen Goodbye Deutschland Instagram Channel heißt: „Diesmal soll’s für immer sein! Arndt Villette hat seine neue Lebenspartnerin in 🇩🇪 geheiratet. Der Autohändler war 2014 mit seiner französischen Ehefrau Stephanie, einer Lehrerin, und Tochter Constanze nach Martinique in die Karibik ausgewandert. Dort plante er, Eis zu verkaufen. Ein mutiger Schritt, der am Ende nicht belohnt wurde. Das Paar wanderte zurück, trennte sich später. Arndt ist in seinen alten Beruf zurückgekehrt. Und hat inzwischen ein neues privates Glück gefunden. Wir gratulieren von Herzen!“

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