Schicksalsschläge

Fritz Wepper: Wie der Krebs sein Familien-Glück bedroht

Fritz Wepper schwört im Kampf gegen den Krebs auf seine Schutzengel. Doch nicht nur er wird von der Krankheit bedroht.​

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Der Kampf ums „Kloster Kaltenthal“ ging ab dem 30. März in die letzte Runde. Und auch, wenn für Fritz Wepper (79) das Serien-Ende von „Um Himmels Willen“ überraschend kam, hat er sich schon neuen Aufgaben gewidmet, wie er uns im Interview erzählt.

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Fritz Wepper im Interview: Erschütternde Krebs-Nachricht

Sie gönnen sich auch nach dem Serien-Aus keine Pause, oder?

Meine Biografie habe ich gerade fertig geschrieben und schon dem Verlag übergeben. Sie wird voraussichtlich im Sommer veröffentlicht. Mein zweites Buch wird „Ohne Hund bin ich kein Mensch“ heißen und soll vor Weihnachten erscheinen.

Um Ihren Hund Aron waren Sie zuletzt in großer Sorge ...

Mein bester Freund war immer fit wie ein Turnschuh und die einzige Sorge war bislang, dass er einen Krampf in seiner Hunde-Rute bekommt, weil er vor Freude fast ununterbrochen am Wedeln ist. Um so erschütternder war für mich die Nachricht, dass er an Krebs erkrankt ist.

Wie stehen seine Chancen?

Der Tierarzt meinte zu mir: „Machen Sie sich noch ein schönes Leben mit ihrem Hund.“ Die Metastasen haben sich leider schon ausgebreitet.

Aber auch Sie hatten mit Krebs zu kämpfen...

Ja, das stimmt. Aber bei mir hatten sich die Metastasen durch eine Behandlung wieder zurückgebildet.

„Ich bin dem Tod schon ein paar Mal von der Schippe gesprungen“: Fritz Wepper hatte auch viel Glück

Es scheint, als hätten Sie einen Schutzengel!

Offenbar fühlt sich eine ganze Armee von Schutzengeln für mich zuständig. Schließlich bin ich dem Tod schon ein paar Mal von der Schippe gesprungen. Ob meine Herz-Operationen, die Blutvergiftung oder die Krebs-Erkrankung – ich habe bislang jede Herausforderung gemeistert – und überlebt!

2021 wird für Sie und Ihre Familie ein Jubiläums-Jahr!

Meine Tochter Sophie wird 40, meine Tochter Filippa 10, mein Bruder 77 und ich feiere am 17. August meinen 80. Geburtstag. Ich bevorzuge aber die französische Bezeichnung „Quatre-Vingts“, also 4 mal 20.

Fritz Wepper: Wie geht es ihm heute?

Nach diesem Interview erlitt Fritz Wepper einen neuen Rückschlag: In einer Not-OP musste ein Tumor aus seinem Bauchraum entfernt werden. Sein Bruder weicht nun nicht mehr von seiner Seite und berichtet, wie es dem Puplikums-Liebling geht.

Foto: IMAGO / Sven Simon

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