Horrorstory aus SchottlandHerpesvirus nach der Geburt übertragen: Baby erblindet fast

Ein Herpesvirus hätte ein sechs Monate altes Baby aus Schottland beinahe das Augenlicht gekostet. Dabei hatte dessen Mutter nach der Geburt sogar ein Kussverbot für Besucher verhängt.

Inhalt
  1. Oarlah: Herpesvirus mit sechs Monaten
  2. Baby erblindet fast
  3. Herpes – trotz Kussverbot?

Diese bangen Stunden werden Hollie Cruickshanks (21) und ihr Mann nie vergessen: Sechs Monate nach der Geburt ihrer Tochter Oarlah brach ein Herpesvirus bei der Kleinen aus. Das Baby wäre fast erblindet. 

Dabei war sich vor allem die junge Mutter aus dem schottischen Dundee der Gefahr bewusst, die Herpes für Babys darstellt. Wie konnte es dennoch zu der Ansteckung kommen? 

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Oarlah: Herpesvirus mit sechs Monaten

Heute ist klein Oarlah kerngesund. Ihre stolze Mama postet regelmäßig Bilder von sich und ihrer Tochter auf Instagram. Man kann auf den ersten Blick erkennen, wie happy die beiden sind: 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

A daughter is just a little girl who grows up to be your best friend ❤️

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Im Interview mit der schottischen "Sun" berichtet die junge Mutter aber von ihrer dunkelsten Stunde: der Herpeserkrankung ihrer Tochter mit nur sechs Monaten.
Online sind die Bilder des kranken Babys übersät mit roten Herpesbläschen zu sehen. Aber Vorsicht bitte, der Anblick ist nichts für Feinfühlige! 

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Baby erblindet fast

Der Herpes befiel Oarlahs kompletten Körper und breitete sich schließlich auf dem Kopf des Babys aus. Als die besorgte Mutter Herpesbläschen im linken Auge ihres Kindes entdeckte, blieb ihr Herz beinahe stehen:

"Ich wusste, sie könnte erblinden – der Gedanke war niederschmetternd."

Zum Glück konnten die Ärzte Baby Oarlah helfen: Dank der richtigen Medikamentierung zog sich das Herpesvirus nach 24 Stunden zurück – und Oarlah behielt ihr Augenlicht!

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Herpes – trotz Kussverbot?

Das Krasse an Oarlahs Geschichte ist: Während Babys häufiger durch Küsse mit Herpes angesteckt, hatte Mama Hollie nach der Geburt ein Kussverbot verhängt. 

"Die Leute dachten, ich sei paranoid, weil ich nicht wollte, dass Oarlah geküsst wird. Ich wollte sie beschützen. Aber sie hat dieses grausame Virus trotzdem bekommen. Die Ärzte haben uns gesagt, dass es auch durch Berührungen mit den Händen übertragen werden kann."

Inzwischen ist Oarlah 15 Monate alt und quietschfidel. Ihre Mutter hat allerdings drastische Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen: "Es darf sie immer noch keiner küssen!"

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