Hunger!!!

Hör auf! Darum solltest du niemals Reis kochen, sondern…

"Wie kocht man Reis?" ist eine Frage, die sich jede*r mindestens einmal im Leben stellt. Hier kommt die überraschende Antwort!

Reis nicht kochen
So wird Reis richtig lecker! Foto: Istock/AtnoYdur

Wie kocht man Reis? Überhaupt nicht!

Wer von uns stand nicht schon in der Küche, ein Päckchen Reis in der einen Hand, die Lupe in der anderen, um genau nachzulesen, wie man Reis kocht?! Gut, das mit der Lupe ist vielleicht übertrieben… Trotzdem: Reis kochen kann tricky sein.

Erstens kocht das Wasser meistens über und hinterlässt eine schleimige Brühe auf dem Herd, die man nach dem Kochen mühsam wegputzen muss. Zweitens gibt es zahllose Reissorten, die gefühlt komplett unterschiedlich zubereitet werden müssen.

Dabei kann es so einfach sein. Denn zwei von den drei herkömmlichsten Reissorten müssen überhaupt nicht gekocht werden.

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Jasminreis in 5 Schritten: Quellmethode statt Reis kochen

100 g Jasminreis haben rund 350 Kalorien und enthalten lediglich 1 g Fett, dafür aber gesunde 76 g Kohlenhydrate, die lange satt machen und den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. 7,5 g Protein und 3 g Ballaststoffe gibt's außerdem dazu.

  1. Das richtige Reis-Wasser-Verhältnis ist 1:1¼. Wer also 200 g Jasminreis für zwei Personen zubereiten möchte, nimmt 250 ml Wasser.

  2. Jasminreis wird nicht gekocht, sondern mit der Quellmethode zubereitet. Dabei lässt man das Wasser ohne Reis aufkochen, gibt den Reis dann dazu und reduziert die Hitze. Bei den meisten Herdplatten reichen 50 bis 60 Prozent Power.

  3. Jasminreis immer mit Deckel kochen, damit sich die Hitze im Topf staut und die Reiskörner besser aufquellen.

  4. Den Reis circa 12 Minuten köcheln lassen, bis die Körner das gesamte Wasser aufgesogen haben.

  5. Nach dem Köcheln den Herd ausschalten und den Reis weitere 10 Minuten im heißen Kochtopf ziehen lassen.

Basmatireis Schritt für Schritt: Nicht kochen, sondern…

Basmatireis ist besonders bekömmlich, schmeckt herrlich aromatisch und ist schnell zubereitet. Auf 100 g Reis kommen in etwa 350 kcal, 1 g Fett, 75 g Kohlenhydrate, 8,8 g Protein und 3,6 g Ballaststoffe. Die Basmatireis-Körner binden Giftstoffe im Körper und helfen so beim Detox.

  1. Das richtige Reis-Wasser-Verhältnis ist 1:1½. Auf 200 g Basmatireis für zwei Personen kommen 300 ml Wasser.

  2. Basmatireis wird wie Jasminreis mit der Quellmethode zubereitet: Wasser aufkochen, Reis dazu und köcheln lassen.

  3. Ein Deckel sorgt auch hier für besseres Aufquellen.

  4. Basmatireis ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen wurde.

  5. Den Reis nach dem Köcheln noch 10 Minuten ziehen lassen.

Vollkornreis kochen: Viel Wasser und Zeit

Vollkornreis wird auch Naturreis oder brauner Reis genannt und enthält besonders viele Nährstoffe, weil er im Gegensatz zu Jasmin- oder Basmatireis ungeschält und unbehandelt ist. Die komplexen Kohlenhydrate machen lange satt und verhindern Heißhungerattacken. 100 g Vollkornreis liefern ungefähr 350 kcal, 2,2 g Fett, 74 g Kohlenhydrate, 8 g Eiweiß und 2,2 g Ballaststoffe.

  1. Das richtige Reis-Wasser-Verhältnis ist 1:8. Für 200 g braunen Reis braucht man 1.600 ml Wasser.

  2. Vollkornreis wird mit der sogenannten Wassermethode gekocht. Dabei bringt man das Wasser zum Kochen, gibt den Reis dazu und lässt ihn – im Grunde wie Pasta – auf hoher Stufe kochen.

  3. Naturreis wird ohne Deckel gekocht, da die Körner nicht quellen müssen.

  4. Nach ungefähr 30 Minuten sollte der Reis bissfest sein und kann in einem Sieb abgegossen werden.

  5. Nach dem Abgießen den Reis zurück in den nun leeren, aber noch warmen Topf geben und 10 Minuten (mit Deckel) ziehen lassen.

Die Frage, wie kocht man Reis, ist damit beantwortet – guten Appetit!

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Artikelbild & Social Media: iStock/vm2002

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