Kleine RotkohlkundeIst Rotkohl gesund? 5 Dinge, die du noch nicht über das rote Kraut wusstest

Rotkohl, Rotkraut, Blaukraut: So zahlreich seine Namen, so vielfältig die Wirkung. Rotkohl ist gesünder als sein Ruf - und sogar ein richtiges Frauenkraut.

Inhalt
  1. Krebszellen mögen keinen Rotkohl
  2. Rotkohlsaft ist ein wahres Anti-Aging-Mittel
  3. Das Wintergemüse hält fit
  4. Rotkohl ist ein Frauenkraut
  5. Rotkohl ist ein Schlankmacher
  6. So bereitest du Rotkohl kalorienarm und gesund zu

Rotkohl ist ein Weihnachtsklassiker. Zu Braten und Klößen darf das Kraut nicht fehlen. Wer das Wintergemüse jedoch als simple Beilage verurteilt, macht einen Fehler: Rotkohl ist nämlich unglaublich gesund.

Der Ruf litt jahrelang unter seinen fetten Nebenspielern, die ein Weihnachtsmenü gerne einmal in eine Kalorienbombe verwandeln. Schluss damit: Es ist wahrscheinlich, dass Rotkohl sogar der gesündeste Teil des Festschmauses ist. 

 

Krebszellen mögen keinen Rotkohl

Warum ist Rotkohl so gesund? Weil er voller Antioxidantien steckt. Die schützen den Körper vor freien Radikalen, die unsere Zellen angreifen, ihnen schaden und schlimmstenfalls zu bösartigen Veränderungen führen.

 

Rotkohlsaft ist ein wahres Anti-Aging-Mittel

Lila ist die Farbe der Schönheit – zumindest wenn es um Obst und Gemüse gilt! Das liegt am bläulichen Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Der ist ein natürliches Anti-Aging-Mittel, innerlich als auch äußerlich. Es strafft die Haut, stärkt die Augen, das Herz und das Gedächtnis. Zudem regt Rotkohl die Kollagenbildung an, was wiederum das Bindegewebe festigt.

 

Das Wintergemüse hält fit

Was kaum jemand weiß: 100 Gramm Rotkohl enthalten genauso viel Vitamin C wie die gleiche Menge Zitronen – den Tagesbedarf hat man so bereits mit 200 Gramm Blaukraut gedeckt. Vitamin C stärkt das Immunsystem, der Pflanzenfarbstoff wirkt zudem entzündungshemmend.  Im Mittelalter soll Rotkohl übrigens sogar als Heilmittel gegen die Pest eingesetzt worden sein.

 

Rotkohl ist ein Frauenkraut

Frauen leiden besonders häufig unter Eisenmangel. Wer Rotkohl in den Speiseplan integriert, beugt vor: Das Wintergemüse enthält übrigens nicht nur Eisen, sondern auch Vitamin K, das die Blutgerinnung reguliert. Frauen mit starken Regelbeschwerden wird daher empfohlen, besonders viel des Vitamins aufzunehmen.

Eisenmangel? Das sind die Symptome!

 

Rotkohl ist ein Schlankmacher

Tada – wer sagt, dass die Weihnachtszeit dick macht? Natürlich haben es Gans, Bratensoße und süße Lebkuchen in sich. Doch zur Adventszeit will man nicht auf Kalorien achten. Umso besser:  An Rotkohl darfst du dich ganz ohne Reue satt essen. Die enthaltenen Antioxidantien kurbeln die Fettverbrennung an. Der Kohl ist unglaublich kalorienarm, erst die Zutaten wie Gänseschmalz machen die Beilage so gehaltvoll. Dafür gibt es aber auch ein paar Tricks, mit denen die Beilage stattdessen zum Schlankmacher wird.

 

So bereitest du Rotkohl kalorienarm und gesund zu

Wie so oft ist das Gemüse roh am gesündesten. Kohl bereitet in seiner Ursprungsform jedoch häufig Bauchschmerzen. Am verträglichsten ist das Rotkraut daher gekocht.

Um die Nährstoffe zu erhalten, sollte Rotkohl möglichst schonend gegart werden. Mit ein paar Tipps bleibt die Beilage auch kalorienarm – Schmalz kann nämlich einfach weggelassen und dafür durch Gewürze ersetzt werden. Lorbeer, Nelken, Piment und ein Hauch Zimt sorgen für ein weihnachtliches Aroma und sind dazu noch sehr gesund. Den Zucker in gekauftem Apfelmus spart man sich, wenn man einfach frische Apfelstückchen oder Apfelsaft hinzugibt.

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(ww4)

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