WM 2026

Jonathan Tah: Freundin, Eltern und Religion – Alles, was du über den DFB-Profi wissen musst

WM-Drama: Erst der Treffer in der Verlängerung, dann die bittere Niederlage gegen Paraguay. Wie geht es Jonathan Tah jetzt – und wer gibt ihm privat Halt? Wir haben die Antworten!

Jonathan Tah bei der FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2026 im Sechszehntelfinale Deutschland gegen Paraguay.
Wie tickt Jonathan Tah eigentlich privat? Foto: IMAGO / Kirchner-Media
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Was für ein bitterer Abend für Deutschland! In der Verlängerung trifft Jonathan Tah gegen Paraguay – die Hoffnung lebt! Doch dann der Schock: Wegen eines Fouls von Waldemar Anton im Vorfeld zählt das Tor nicht. Und am Ende folgt das Aus. Wieder einmal scheidet die DFB-Elf um Trainer Julian Nagelsmann früh bei einer WM aus – die Enttäuschung ist riesig.

Wie es Jonathan Tah jetzt wohl geht? Vermutlich sitzt der Frust tief. Doch wie tickt der Nationalspieler eigentlich abseits des Rasens? Wer gibt ihm Halt, wer tröstet ihn nach so einer Niederlage? Wir verraten euch alle spannenden Details über sein Privatleben!

Steckbrief zu Jonathan Tah

Geburtsdatum: 11.02.1996 (30)

Sternzeichen: Wassermann

Geburtsort: Hamburg

Staatsbürgerschaft: Deutschland, Elfenbeinküste

Größe: 1,95 m

Verein: FC Bayern München

Vertrag bis: 30.06.2029

Position: Innenverteidiger

Gehalt: rund 12 Millionen Euro jährlich

Jonathan Tah: Herkunft und Karriere

In der Innenverteidigung ist er zuhause, seine ersten fußballerischen Schritte machte er ganz bodenständig an der Alster. Geboren in Hamburg, ausgebildet bei Altona 93, Concordia Hamburg und schließlich im Nachwuchsleistungszentrum des HSV – Tah ist ein echtes Kind der Hansestadt.

Beim HSV durchlief er alle Jugendstationen und gehörte in der Saison 2013/14 erstmals zum Profi-Kader. Doch der ganz große Durchbruch ließ zunächst auf sich warten. 2014/15 folgte deshalb der nächste Karriereschritt: eine Leihe nach Düsseldorf. Kurz darauf trennte sich der HSV endgültig von ihm – und Tah wechselte 2015 nach Leverkusen. Eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte!

Denn besonders in der Saison 2023/24 spielte er sich endgültig in die europäische Elite. Als Meister und Pokalsieger brachte er selbst Kritiker zum Schweigen und reiste als Stammkraft der Nationalmannschaft zur EURO 2024. Zur Saison 2025/26 wagte der Abwehr-Star den nächsten großen Schritt und wechselte zum FC Bayern München. An der Isar unterschrieb er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.

Eltern, Frau, Kinder: So lebt Jonathan Tah privat

Durch die ivorischen Wurzeln seines Vaters hätte Tah sich auch für die Elfenbeinküste entscheiden können. Doch früh war klar: Sein Herz schlägt für Deutschland, die Heimat seiner Mutter. Schon in den Jugendnationalteams trug er stolz den Bundesadler. Seine Eltern trennten sich, als er noch ein Kleinkind war. Trotz dieses Einschnitts fand er seinen Weg. Heute punktet der Abwehr-Star nicht nur auf dem Platz, sondern auch sprachlich: Neben Deutsch spricht Tah fließend Englisch und Französisch.

Ist Jonathan Tah verheiratet?

Skandale, wilde Partynächte oder Schlagzeilen abseits des Platzes? Fehlanzeige! Jonathan Tah gehört zu den Fußballprofis, die ihr Glück ganz bewusst im Privaten suchen. Statt Blitzlichtgewitter setzt der Bayern-Abwehrchef auf Beständigkeit – und genau das scheint sein Erfolgsrezept zu sein.

Sein Herz gehört Luisa. 2023 gaben sich die beiden das Jawort – und das vor traumhafter Kulisse am Comer See! Zahlreiche Weggefährten waren dabei, es wurde stilvoll gefeiert. Ein Fest, das garantiert unvergesslich blieb.

Trotzdem: Über ihre Beziehung spricht Tah nur selten. Er und seine Frau halten ihr gemeinsames Leben so gut es geht aus der Öffentlichkeit heraus. Kinder haben die beiden bislang nicht – dafür bringen süße Vierbeiner ordentlich Leben ins Haus.

Welche Religion hat Jonathan Tah?

In einem Interview mit der Münchener Abendzeitung sprach Jonathan Tah einst offen darüber, was ihm im Leben wirklich Orientierung gibt: sein Glaube. Schon als Kind wuchs er ganz selbstverständlich mit dem christlichen Glauben auf. Doch erst im Erwachsenenalter fand er seinen ganz eigenen, bewussten Zugang dazu.

Seine Religion sei für ihn ein fester Anker – „in guten wie in schweren Zeiten“, wie er selbst sagt. „Ich versuche, mir bewusst mehr Zeit für meinen Glauben zu nehmen“, erklärt er außerdem.