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Karl Lauterbach: Jetzt will er auch noch diese Krankenkassen-Leistung streichen!

Schon bald auf eigene Kosten? Diese Arzneimittel sollen nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt werden.

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Foto: IMAGO / Chris Emil Janßen

Jetzt wird der Geldhahn zugedreht! Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD, 60) will Homöopathie als Krankenkassen-Leistung streichen.

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Aktuell übernehmen zahlreiche gesetzliche Krankenkassen im Zuge freiwilliger Satzungsleistungen größtenteils die Kosten für homöopathische Arzneimittel und Behandlungen. Doch das könnte sich schon bald ändern.

Wie der "Spiegel" berichtet, habe Karl Lauterbachs Ministerium am Mittwoch (10. Januar 2023) ein Empfehlungsschreiben verschickt, in dem es um die Streichung von derartigen Leistungen gehe. "Leistungen, die keinen medizinisch belegbaren Nutzen haben, dürfen nicht aus Beitragsmitteln finanziert werden", heißt es darin. Aus diesem Grund wolle man die "Möglichkeit der Krankenkassen, in der Satzung auch homöopathische und anthroposophische Leistungen vorzusehen, streichen und damit unnötige Ausgaben der Krankenkassen vermeiden".

Eine homöopathische Behandlung im Zuge einer Zusatzversicherung soll aber weiterhin möglich sein. Aktuellen Informationen zufolge will Karl Lauterbach "in Kürze" eine entsprechende gesetzliche Regelung vorlegen.

Nur "eine Nebelkerze"! Homöopathie-Verstoß von Karl Lauterwind stößt auf Gegenwind

Während die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Homöopathie-Pläne unterstützt, gibt es vonseiten der CDU harsche Kritik. So sei der Vorstoß von Karl Lauterbach "eine Nebelkerze, die von der offensichtlichen bisherigen Untätigkeit in dieser Legislaturperiode ablenken soll". Wie Tino Sorge (CDU, 48), der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, gegenüber der "Rheinischen Post" angibt, würde sich der Bundesgesundheitsminister "im Klein-Klein" verlieren, statt grundsätzliche "Überlegungen zur Sanierung der Kassenfinanzen" anzustrengen.

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