Hygiene im AlltagKörperpflege: 5 Dinge, die oft vergessen werden

Bei der täglichen Körperpflege geht es nicht nur um Hygiene – was oft vergessen wird. Denn dabei sollte auch auf Veränderungen am Körper geachtet werden. Wer diese fünf Aspekte in die tägliche Körperpflege integriert, kann damit Erkrankungen vorbeugen.

1. Die Brüste

Natürlich werden die Brüste unter der Dusche mit gewaschen. Trotzdem schenken die meisten Frauen ihnen zu wenig Zeit. Durch die Seife wird die Haut besonders weich – Verhärtungen lassen sich daher besonders gut erkennen. Wer das Abtasten der Brust in die tägliche Körperpflege integriert, lernt seinen Körper kennen – und wird schneller auf Veränderungen aufmerksam. Beim nächsten Besuch einfach den Gynäkologen nach der richtigen Technik fragen, dann geht die Selbstuntersuchung blitzschnell! 

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2. Die Nase

Selbst Menschen, die penibel auf ihre Körperhygiene achten, scheuen häufig vor einer Nasendusche zurück. Dabei kann sie Erkältungen vorbeugen und ist – ähnlich wie das Abtasten der Brüste – schnell in die Routine integriert. Am besten eignet sich die Nasendusche als Teil der abendlichen Körperpflege.

Auch für Allergiker ist das Spülen der Nase mit Salzwasser empfehlenswert, denn so können die Schleimhäute von Pollen und Staub gereinigt werden. Wichtig ist dabei, auf einen halben Liter Wasser nicht mehr als einen Teelöffel Meersalz zu geben. Das Salz sollte frei von Zusatzstoffen sein, daher werden in der Apotheke spezielle Lösungen oder Salzpakete angeboten.

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3. Die Zunge

Wir putzen uns die Zähne, aber nicht die Zunge. Zugegeben ist sie ein Körperteil, dessen Reinigung zunächst etwas unangenehm ist. Dabei sind Bakterien auf der Zunge häufig verantwortlich für Mundgeruch – den wiederum keiner gerne hat. Beim Zähneputzen sollte daher immer auch die Zunge gereinigt werden. Dafür kann ein spezieller Zungenreiniger oder eine weiche Zahnbürste genutzt werden. (Die Zunge gilt übrigens als Spiegel der Gesundheit. Das sagt ihre Farbe aus.)

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4. Die Füße

Genauer gesagt: Die Zehen. Häufig trocknen wir uns ab, lassen die Füße aber aus – und schlüpfen direkt in die Socken. Dabei ist es mit am wichtigsten, dass die Zehenzwischenräume trocken sind! Sie bilden einen idealen Nährboden für Keime. Als vorbeugende Maßnahme gegen Fußpilz wird daher sogar empfohlen, seine Zehen zu föhnen. Festzuhalten ist, dass unsere Füße stets gut abgetrocknet werden sollten – und zwar mit einem separaten Handtuch. Dieser wichtige Part der Körperpflege wird oft vergessen!

5. Der männliche Genitalbereich

An alle Männer: Katzen-, beziehungsweise in diesem Fall Katerwäsche, gilt nicht! Auch wenn Frauen es bei der Intimhygiene nicht übertreiben sollten (Vorsicht bei der Intimrasur: So schadet sie deinem Körper!), ist es wichtig, dass Männer auf ihre Körperpflege achten. Denn das kann sogar das Krebsrisiko am Penis senken. Das sogenannte Smegma (Vorhauttalg) begünstigt die Vermehrung von Keimen und das Entzündungsrisiko. Zudem gilt auch für den Intimbereich: Gut abtrocknen!

Diese kleinen Aspekte der täglichen Körperpflege dauern nicht lange – machen aber eine große Veränderung für unsere Gesundheit.

 

(ww4)

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