PartnerschaftLiebeskiller Smartphone: Phubbing kann deine Beziehung gefährden

Wenn wir uns mehr für unser Handy, als unseren Partner interessieren, kann das die Beziehung gefährden. Wissenschaftler nennen dieses Verhalten "Phubbing".

Hast du dich schon mal dabei ertappt, wie dein Freund dir etwas erzählte und du währenddessen auf dein Handy geschaut und Nachrichten gelesen oder sogar beantwortet hast? Dann bist du das beste Beispiel für Phubbing, das sich aus dem englischen Wort „to snub”, also jemanden vor den Kopf stoßen, und dem „P” für „Phone” zusammensetzt.

Das ist zwar nicht böse gemeint, wirkt aber unhöflich und kann sich sogar negativ auf die Beziehung auswirken, wie Studien herausgefunden haben: Die amerikanische Baylor University befragte 145 Paare nach ihrer Zufriedenheit in ihrer Partnerschaft. Das Ergebnis: Die Harmonie der Paare wurde massiv durch Phubbing gestört. Zwei chinesische Studien fanden das gleiche heraus, zudem verschlechtert sich das eigene Befinden, wenn die Beziehung nicht läuft. Im schlimmsten Fall könne das, laut der Forscher, sogar zu einer Depression führen. 

Phubbing kann deine Beziehung gefährdeniStock

 

Phubbing schädigt nicht nur Liebesbeziehungen

Wer sein Handy bei einem Gespräch auf dem Tisch liegen lässt oder sich sogar mit dem Gerät beschäftigt, wirkt nicht nur auf den eigenen Partner unhöflich, sondern auch auf andere Menschen. Denn das signalisiere laut einer weiteren Studie der Universität im englischen Essex soviel, wie: "Ich höre dir nur halb zu." Die Folge: Wir fühlen uns missachtet und unwichtig.

Also, öfter mal das Handy zur Seite legen und denjenigen, der vor uns sitzt, beachten - wir wollen doch schließlich auch jemandem etwas erzählen, der nicht ins Display starrt, sondern uns in die Augen sieht und zuhört, oder? Eben. 

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