Wie schrecklich!

Mireille Mathieu: Trauriger Abschied!

Ihren 75. Geburtstag hatte sich Mireille Mathieu anders vorgestellt. Doch eine traurige Beichte, überschattet ihren Ehrentag.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Sie hätte sich und ihren Fans so gern ein großes Geschenk zu ihrem 75. Geburtstag gemacht! Eine dreimonatige Tournee war geplant – großartige Bühnenauftritte mit all den Hits, die den „Spatz von Avignon“ berühmt machten. Doch nun haben wir lange nichts gehört von Mireille Mathieu …

Mireille Mathieu: Sie trauert immer noch!

Die Corona-Zeit ist auch an der zierlichen Sängerin nicht spurlos vorbeigegangen. Pagenfrisur und glockenhelle Stimme sind natürlich nach wie vor ihre Markenzeichen. Doch kennen wir sie sonst als fröhliche und gut gelaunte Entertainerin, belastet sie nun die Einsamkeit. „Ich kann nicht mehr ohne Licht im Zimmer einschlafen“, gesteht sie. Auch den Tod ihrer geliebten Mutter Marcelle-Sophie Poirier († 94) im Jahr 2016 hat die Sängerin noch längst nicht überwunden. Mit Marcelle an ihrer Seite hatte Mireille zu Lebzeiten einfach jede Hürde meistern können. Mit ihrer Trauer hat die gläubige Sängerin allerdings umzugehen gelernt. „Ich spreche zu meiner Mutter wie zur Jungfrau Maria“, erzählt sie. „Ich bitte sie, uns zu helfen und uns zu beschützen.“

Lilo Pulver: Nach der Familien-Tragödie findet sie keinen Trost

Die Musik schenkt ihr neue Kraft

In Zeiten wie diesen schöpft sie Kraft aus der Musik und aus der Unterstützung ihrer Schwester Monique (72). Zu Matite, wie Mireille die Jüngere zärtlich nennt, pflegt sie seit ihrer Kindheit ein besonders enges Verhältnis. Von ihren 13 Geschwistern steht ihr Monique, die auch ihre Managerin ist, sowohl beruflich als auch emotional am nächsten. Die beiden leben zusammen in ihrem Elternhaus und geben sich gegenseitig Halt. Durch die besondere Situation des vergangenen Jahres sind die Schwestern nur noch näher zusammengerückt. Während der Pandemie sprang Monique sogar für ihre Schwester als Friseurin ein. Wenn sie Mireille dann behutsam durch die Haare fährt und die beiden zusammen in Erinnerungen schwelgen, sind sie mit der Welt neu versöhnt.

Und wer weiß: Vielleicht schaute „Maman“ Marcelle ihren beiden Mädchen ja auch voller Liebe über die Schulter, als sie Ende Juli gemeinsam Mireilles 75. Geburtstag feierten…

Roy Black: Schon mit 25 stand er am Abgrund

Mireille Mathieu:Von der Papierfabrik auf die große Bühne

Eine Traum-Karriere stand für die kleine Mireille nicht gerade in den Sternen. Als die Sängerin am 22. Juli 1946 im französischen Avignon zur Welt kam, war sie das älteste Kind von 14 Geschwistern. Die Familie lebte in Armut und kämpfte mit den Folgen des Krieges. Ihre liebevolle Mutter kümmerte sich rührend um die Kinder, und Mireille übernahm früh mit Verantwortung im Haushalt, um sie zu entlasten. Sie waren ein echtes Team! Mit 14 begann das zierliche Mädchen, das an Legasthenie litt, in einer Papierfabrik zu arbeiten. Nur nebenbei sang die Kleine mit der goldenen Stimme bei ihrem Vater im Kirchenchor. Talent-Manager Johnny Stark († 94) entdeckte ihre Ausnahmestimme zufällig und begann sie zu fördern. Der Rest ist wunderbare Geschichte …

Artikelbild und Social Media: IMAGO / Christian Schroedter

Weiterlesen: