Im Alltag gesund

Mit dem Kalzium-Trick natürlich Allergien stoppen

Brennende Augen, Niesattacken, eine laufende Nase – Der Kalzium-Trick hilft gegen die unangenehmen Pollen-Symptome!

Frau mit allergischem Augenbrennen putzt sich die Nase und hält sich schmerzenden Kopf im Garten.
Foto: dragana991/iStock
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Herrlich, oder? Überall blüht, grünt und duftet es. Für etwa 20 Millionen Deutsche beginnt damit jedoch auch der Heuschnupfen – Tendenz steigend. Die gute Nachricht: Kalzium kann ihnen das Leben erleichtern.

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Warum sind immer mehr Menschen allergisch?

Vor 30 Jahren war noch jeder Zehnte von einer Allergie gegen Pollen betroffen, mittlerweile leidet fast schon jeder vierte Deutsche unter dem Jucken und Niesen. Experten vermuten, dass Luftverschmutzung und Feinstaub die Pflanzenpollen aggressiver machen.

Dadurch können selbst Menschen, die bisher beschwerdefrei waren, noch einen Heuschnupfen entwickeln – übrigens in jedem Alter. Zudem beginnen Büsche, Gräser und Bäume durch steigende Temperaturen viel früher zu blühen.

Das erzeugt einen intensiveren Kontakt mit Pollen. Selbst bislang für Allergien eher wenig anfällige Menschen können dadurch plötzlich gesundheitliche Probleme bekommen.

Welche Rolle spielt die moderne Ernährung?

Auch unser Essen scheint einen Einfluss auf die Entstehung von Heuschnupfen zu haben. So steigt laut einer Studie bei Jugendlichen, die regelmäßig Fertigprodukte verzehren, das Allergie-Risiko um bis zu 39 Prozent. Der genaue Zusammenhang ist noch unklar.

Zwei Möglichkeiten: In Fast Food wie Chips, Pommes oder Nuggets stecken viele Transfettsäuren, die zu Allergien führen können. Zudem enthalten Fertigprodukte häufig Dinge wie Salami, Schinkenersatz, Schmelz- oder Analogkäse – und in diesen stecken große Mengen Histamin.

Bei einer allergischen Reaktion nimmt dieser Botenstoff eine Schlüsselrolle ein. Der Körper schüttet ihn dann vermehrt aus. Die Folge: Es entsteht eine Entzündung, die Gefäße weiten sich und werden durchlässiger.

Wieso hat Kalzium eine positive Wirkung?

Genau hier greift das Mineral Kalzium ein. Denn Kalzium-Ionen können diese sogenannte Gefäßpermeabilität, also die Durchlässigkeit, senken und so die Beschwerden lindern.

Gute Lieferanten sind Milchprodukte, grünes Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl, außerdem Sesam-, Chia- und Leinsamen, Mandeln und Haselnüsse. Zusätzlich sind Mineral- oder Heilwässer mit mehr als 150 mg Kalzium pro Liter ratsam. Hat der Arzt einen Mangel festgestellt, können auch Kalzium-Präparate aus der Apotheke sinnvoll sein.

Im Video: 7 versteckte Orte, an denen Pollen in der Wohnung auf dich lauern

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Artikelbild und Social Media: dragana991/iStock

Text: Redaktion "CLOSER", Autor: RMH