Ohje!

Patrick Romer & Antonia Hemmer: Ihr großer Traum ist geplatzt!

Das "Bauer sucht Frau"-Paar präsentiert seine Liebe stolz auf Instagram - und macht damit ordentlich Geld. Doch ihrem großen Traum steht ein noch größeres Hindernis im Weg. 

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Sie haben einen echten Gold-Esel im (virtuellen) Stall: Finanziell betrachtet dürften Patrick Romer und Antonia Hemmer die Gewinner der jüngsten Kuppel-Staffel von "Bauer sucht Frau" sein. Durch clever ausgeschlachtetes Liebes-Wirrwarr sorgten die beiden während der Show für Aufsehen – eine Strategie, die sich anscheinend auszahlt …

Patrick Romer und Antonia Hemmer: Vom Scheunen-Flirt zum Influencer-Paar

Eigentlich war Patricks Auftritt geprägt von Unentschlossenheit und pubertärem Hin und Her bei seinen auserwählten, ausgesprochen hübschen Herzensdamen. Statt seiner Julia, die nach langem, quälenden Kampf schließlich seine Nummer eins wurde, saß auf einmal wieder Antonia beim Scheunenfest an seiner Seite, die plötzlich wiedererwachte Liebe wirkte allerdings arg inszeniert und gespielt. Trotzdem: Die Teilnahme am quotenträchtigen Bauern-Dating hat sich definitiv gelohnt! Patrick hatte von einem Tag auf den anderen über 26.0000 zusätzliche Insta-Follower, Antonia konnte binnen weniger Stunden sogar ein Plus von über 53.000 Fans verzeichnen.

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Die Liebe zahlt sich aus: So viel verdient das Bauern-Paar über Instagram

Den Romantikern unter ihnen winkt allerdings eine herbe Enttäuschung, wenn sie den virtuellen Spuren des smarten Rinderzüchters vom Bodensee und der Blondine aus Hannover folgen. Denn statt inniger privater Fotos kriegen sie eine Flut an werblichen Beiträgen zu sehen. Antonia hält auf Instagram alles, was sich auszahlt, in die Kamera, von Sportklamotten bis Beauty-Produkten. Und auch Patrick scheffelt neben der Landwirtschaft und seinem Studium ordentlich Influencer-Kohle: „Pro 10.000 Views bekomme ich 100 Euro von einem Werbepartner für einen Post. Ich habe 70.000 Follower, meine Storys schauen bis zu 100.000 Menschen an, dann sind das rund 1.000 Euro“, rechnet er im Interview offenherzig vor. „Wenn ich dann für ein Produkt zwei Storys mache, komme ich auf 2.000 Euro.“ Und so erklärt der Jungbauer seinen Followern lang und breit, welche Sorte Tee er am liebsten mag, und zelebriert ausführlich die Zubereitung. Obwohl er dabei stinknormales Wasser benutzt, benötigt er sieben (!) Videos bis zum ersten Schluck, für die er dann laut eigener Rechnung also satte 7.000 Euro bekäme.

Wobei der tatsächliche Ertrag natürlich je nach Kooperation variieren kann. Manchmal gibt’s auch nur Provisionen auf Rabattcodes, die beim Kauf eingegeben werden. Manche Unternehmen versorgen die Netz-Werber mit Gratis-Produkten. Die Zusammenarbeit lohnt sich für beide Seiten: Firmen profitieren vom Nachruhm der TV-Show-Teilnehmer, für die Influencer gibt’s Geld. Auch Patrick und Antonia nutzen die Gunst der Stunde. Durch ihre Performance bei „Bauer sucht Frau“ sind sie noch in aller Munde. Doch die Konkurrenz schläft nicht, an neuen Gesichtern aus vielen Formaten herrscht kein Mangel.

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Die Fernbeziehung macht ihnen einen Strich durch die Rechnung

Aber vielleicht könnte ein bisschen mehr Romantik in der persönlichen Love-Story auch schon hilfreich sein? Leider wird das immer schwieriger für die Bauern-Influencer. Ihrer vermeintlich großen Liebe werden nämlich immer wieder Steine in den Weg gelegt, die sie voneinander trennen. Da der Landwirt am Bodensee lebt und seine Auserwählte in Hannover, müssen die beiden um sich zu sehen erstmal durch ganz Deutschland reisen. Eine Fernbeziehung mit solch großer Distanz wird auch Dauer zur großen Belastung. Auch finanziell, denn je seltener sich das Paar sieht, desto weniger gemeinsame Instagram-Posts und -Stories gibt es für die liebeshungrigen Follower. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Follower und Werbepartner das Interesse am Kuppel-Paar verlieren - die Trennung macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Träumt Patrick etwa deshalb davon, beim „Dschungelcamp“ oder im „Sommerhaus der Stars“ mitzumachen, um nicht so schnell wieder in der Versenkung zu verschwinden? Gut möglich.

Redaktion: Closer

Artikelbild und Social Media: IMAGO / STAR-MEDIA

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