DurchatmenPsychische Gesundheit: 7 Tipps, um deiner Seele etwas Gutes zu tun

Auch unsere Psyche braucht Pflege. Das vergessen wir im Alltagsstress. Mit diesen 7 Tipps gibst du auf deine psychische Gesundheit Acht.

Bei Husten gehen wir zum Arzt, bei einem gebrochenen Arm erstrecht. Belastet unsere Psyche jedoch etwas, schieben wir die Symptome meist zur Seite. Dabei sind Gedankenkreisen, innere Unruhe und Antriebslosigkeit genauso ernst zu nehmen. Dabei erkranken immer mehr Menschen in der schnelllebigen Zeit an Burnout oder Depressionen.

Unsere Psyche sollte für uns genauso an erster Stelle stehen.

 

7 Tipps, um deine psychische Gesundheit zu schonen

1. Schlaf nicht vor dem Fernseher ein

Belastungen im Alltag führen oft zu Schlafproblemen. Lass den Fernseher dann lieber aus, auch wenn er eine willkommene Ablenkung ist. Beobachte einmal, wie sich deine Schlafqualität verändert, wenn du stattdessen ein Buch liest, malst oder ruf eine Freundin an. Gönne dir am Ende des Tages ein wenig Zeit ohne äußere Einflüsse, in der deine Gedanken zur Ruhe kommen können.

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2. Integriere ein Stück Urlaub in deinen Alltag

Nach dem Urlaub fallen viele Menschen in ein Tief – dafür gibt es sogar einen Namen, nämlich das „Post-Holiday-Syndrom“. Versuche dich an das Gefühl im Urlaub zu erinnern. Liest du im Urlaub gerne? Hörst du Musik am Strand? Den Urlaubsort kann man natürlich nicht herbeizaubern, aber versuche dir bewusst eine Auszeit für diese Aktivitäten zu nehmen.

3. Verdränge Stress und negative Gefühle nicht

Alkohol, Zigaretten, Fast Food – all diese Dinge eignen sich wunderbar, um sich nach einem stresisgen Tag abzulenken. Doch sie lassen Probleme nicht verschwinden. Bestenfalls vergisst du sie für einige Zeit, schlimmstenfalls wird der Feierabenddrink zum  gewohnheitsmäßigen Ventil und Gefühle haben keine Chance, verarbeitet zu werden. Versuche dir bewusst zu werden, was dich belastet, anstatt Problemen mit Gewohnheitsmechanismen zu begegnen.

4. Meditiere

Nimm dir Zeit, um zu meditieren. Ausreden gelten nicht, denn drei bis fünf Minuten kann jeder Mensch täglich in seinem Alltag freischaufeln, um seiner psychischen Gesundheit mal etwas Gutes zu tun. Du wirst merken, dass du dich danach besser fühlst.

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Auch unsere Psychte braucht Pflege.
Auch unsere Psychte braucht Pflege.
Foto: iStock

5. Fahr mit dem Fahrrad zur Arbeit

Oder mache anderen Sport. Diesen Ratschlag hört man nur ungern – er hilft dafür aber ungemein. Es fällt leichter, regelmäßig Sport zu machen, wenn man diesen in den Arbeitsweg integriert. Im Winter oder bei langen Strecken ist das natürlich schwierig, aber auch dann tut es unserem Kopf gut, einfach eine Station früher auszusteigen. In Bus und Bahn sind wir oft mit allem beschäftigt – der Umgebung, dem Smartphone – außer uns selbst. Bewegung bewirkt das Gegenteil, frische Luft macht den Kopf frei.

6. Gönne dir eine Therapie

Meist sucht man sich erst Hilfe, wenn der Leidensdruck zu stark wird. Viel effektiver ist es jedoch, vorzusorgen und gesund zu bleiben. Hat man das Gefühl, Hilfe von außen zu benötigen, sollte man diesem Wunsch folgen. Zu viele Menschen spielen ihre eigenen Probleme herunter.

Sieh eine Therapie als eine Wellness-Behandlung, bei der du all den Stress, der sich angesammelt hat, ablassen kannst. Sprich mit deinem Hausarzt darüber, er wird dir Kollegen empfehlen können.

7. Melde dich auch bei psychischen Problemen krank

Psychische Problemen stehen mittlerweile auf Platz zwei der Krankschreibungen in Deutschland. Soll heißen: Niemand muss sich dafür schämen, sich psychisch nicht wohlzufühlen. Jeder hat mal Kummer. Jeder macht schwere Zeiten durch. Keiner ist damit allein. Nimm deine mentale Gesundheit ernst und melde dich krank, wenn du das Gefühl hast, einen freien Tag für deine Psyche zu brauchen. Du musst bei deinem Arbeitgeber keinen Grund für deine Krankmeldung angeben.

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