Schneeschmelze und Tauwetter: Hier droht Hochwasser-Gefahr
Erst Schnee, dann Tauwetter und jetzt Regen. In diesen Teilen Deutschlands herrscht in den kommenden Tagen Hochwasser-Warnung.
Nachdem sich diese Woche endlich der Frühling zum ersten Mal in diesem Jahr zeigt, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) jetzt vor Hochwasser. Denn die milderen Temperaturen lassen den Schnee schmelzen. Hinzu kommt das nasskalte Regenwetter, das für zusätzliche Wassermengen sorgt. Besonders weite Teile im Osten und Süden Deutschlands sind von überschwemmten Flüssen und Bächen bereits jetzt schon betroffen.
Hochwasser-Warnung: Diese Gebiete sind betroffen
„Signifikant ist, dass Ende letzter Woche in Teilen Deutschlands viel Schnee fiel und jetzt durch milde Temperaturen die Schneeschmelze eingesetzt hat. Zusätzlich bringt das Tiefdruckgebiet von Westen Regen“, sagt Meteorologin Sonja Hansen vom DWD gegenüber der „Bild-Zeitung“.
Besonders an den Alpen würden markante Regenmengen erwartet, so die Meteorologin. Hinzu kommt der verdichtete Altschnee, der laut der Expertin viel Wasser enthalte, was die Schneemassen schnell schmelzen lassen. Und Schneefall gab es dieses Jahr reichlich.

Vor allem die Gebiete in Bayern, und dem hessischen Wiesbaden sind besonders gefährdet. Die Expert*innen vom Hochwasser-Portal empfehlen eindringlich sich von Gewässern fernzuhalten und das „Auto aus hochwassergefährdeten Bereichen“ zu entfernen.
Laut der aktuellen Meldung vom Hochwasserportal, spricht hochwasserzentralen.de folgende Warnungen aus: „Das Winterhochwasser hat in Nordbayern an zahlreichen Gewässern zu leichten Ausuferungen in Meldestufe 1 geführt, vielerorts auch zu Meldestufe 2, durch Niederschläge mit Schneeschmelze am Fuß der Mittelgebirge heute im Scheitel vereinzelt auch Meldestufe 3. In Südbayern wird die Entwicklung noch beobachtet.“







