Schoko-Weihnachtsmänner so teuer wie nie: Vorsicht vor der Preisfalle!
Weihnachtsschokolade ist in diesem Jahr außergewöhnlich teuer. Welche Gründe es dafür gibt und wie die Händler uns austricksen.
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Kannst du dir Weihnachten ohne Schoko-Weihnachtsmänner, Lebkuchen und Co. vorstellen? Wohl kaum! Doch der Blick ins Süßigkeitenregal sorgt aktuell für Entsetzen. Denn die Preise für Weihnachtsschokolade sind in diesem Jahr so hoch wie nie zuvor.
Preis-Schock: So teuer sind Schoko-Weihnachtsmänner wirklich
Schon gemerkt? Die Preise für unsere geliebten Schoko-Weihnachtsmänner sind geradezu explodiert! Laut der Verbraucherzentrale Hamburg musst du für Markenprodukte bis zu 36 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr. Die Discounter setzen sogar noch einen drauf: Hier sind die Preise um bis zu 72 Prozent gestiegen!
Ein paar Beispiele gefällig? Der Milka-Weihnachtsmann (45 g) kostete 2024 noch 1,39 Euro – 2025 zahlst du schon 1,89 Euro. Beim Lindt-Nikolaus (40 g) ist der Preis von 1,99 Euro auf 2,69 Euro geklettert. Ganz schön happig, oder?
Was steckt hinter den hohen Preisen?
Was seltsam ist: Die Kakaopreise an der Börse gehen schon seit einem Jahr nach unten. Trotzdem bleibt Schokolade im Handel teuer wie nie.
Die Händler erklären das mit schlechten Ernten in Westafrika, wilden Spekulationen an den Rohstoffmärkten und gestiegenen Kosten für Energie, Personal und Transport. Inzwischen setzen die meisten Anbieter eher auf Aktionspreise, zum Beispiel bei Milka-Tafeln im Discounter.
Vorsicht Mogelpackung: wenig drin, dafür teurer!
Doch viele Hersteller drehen nicht nur an der Preisschraube, sondern tricksen bei der Packungsgröße. Das Zauberwort heißt „Shrinkflation“. Besonders Discounter setzen darauf, weniger Schokolade für fast den gleichen Preis zu verkaufen.
2024 bekamst du bei Lidl für 1,79 Euro noch einen 200 g schweren Schoko-Weihnachtsmann. Jetzt kostet ein 110 g Nikolaus schon 1,69 Euro. Die große 200 g-Version gibt es nur noch als Aktionsware – für stolze 2,79 Euro. Echt dreist!
Und auch die Qualität leidet! Viele Hersteller sparen, indem sie die Kakaobutter durch günstige Pflanzenfette wie Palmöl oder Sheafett ersetzen. Illegal ist das nicht, solange es auf der Zutatenliste steht. Also: Immer mal einen kritischen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen!
Selbstgemacht schmeckt’s doppelt gut!
Keine Lust auf überteuerte Mogelpackungen? Dann probier’s doch einfach mal selbst! Ob kreative Bruchschokolade, ausgefallene Plätzchen oder kunstvoll dekorierte Pralinen – Do-it-yourself-Köstlichkeiten machen nicht nur Spaß, sondern sind auch das perfekte Weihnachtsgeschenk!










