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Sprengsatz-Alarm in München: Oktoberfest geschlossen

Die Polizei hat in München Sprengfallen gefunden. Das Oktoberfest bleibt vorerst geschlossen.

Nahaufnahme eines Polizisten von hinten.
Die Polizei hat in München Sprengfallen gefunden. Foto: IMAGO / Fotostand
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Bei einem Großeinsatz in einem brennenden Haus in München sind in der Nacht zum 1. Oktober 2025 gegen 4.40 Uhr Sprengfallen gefunden worden. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Bei dem Brand kam laut Spiegel Online ein Mensch ums Leben. Die Polizei kann einen Zusammenhang mit dem Oktoberfest nicht ausschließen, weshalb das Gelände vorerst geschlossen bleibt.

Polizei-Großeinsatz: Oktoberfest bleibt geschlossen

Laut „Süddeutscher Zeitung“ sprach Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter von einer „verifizierten Sprengstoffdrohung“. Daher könne man das Risiko nicht eingehen, das Oktoberfest zu öffnen. Das Festgelände bleibe bis mindestens 17 Uhr gesperrt.

Die Polizei bestätigt das auf X: „Mögliche Zusammenhänge mit anderen Orten in München werden geprüft, darunter auch die Theresienwiese. Aus diesem Grund verzögert sich die Öffnung des Festgeländes.“

Großeinsatz in München: Erste Erkenntnisse

Ein Feuer und Explosionsgeräusche hatten den Großeinsatz in den frühen Morgenstunden im Stadtteil Lerchenau im Norden der bayerischen Landeshauptstadt ausgelöst. Außerdem wurde ein ausgebrannter Transporter gefunden sowie ein Mann beim Lerchenauer See, nahe des brennenden Wohnhauses. Der Mann starb später – laut Informationen der Bild-Zeitung an Schussverletzungen.

In dem Haus, das laut Polizei nach ersten Erkenntnissen vorsätzlich in Brand gesteckt wurde, wurden Sprengfallen gefunden. Der verstorbene Mann steht im Verdacht, das Feuer und die Sprengfallen gelegt zu haben.

Derzeit laufen Löscharbeiten und polizeiliche Ermittlungen, teilte die Polizei mit. Die Mordkommission soll ebenfalls vor Ort sein.

Artikelbild und Social Media: IMAGO / Fotostand